Ethereum-Gründer Vitalik Buterin: Adaption wichtiger als ETF

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Vitalik Buttern via Romanpoet

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Vitalik Buterin, der Gründer der Blockchain-Plattform Ethereum, hat sich ebenfalls zu der SEC-Entscheidung bezüglich des Winklevoss-ETFs zu Wort gemeldet. Er sieht in der bloßen Verengung des Use Cases von Kryptowährungen als Investment-Assets eine falsche Entwicklung. Vielmehr sollte man sich wieder darauf fokussieren, an der globalen Adaption von Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu arbeiten.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, hatten in der vergangenen Woche mal wieder die Aufmerksamkeit des Mainstreams auf sich gezogen. Grund dafür war neben dem erfreulichen Anstieg der Marktkapitalisierung vor allem die anhaltende Debatte um den erneuten Vorschlag der Winklevoss-Brüder, einen Bitcoin-ETF zu gründen. Dieser hatte die Securities and Exchanges Commission (SEC), die US-amerikanischen Wertpapieraufsicht, erneut abgelehnt, wodurch viele kritische Stimmen aus der Kryptoszene laut wurden.

Auch Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zählt nun dazu – jedoch stößt er nicht in dasselbe Horn wie die Kritiker der SEC-Entscheidung. Stattdessen hebt er sich, wie so oft, von der Masse ab und wirbt für eine differenziertere Sichtweise.

Buterin: Fokus auf Adaption, nicht auf Spekulation


In einem Twitter-Post kritisierte der Russo-Kanadier die einseitige Fokussierung auf den Bitcoin als Investment-Asset. Die Gründung eines Bitcoin-ETFs diene lediglich dem Investieren in Bitcoin zu Spekulationszwecken, nicht jedoch dem Umtausch von Fiat in Krypto, um damit Transaktionen zu tätigen. Der Bitcoin sei als erste Kryptowährung ursprünglich aber nicht als Investment-Case entwickelt worden, sondern als alternatives Zahlungsmittel.

„Ich denke, es wird zu viel Gewicht auf BTC/ETH/was auch immer-ETFs gelegt und nicht genug Betonung darauf, den Leuten den Einkauf von 5 bis 100 US-Dollar durch Karten an Eckläden zu erleichtern. Ersteres ist besser, um den Preis zu pumpen, aber Letzteres ist viel besser für die tatsächliche Adaption“,

so Buterins Tweet im Wortlaut.

Vorkämpfer für die Kryptotechnologie

Anstatt auf den nächsten Kursanstieg zu setzen, fokussiert sich Vitalik Buterin also lieber auf die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung seiner Plattform Ethereum. Insbesondere das Skalierungsproblem bereitet den Entwicklern noch immer Kopfzerbrechen. Mögliche Lösungen wie Sharding oder Plasma wurden bereits präsentiert, auf einen Durchbruch wartet man jedoch weiterhin.

BTC-ECHO


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