Bitmine, die größte Ethereum-Treasury der Welt, hat wieder zugeschlagen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, baut die Firma von Fundstrat-Gründer Tom Lee ihre Bestände um 26.497 ETH im Gegenwert von rund 52 Millionen US-Dollar aus.
“Unserer Ansicht nach spiegeln die ETH-Preise die sich verbessernden Fundamentaldaten von Ethereum nicht wider, was jedoch nicht verwunderlich ist, da wir uns noch in der Anfangsphase des Krypto-Frühlings befinden”, sagt Tom Lee.
Damit vereinnahmt das Unternehmen über 5,41 Millionen ETH – in etwa 4,49 Prozent der Gesamtumlaufmenge. Der Wert soll auf insgesamt 5 Prozent steigen. Lee glaubt, das Ziel “irgendwann 2026” erreichen zu können. Erst vor knapp einer Woche hatte das Unternehmen den größten ETH-Kauf seit Dezember vollzogen.
Krypto-Treasury-Firmen unter Wasser – nur eine sticht heraus
Dennoch sieht es um die Ethereum-Treasury aktuell nicht gut aus. Bitmines Portfolio weist ein Minus von über 8 Milliarden US-Dollar auf. Zwar kann die Firma durch Staking-Strategien Verluste etwas ausgleichen, doch nach wie vor haben die Kursbewegungen den größten Einfluss auf das Portfolio.
Mit dem Schicksal ist Bitmine aber nicht allein. Zahlreiche Krypto-Treasury-Firmen sind derzeit unter Wasser. So etwa Sharplink – und nicht zuletzt auch Michael Saylors Strategy.
Tatsächlich kann sich nur eine Firma derzeit zurücklehnen: Hyperliquid Strategies. Aufgrund der grandiosen Performance des Altcoins, liegt der Buchgewinn bei rund einer Milliarde US-Dollar.
Das liegt nicht nur am besseren Timing. Hyperliquid zählt seit dem Launch konstant zu den besten Coins im Krypto-Markt. Der HYPE-Token profitierte von wachsender Nutzung der gleichnamigen Perp-DEX, hohen Einnahmen und einem Buyback-Mechanismus.
