Trotz des Bitcoin-Crashs erreichten tokenisierte Pokémon-Karten erneut ein Rekordvolumen. Warum weiterhin jedoch Vorsicht geboten ist.
Trotz des Bitcoin-Crashs erreichten tokenisierte Pokémon-Karten erneut ein Rekordvolumen. Warum weiterhin jedoch Vorsicht geboten ist.
Der Markt für tokenisierte Pokémon-Karten wächst rasant. Plattformen wie Courtyard und Collector Crypt verzeichnen Rekordumsätze vor dem 30-jährigen Jubiläum der Kultmarke.
Durch ein Update bricht der Skinmarkt von Counter-Strike 2 dramatisch ein. Krypto-Fans sehen sich im Use-Case der Blockchain bestätigt.
Pokémon-Karten gehören längst zu einem Milliardenmarkt – jetzt erobern sie die Blockchain. Die Tokenisierung der Sammelkarten eröffnet Sammlern neue Chancen, erleichtert den Handel und könnte das RWA-Segment nachhaltig revolutionieren.

Das Niedersächsische Finanzgericht hat ein Grundsatzurteil zur Umsatzsteuer beim NFT-Handel gefällt. Die Hintergründe.
2022 erreichte der Bored Ape Yacht Club seinen Höhepunkt. Doch so mancher Trader kann auch drei Jahre später noch Gewinne erzielen.
Analog zum Altcoin-Sektor nahm auch der Markt für die digitalen Sammelbilder zuletzt stark an Fahrt auf. Den Bored Apes wird dabei zunehmend der Rang abgelaufen.
Dafür, dass NFTs diverse Male totgesagt wurden, macht der Markt noch einen recht lebendigen Eindruck. Auch wenn sich bereits der nächste Abwärtstrend anbahnt.
Der NFT-Markt gibt nach langem Abwärtstrend mal wieder ein Lebenszeichen von sich. Hoffnung schöpft die Branche auch durch den RWA-Trend.
Clubs wie Paris Saint-Germain spielen mit ihren Fan Token in der Kreis-Liga am Kryptomarkt. Das einst gehypte SocialFi steht nicht viel besser da. Warum das hausgemacht ist.
In seinem Gastbeitrag schaut sich Fachanwalt Lutz Auffenberg die Regelungen für NFTs unter der Krypto-Verordnung MiCA an.

Yuga Labs zieht sich aus dem CryptoPunks-Projekt zurück. Die Infinite Node Foundation übernimmt die ikonische NFT-Sammlung.
Der Weltfußballverband FIFA kündigt den Launch einer eigenen Blockchain an. Das NFT-Projekt FIFA Collect soll bereits im Mai auf die neue Blockchain migriert werden.
Eine Sammelklage gegen Nike fordert mehrere Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund ist die Schließung einer NFT-Plattform.
Bybit zieht sich aus dem NFT-Geschäft zurück. Die Krypto-Börse gab die Schließung ihres Marktplatzes zum 8. April bekannt.
Der NFT-Markt ist geradezu kollabiert, digitale Kunst zum Ladenhüter geworden. Ein Bericht zeigt das Ausmaß der Verwüstung.
Canary Capital will mit PENGU den ersten NFT-ETF bei der SEC registrieren. Auch Solana und Ethereum sollen Teil des Indexfonds sein.

Die neu besetzte US-Börsenaufsicht lockert offenbar ihre Haltung gegenüber NFTs. Diese seien "keine Wertpapiere", heißt es.
NFT steht für Non-Fungible Token und bezeichnet einzigartige digitale Token auf einer Blockchain, die den Besitz eines einzigartigen Token-Eintrags auf der Blockchain aufzeichnen. Anders als Bitcoin oder Ether, bei denen jede Einheit identisch und austauschbar ist, hat jeder NFT einen einzigartigen Identifikator, der ihn von allen anderen unterscheidet. Bekanntheit erlangten NFTs vor allem durch digitale Kunst und Sammlerprojekte, doch das technische Konzept hat weit darüber hinausgehende Anwendungsfälle.
Fungibel bedeutet austauschbar: Ein Euro ist gegen jeden anderen Euro ersetzbar, ebenso wie eine Bitcoin-Einheit. Nicht-fungibel hingegen bedeutet einzigartig und nicht gleichwertig austauschbar. Ein NFT enthält in seinem Smart Contract eine eindeutige ID sowie Metadaten, die das zugehörige Objekt beschreiben, darunter Name, Beschreibung und einen Link zur zugehörigen Datei oder Eigenschaft. Der ERC-721-Standard auf Ethereum etablierte die erste weitverbreitete technische Spezifikation für nicht-fungible Token. Neben ERC-721 gibt es den ERC-1155-Standard, der sowohl fungible als auch nicht-fungible Token in einem Smart Contract abbilden kann und besonders im Gaming-Bereich verbreitet ist.
Wenn ein NFT geprägt wird (engl. Mint), schreibt ein Smart Contract einen neuen Token-Eintrag in die Blockchain. Dieser Eintrag enthält eine eindeutige Token-ID und einen Verweis auf die Metadaten des Objekts. Die eigentliche Datei (Bild, Video, Audio) wird in den meisten Fällen nicht direkt auf der Blockchain gespeichert, sondern auf externen Speichersystemen – häufig dezentralen Lösungen wie IPFS oder Arweave, in einigen Fällen aber auch zentralen Servern. Die Blockchain hält nur den Eigentumsnachweis und die Übertragungshistorie fest. Wird ein NFT übertragen oder verkauft, wird der neue Eigentümer in der Blockchain eingetragen. Neben Ethereum sind Solana und Polygon wichtige NFT-Blockchains mit eigenen Token-Standards und Marktplätzen.
NFTs werden auf spezialisierten Marktplätzen gehandelt. OpenSea war lange der größte Ethereum-NFT-Marktplatz, verlor aber Marktanteile an Blur, das sich an professionelle Händler und Trader richtet und mit Token-Anreizen Liquidität anzog. Magic Eden ist einer der führenden Marktplätze auf Solana und inzwischen auch auf Ethereum aktiv. Um NFTs zu kaufen, benötigt man eine kompatible Wallet (bei Ethereum z.B. MetaMask) und die entsprechende Kryptowährung für Kaufpreis und Transaktionsgebühren. NFT-Transaktionen sind auf der Blockchain öffentlich einsehbar, was Provenienz und Echtheit nachvollziehbar macht.
Im Jahr 2021 explodierte der NFT-Markt: Der Künstler Beeple verkaufte das NFT-Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Days” im März 2021 beim Auktionshaus Christie’s für rund 69 Millionen US-Dollar. Sammlerprojekte wie CryptoPunks und Bored Ape Yacht Club (BAYC) erzielten für einzelne Token sechsstellige bis siebenstellige US-Dollar-Beträge. Ab 2022 brach der Markt stark ein: Handelsvolumen und Durchschnittspreise fielen dramatisch. Kritiker hatten auf fehlende intrinsische Nutzwerte, Umweltbedenken beim Proof-of-Work-Mining und spekulative Übertreibung hingewiesen. Nach The Merge von Ethereum im September 2022 entfiel zumindest der Energieverbrauchseinwand für Ethereum-basierte NFTs.
Neben Sammelkunst erschließen NFTs weitere Bereiche. Im Gaming ermöglichen sie nachweisbar seltene In-Game-Items, die Spieler besitzen und außerhalb des Spiels handeln können. Im Musik- und Entertainmentbereich testen Künstler NFTs als Vertriebsweg für exklusive Inhalte und als Ersatz für physische Tickets. Im Sport werden NFTs für Tauschkarten und Highlight-Clips eingesetzt, etwa durch NBA Top Shot. Konzeptionell verwandt, aber technisch oft anders umgesetzt ist die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA): Dabei werden reale Assets auf der Blockchain abgebildet, häufig mit anderen Token-Strukturen als klassischen NFTs. Ob und in welchem Umfang sich NFT-Nutzwerte langfristig durchsetzen, hängt von regulatorischen Rahmenbedingungen und Akzeptanz ab.