Vereinten Nationen testen Ethereum-Blockchain in Flüchtlingscamp

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 1 Minute

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Akcakale Syrian  refugee camp

Quelle: © cascoly2 - Fotolia.com

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Seit Mai nutzen die Vereinten Nationen (UN) die Ethereum-Blockchain um Hilfsgelder in Jordanien zu verteilen.

In diesem Monat werden kryptografisch gesicherte Gutscheine an die Menschen in einigen jordanischen Flüchtlingscamps verteilt. Mit diesen Gutscheinen können diese dann in den Geschäften Hilfsgüter erwerben. Die Shops hatten dafür zuvor Gelder von der UN erhalten.

Allerdings kommen keine Smartphones oder Paper-Wallets zum Einsatz, um auf die Hilfsgelder zuzugreifen. Die 10.000 Teilnehmer verifizieren sich via Augen-Scanner und erhalten dann die entsprechenden Gutscheine.

Die Shops greifen dabei auf die Ethereum-Blockchain zurück. Ziel ist die Skalierung des Testprogrammes, sodass die Technologie nicht nur in Jordanien zum Einsatz kommt, sondern auch in allen 80 weiteren Ländern, wo die UN ihr Welternährungsprogramm betreibt.

So soll die Zahl der Nutzer bis August diesen Jahres von 10.000 auf 100.000 ansteigen. Im nächsten Jahr sollen dann alle Flüchtlinge in Jordanien Hilfsmittel über die Ethereum-Blockchain erhalten.

BTC-ECHO

Englische Originalversion via CoinDesk


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