Coinmarketcap: Handelsvolumina gezinkt?

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Quelle: Shutterstock

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Das US-amerikanische Unternehmen Bitwise hat der amerikanischen Finanzbehörde (SEC) einen Bericht vorgelegt. Darin heißt es, dass 95 Prozent des auf Coinmarketcap angegebenen Handelsvolumens gezinkt oder fehlerhaft seien. Über die Schuldfrage im digitalen Zeitalter  und die nach wie vor beste Lösung. 

Die Erhebung von Daten im Zeitalter der Digitalisierung ist ein schwieriges Unterfangen. Allein die Menge der Daten so aufzubereiten, dass am Ende etwas Lesbares herauskommt, ist schon eine Kunst für sich. Auf der anderen Seite müssen die gesammelten Daten einer Prüfung unterzogen werden – erneut eine komplexe Aufgabe. Man darf froh sein, dass die besucherstärkste Homepage der gesamten Krypto-Ökonomie Coinmarketcap.com (CMC) das seit etlichen Jahren macht. Doch nun hat das US-amerikanische Unternehmen Bitwise Zweifel an der Richtigkeit der auf CMC einsehbaren Daten publik gemacht.

Trotz der großen Popularität von Coinmarketcap.com sind die Daten auf der Plattform fehlerhaft. Teil des Problems sind gezinkte Handelsvolumina, die unter anderem nicht auf tatsächlichem Handel basieren. Dadurch entsteht nicht nur ein fundamental falscher Eindruck hinsichtlich der eigentlichen Marktgröße, sondern auch hinsichtlich des Status quos des Bitcoinmarkts,

heißt es in dem Bericht, den Bitwise der SEC (amerikanische Finanzbehörde) vorgelegt hat. Angefangen habe alles mit der Entdeckung von regelmäßigen Handelsmustern auf Exchanges, so zum Beispiel Kauf-Verkauf-Kauf-Verkauf- usw., was ungewöhnlich sei.

Wir werden auf unterschiedlichen Wegen zeigen, dass etwa 95 Prozent des Handelsvolumens davon [betroffen ist]…und dass der tatsächliche Markt für Bitcoin signifikant kleiner, geordneter und regulierter ist, als man annehmen würde.

Vorwürfe sind nicht neu

Indes kursieren derartige Vorwürfe bereits seit Juli 2018, zu denen sich CMC auch damals schon geäußert hat. Die Hauptprobleme schienen in gebührenfreien bzw. gebührengünstigen Zahlungen und Wash Trading zu liegen. CMC habe vor, Händler und Bots davon abzuhalten, Kryptowährungen zum Nulltarif hin- und herzuschicken, wodurch die gesammelten Daten korrumpiert würden. Daraufhin wurde immerhin ein Mindestvolumen für Exchanges eingeführt. „Das war notwendig, aber nicht ausreichend“, meint Carylyne Chan, Kopf von CMC. Schon bald wurden Zensurvorwürfe erhoben, dabei hatten Chan und ihre Kollegen ein leicht verständliches Kriterium für die Listung als Exchange auf CMC im Sinn, schließlich bekamen sie täglich tausende Anfragen. Aber schon bald gehörte diese Änderung der Vergangenheit an:

Aufgrund […] der Bedenken unserer Community haben wir das Kriterium des Mindestvolumens für Exchanges wieder abgeschafft.


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Chan reagierte prompt auf die schweren Vorwürfe. Der Nachrichten Agentur Bloomberg erzählte sie, dass sie vorhabe, weitere Änderungen durchzuführen, damit die Qualität der Datensätze besser werde. Dazu gehören laut eigener Aussage auch Liquiditätsanalysen und die Auflistung heißer (aktive) und kalter (inaktive) Wallets.

Wenn eine Exchange beispielsweise 300 Millionen US-Dollar Handelsvolumen hat, dabei jedoch nur fünf BTC in den Wallets der Exchange sind, werden unsere User zukünftig die Möglichkeit haben, eigene Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, ohne dass wir willkürlich beurteilen, was gut und was schlecht ist. Unsere Philosophie besteht darin, unseren Usern so viele Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen, damit sie sich ein eigenes Bild machen können – unsere eigenen Neigungen wollen wir heraushalten,

betont Chan abschließend.

Coinmarketcap-Land Deutschland

Laut Alexa kursiert Coinmarketcap in der Liste der weltweit am häufigsten besuchten Websites auf Rang 493. Mit knapp vier Prozent liegt Deutschland auf dem vierten Platz der für den Traffic verantwortlichen Länder – hinter den USA, Japan und Indien. Unterm Strich verhält sich das in etwa wie mit dem Essen: Wenn außer Reis nichts zur Verfügung steht, isst man eben Reis. Und Reis ist gar nicht schlecht.


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