wBTCDeFi-Vorstoß: CoinList möchte dezentral werden

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Trading (Symbolbild) durch Roboter verkörpert

Die Token-Listingplattform CoinList möchte sich dezentralisieren und mit Hilfe eines Bitcoin-Derivates DeFi-Anwendungen ermöglichen.


Die Plattform CoinList ist unter anderem bekannt, da Twitter CEO Jack Dorsey in diese investiert ist. Bislang waren es in erster Linie institutionelle Kunden, die von dem CoinList-Service profitiert haben. Dies soll sich nun ändern, indem man sich für alle Nutzer öffnet. Konkret geht es um den Service, seine Bitcoin in wBTC umzuwandeln. Dabei handelt es sich um einen 1 zu 1 durch Bitcoin gedeckten ERC20 Token. Bislang mussten Privatpersonen ihre Bitcoin zunächst über einen Exchange in Ether umtauschen. Erst im Anschluss konnten diese dann damit wBTC erwerben.

Bitcoin und das DeFi-Ökosystem

Die Schaffung eines DeFi-Ökosystems auf der Bitcoin Blockchain ist weitgehend gescheitert. Schließlich mangelt es an einer Smart-Contract-Fähigkeit, die bei Ethereum und anderen Blockchains vorhanden ist. Der Großteil der bisherigen Bemühungen konzentrierte sich auf Interoperabilität und Atomic Swaps. Entsprechend liegt in dem wBTC Token die Möglichkeit, das Wertversprechen von Bitcoin mit der Funktionalität einer Smart-Contract-Plattform zu vereinen und für DeFi-Anwendungen nutzbar zu machen.

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BTC-WerbekampagneGrayscale bringt Bitcoin in Millionen Haushalte

15 Stunden

Die jüngste Rallye hat auch das mediale Interesse an Bitcoin wieder geweckt. Grayscale sorgt mit einer US-weiten Werbekampagne dafür, dass das so bleibt.

Grayscale Investments, einer der weltweit umtriebigsten Vermögensverwalter im Krypto-Sektor, hat eine US-weite TV-Kampagne für Bitcoin angekündigt. Die Kampagne soll in kommender Woche mit Werbefilmen auf den Kanälen CNBC, MSNBC, FOX, und FOX Business starten.

Dies teilte Grayscale CEO Barry Silbert per Twitter mit. Silbert kommentierte euphorisch:

We’re going to brrring crypto to the masses. [sic]

Die Ausstrahlung erreicht potenziell ein Millionenpublikum und könnte ein wichtiger Anstoß in Richtung Adaption sein. Handelt es sich bei Grayscale doch um einen äußerst einflussreichen Vermögensverwalter im Krypto-Markt, der durch die Werbekampagne auch ein eher konservatives Publikum erreichten dürfte.

Aus gänzlich selbtslosen Motiven dürften die Werbefilme aber auch nicht ausgestrahlt werden. Letztlich dürfte sich das Unternehmen auch einen Kundenzuwachs erhoffen.

Grayscale Investments ist ein „Big Player“ im Bitcoin-Ökosystem, der seinen Einfluss durch konstant steigende Ausgaben in entsprechenden Krypto-Fonds weiter ausbaut. Mit mehr als 1,7 Prozent aller zirkulierenden Bitcoin ist Grayscale ein Blauwal unter den Walen, der sich immer weiter aufbläht,.

US-KongressabgeordneterTom Emmer: Bitcoin geht gestärkt aus der Krise hervor

19 Stunden

Bitcoin erhält nicht häufig Rückenwind aus Politikerkreisen. Umso bemerkenswerter sind die Aussagen von Tom Emmer.

Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Tom Emmer hat sich in einem Interview mit Anthony Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin geäußert.

Bitcoin nach Corona stärker denn je

Laut Emmer könne die Krypto-Leitwährung ihr volles Potenzial ausschöpfen, wenn die Corona-Krise überstanden sei. Der Republikaner sagte:

Wenn wir aus der Krise herauskommen, wird Bitcoin nicht verschwinden, es wird stärker werden.

Emmer zufolge gewinnen Bitcoin und die zurgrundeliegende Blockchain-Technologie zunehmend an Bedeutung und gesellschaftlicher Relevanz.

Man schaut einfach zu, es hat einen Wert, wenn etwas einen Wert hat, werden die Leute Risiken eingehen und es wird sich weiterentwickeln.

Zudem sei die erst kürzlich beschlossene Legalisierung des Kryptoverwahrgeschäfts für US-Banken ein weiterer Türöffner für die Bitcoin-Akzeptanz im Land, so Emmer. Am 22. Juli erhielten Finanzinstitute den Segen vom Office of the Comptroller of the Currency (eine Bundesbehörde, die dem US-Finanzministerium untersteht), künftig auch Krypto-Assets wie Bitcoin verwahren zu dürfen.

Emmer hat sich bereits im Vorhinein des öfteren mit einer Pro-Krypto-Haltung positioniert und eine zu harsche Regulierung des Sektors bemängelt, die das Innovationspotenzial der Industrie ausbremst.

MachtkampfLieferengpässe bei Bitmain sorgen für drei Monate Verspätung

2 Tagen

Bitmain hat die Auslieferung seiner Antminer-Mininggeräte um drei Monate verzögert. Der Streit zwischen den Gründern, Jihan Wu und Micree Zhan Ketuan, um den Führungsposten spitzt sich zu.

Wie der in Peking ansässige Hersteller von Mining-Ausrüstung über einen Post auf seinem offiziellem Wechat-Konto verlauten ließ, müssen Kunden-Bestellungen von Juni und Juli bis September oder Oktober warten. Normalerweise bestellen Kunden die Ausrüstung drei Monate im Vorraus bei Bitmain, was bedeutet, dass die Lieferungen vermutlich schon im März herum bestellt wurden. Dies kann also durchaus eine kostspielige sechsmonatige Wartezeit für die Miner werden.

Die Verzögerung sei eine Folge „externer Einmischung in die Unternehmensführung“, hieß es in einem anderen Post am letzten Donnerstag. Die Rede ist wohl von Jihan Wu, der angeblich die Kontrolle über Bitmains Wechat-Konto ergriffen haben soll.

Wu und Micree Zhan befinden sich seit geraumer Zeit in einem erbitterten Machtkampf um den Führungsposten von Bitmain. Die beiden Mitgründer führten das Unternehmen viele Jahre lang gemeinsam. Im vergangenen Oktober jedoch wurde Zhan unter umstrittenen Umständen von Wu aus der Firma geworfen.

Im Juni entschied ein Gericht in China zugunsten von Zhan und erlaubte ihm die Rückkehr an die Führung. Zhan, der 37 Prozent des Unternehmens hält, hat aktuell die Leitung über die in Shenzhen ansässigen Betriebe von Bitmain übernommen.

BTC-AdaptionSquare Cash App: Über 800 Millionen US-Dollar Umsatz mit Bitcoin

2 Tagen

Die Quartalszahlen von Square belegen ein rasantes Wachstum der Handelsaktivitäten mit Bitcoin.

Angesichts der jüngsten Quartalszahlen von Square dürften sich Investoren die Hände reiben. Mit einem Gesamtumsatz von 1.92 Milliarden US-Dollar in Q2 2020 konnte das zweite Standbein von Twitter-CEO Jack Dorsey den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent steigern. Der Bruttoertrag hat sich im Vergleich um 28 Prozent auf 597 Millionen US-Dollar erhöht. Allen voran die Cash App mit Bitcoin-Integration erfreut sich demnach wachsender Beliebtheit:

Cash App erwirtschaftete im zweiten Quartal 2020 einen Bitcoin-Umsatz von 875 Millionen US-Dollar und einen Bitcoin-Bruttogewinn von 17 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 600 Prozent beziehungsweise 711 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Square Quartalsbericht.

Die Square-Aktie reagierte entsprechend und legte im heutigen Handelsverlauf um über 5 Prozent zu.

Der Kauf und Verkauf sowie Handel mit Bitcoin ist seit 2017 in der Cash App integriert und so etwas wie ein Herzensprojekt von Jack Dorsey. Der umtriebige Geschäftsführer, Software-Entwickler und Ex-Masseur ist ein erklärter Fan der Kryptowährung. In einem Interview bezeichnete Dorsey das zugehörige White Paper als Poesie und hat sich zudem eine Bitcoin Full Node zugelegt.


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