Bitcoin Made in China Bitcoin Mining: 1 BTC kostet durchschnittlich 5.000 US-Dollar

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Steine und Bitcoin-Münze neben Spitzhacke

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Aktuell lohnt sich das Bitcoin Mining noch – zumindest für jene mit Zugang zu Billigstrom. Doch damit das angesichts der stetig wachsenden Hash Rate auch so bleibt, muss der Bitcoin-Kurs mitspielen, meint FinTech-Dienstleister Bitooda.

Glaubt man den Übersetzern der Netflix-Serie Mr. Robot, dann befindet sich Bitcoin zu 95 Prozent in den Händen „chinesischer Minenarbeiter“. Gemeint war natürlich das Bitcoin Mining, das seit Jahren von chinesischen Mining Farmen dominiert wird. Eine Studie des FinTech-Dienstleisters BitOoda hat nun versucht, die chinesische Bitcoin-Dominanz zu beziffern.

Demnach wird durchschnittlich jeder zweite Hash von einem chinesischen Miner produziert. Anders gesagt: China stemmt 50 Prozent der Hash Rate im Bitcoin-Netzwerk. Die USA belegen mit 14 Prozent Platz zwei, gefolgt von Russland, Kasachstan und dem Iran (jeweils 8 Prozent) sowie Kanada (7 Prozent), Island (2 Prozent) und dem Rest der Welt (3 Prozent). BitOoda weist darauf hin, dass die Datenlage vor allem für China dürftig ist. Die Schätzungen der Studie basieren unter anderem auf Angaben von Herstellern von Mining Hardware.

Bitcoin Mining: (Noch) profitabel

BitOoda liefert auch eine Einordnung darüber, was es aktuell kostet, eine Bitcoin-Einheit (BTC) zu minen.

Unsere Schätzungen der Kostenkurve ergeben durchschnittliche Kosten für das Minen von 1 BTC von etwa 5.000 US-Dollar, mit einer oberen Grenze von etwa 6.000 US-Dollar. Bei dieser Schätzung handelt es sich um Cash-Betriebsausgaben, die weder Wertminderung noch andere Kosten für Mining-Hardware enthalten.

Die Autoren der Studie halten eine Verdoppelung der Hash Rate auf 260 EH/s in den nächsten zwölf Monaten für möglich. Damit das Mining profitabel bleibt, müsste der Bitcoin-Kurs demnach um 1.000 US-Dollar pro 10 EH/s Hash-Rate-Anstieg steigen.

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CBDC-ForschungConsenSys und Forge experimentieren mit dem digitalen Euro

4 Stunden

Das Blockchain-Unternehmen ConsenSys entwickelt gemeinsam mit Forge CBDC-Lösungen.

Am 27. Oktober 2020 kündigte ConsenSys an, für die Entwicklung von CBDC-Konzepten beauftragt worden zu sein. Das technische Know-How stelle Forge, die digitale Finanzmarktabteilung der französischen Geschäftsbank Société Générale, zu Verfügung. Das Augenmerk liege dabei vor allem auf der Ausgabe und Verwaltung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC).

Derzeit führen die französische Zentralbank und Forge, gemeinsam mit einigen anderen Finanzinstituten wie HSBC und SEBA Bank Experimente, diesbezüglich Tests durch. François Villeroy de Galhau, Gouverneur der französischen Zentralbank betonte indes, dass die Zentralbank offen für Forschungen rund um den digitalen Euro sei und zu einer digitalen Währung für den Einzelhandel beitragen wolle.

Bereits im Mai 2020 testete Forge gemeinsam mit der französischen Zentralbank den digitalen Euro. Bei dem Experiment wurden Ausgabe von Anleihen als Sicherheitstoken und deren Abwicklung in digitalen Euro betrachtet. Die Transaktion hatte einen Wert von 44 Millionen US-Dollar. ConsensSys baut seine CBDC-Bemühungen indes aus.

ConsenSys engagiert sich für Fortschritte im CBDC-Bereich und hat sechs Zentralbanken auf der ganzen Welt bei CBDC-Projekten unterstützt,

sagte Ken Timsit, globaler Leiter für Unternehmenslösungen bei ConsenSys in diesem Zusammenhang. Erst im September gab das Unternehmen bekannt, dass es mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) zusammenarbeitet. Die HKMA hat bereits ein Studienprojekt an ConsenSys vergeben.

Design und TechnologieFineqia investiert in den Blockchain-Fonds IDEO Colab Ventures

8 Stunden

Fineqia gab bekannt, dass es sich am Fonds IDEO CoLab Ventures beteiligt hat. Die Investition wurde über die Tochtergesellschaft Fineqia Investments Ltd abgewickelt.

Am 27. Oktober 2020 verkündete das Unternehmen Fineqia International, dass es sich an dem 21 Millionen US-Dollar schweren Fonds IDEO CoLab Ventures für die Förderung von Blockchain- und Krypto-Startups beteiligt hat. Das Design-Unternehmen IDEO hat unter anderem das Design der ersten Apple Maus konzipiert.

Die Kombination von Design und Technologie ist die Spezialität einiger weniger, aber das Vergnügen von sehr vielen,

sagte Bundeep Singh Rangar, CEO von Fineqia. IDEO investierte bereits in 30 Blockchain– und Krypto Start-Ups wie Braintrust und NEAR und unterstütze die Unternehmen in verschiedenen Bereichen.

Unsere tiefgreifenden Fähigkeiten in den Bereichen Design, Produktentwicklung und Blockchain-Technologie ermöglichen es uns, Unternehmer und Start-Ups von Weltklasse aus der ganzen Welt anzuziehen,

sagte Ian Lee, Geschäftsführer von IDEO CoLab Ventures. Dies hätte zu beispiellosen Investitionsmöglichkeiten und der Chance geführt, mit einigen der weltbesten Gründer und Unternehmen bei der Implementierung dieser Technologie und der damit aufgebauten Unternehmen gemeinsame Sache zu machen.

Bei der Investition erkannte Fineqia indes Wachstumspotential. IDEO CoLab Ventures soll sich folglich als Ergänzung und strategische Ausrichtung auf das Kerngeschäft des Unternehmens einbringen. In der Vergangenheit investierte Fineqia bereits in Unternehmen wie Black Insurance, Nivaura Ltd, Wave Financial Ltd, Phunware Inc. und PremFina Limited.

Geldwäsche Ehepaar wegen Bitcoin-Betrug in Millionenhöhe verurteilt

1 Tag

Ein Gericht in Rotterdam verurteilte ein niederländisches Ehepaar zu Gefängnisstrafen. De Vorwurf: Geldwäsche mit Bitcoin. Insgesamt wurden Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro beschlagnahmt.

Einem Bericht vom 26. Oktober 2020 zufolge kaufte das Ehepaar Bitcoin im Millionenwert in bar. Insgesamt soll das Ehepaar in den letzten 2,5 Jahren 16 Millionen Euro bewegt haben. Die Bitcoin-Übergaben fanden immer in der Öffentlichkeit statt, so dass ein hohes Maß an Anonymität geboten war. Nach Ausweisen fragten die Verkäufer zu keinem Zeitpunkt.

Laut des zuständigen Staatsanwalts machte sich das Paar das Darknet zunutze, um die Transaktionen durchzuführen:

Die Verdächtigen, ein Mann und seine Frau, kamen über Werbung im Internet und einen Marktplatz im Internet mit Kunden in Kontakt. Ein Großteil der gehandelten Bitcoin wies Spuren des Darknet auf.

Sämtliche Transaktionen wurden im Nachhinein analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass das Geld illegale Aktivitäten finanzierte. Die Leute, die dem Ehepaar Bitcoin abkauften, seien allesamt kriminelle, die BTC zur Geldwäsche nutzten.

Nun wurde das Ehepaar verurteilt. Der Mann erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren, die Frau zweieinhalb Jahre. Die Justizbehörde beschlagnahmte Bitcoin im Wert von 29 Millionen Euro, sowie 250.000 Euro in Bar. Des weiteren wurden Handys, Computer und Festplatten sichergestellt. Das Gericht verurteilte außerdem zwei Unternehmen zu Gelstrafen in Höhe von jeweils 45.000 Euro, da diese von den Transaktionen gewusst hätten, jedoch nichts unternahmen.

Kopf-an-Kopf-RennenMarathon und Riot kämpfen um Vorherrschaft im Bitcoin Mining

1 Tag

Erst vor Kurzem investierte die Marathon Patent Group in 10.000 Antminer S-19 und war somit auf dem besten Weg, das führende Bitcoin Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden. Konkurrent Riot Blockchain kündigte daraufhin ebenfalls eine Investition in neue Mining-Hardware an, mit der es wiederum Marathon überholen würde. Der Kampf um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend.

Am 26. Oktober 2020 kündigte das Marathon den Kauf von weiteren 10.000 Antminer S-19 Pro an. Damit soll bis Juli 2021 eine operative Hash Rate von 2,56 Exahashes pro Sekunde (EH/s) erreicht werden. Das wären 1,9 Prozent der aktuellen Hashing-Leistung des kompletten Bitcoin-Netzwerks. Marathon verfolgt das Ziel, das größte Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden.

Zuvor hatte das Unternehmen 10.500 S19-Pro-Modelle gekauft, um den bereits vorhanden Bestand von 2.560 Einheiten auszubauen. Bis auf 500 Einheiten, die erst im November eintreffen, sollen alle Miner im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

Riot Blockchain kündigte indes den Kauf von 2.500 S-19 Pro an, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit sein sollen. 2020 hat das Unternehmen bislang 18.640 S-19 Pro gekauft. Ursprünglich zielte Riot bis Juli damit auf eine Hash Rate von 2,3 EH/s ab. Nach der Ankündigung von Marathon, beschloss Riot jedoch Anfang des Monats eine zweite Transformationsphase ins Leben zu rufen und in 2.500 weitere S-19 Pros zu investieren, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit seien.

Rennen um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend

Momentan liegt Riot mit Hash-Rate von 519 Pentahashes pro Sekunde (PH/s) im Konkurrenzkampf um die führende Bitcoin-Mining Position vorne. Marathon – mit um 300 PH/s geringeren Kapazität – plant die Konkurrenz bis spätestens April 2021 zu überholen.

Weit entfernt von der Bitcoin Spitze befindet sich dagegen das Unternehmen Layer 1, das ursprünglich 30 Prozent der globalen Hash-Rate für sich beanspruchen wollte. Ein Richter lehnte den Antrag des Unternehmens auf Abweisung einer Patentverletzungsklage des Technologieunternehmens Lancium ab. Lancium warf Layer vor, seine Technologie zur Anpassung des Stromverbrauchs in Mining-Anlagen verwendet und damit gegen das Patentrecht verstoßen zu haben.

Michael McNamara, CEO von Lancium, der die rasche Ablehnung des Richters sehr schätze, gibt sich indessen siegesgewiss:


Wir freuen uns auf die nächsten Phasen des Falles und letztendlich auf die Gelegenheit, unseren Fall der Jury zu präsentieren.

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