HIVE Digital Technologies hat seinen Bitcoin-Bestand im vergangenen Quartal von 481 auf 150 BTC reduziert. Das geht aus dem Quartalsbericht des Mining-Unternehmens hervor. Es ist ein deutlicher Einschnitt in den Reserven um knapp 68 Prozent.
Dagegen verzeichnete das Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg. 2026 erwirtschaftete das Hive demnach 297,8 Millionen US-Dollar und damit 158 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil steuerte das Bitcoin-Mining mit 278,3 Millionen US-Dollar bei. Insgesamt schürfte HIVE im Berichtszeitraum 2.885 Bitcoin.
HIVE setzt stärker auf KI
Das Unternehmen setzt zudem verstärkt auf Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Sparte für KI-Rechenleistung erzielte demnach ein Umsatzplus von 19,5 Millionen US-Dollar. Nach Angaben von HIVE soll dieser Geschäftsbereich künftig weiter ausgebaut werden.
Dafür plant das Unternehmen ein KI-Rechenzentrum mit einer Leistung von 320 Megawatt im Großraum Toronto. Langfristig soll die Anlage mehr als 100.000 GPUs beherbergen können. Damit folgt HIVE einem Trend unter Bitcoin-Minern. Angesichts steigender Konkurrenz und schwankender Mining-Erträge investieren zahlreiche Unternehmen zunehmend in KI- und Cloud-Infrastruktur, um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.
Warum Bitcoin-Mining in Zukunft noch herausfordernder wird und wie sich das auf die Sicherheit des Netzwerks auswirken könnte, lest ihr in diesem Artikel: KI lockt Miner: Steht Bitcoin vor einem Sicherheitsrisiko?
