Paxos bringt goldgedeckten Stable Coin noch dieses Jahr auf den Markt

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Paxos bringt goldgedeckten Stable Coin noch dieses Jahr auf den Markt

Von Edelmetallen gedeckte Coins scheinen sich immer größerer Beliebtheit zu erfreuen. Wie das Blockchain-Trust-Unternehmen Paxos jetzt bekannt gab, soll ein goldgedeckter Stable Coin noch dieses Jahr erscheinen. Ein genaues Datum steht allerdings noch nicht fest.

Das in New York City ansässige Unternehmen Paxos veröffentlicht allem Anschein nach noch dieses Jahr einen Stable Coin mit Golddeckung. Paxos hat die Vision, die Finanzstrukturen neuzugestalten. Laut eigener Aussage möchte das Unternehmen dazu beitragen, dass Vermögensgegenstände weltweit barrierefrei bewegt werden können.

Paxos verfolgt dabei einen Weg, der sich eng an den aktuellen Regulatorien der Finanzinfrastruktur orientiert und entwickelt dahingehend Produkte. Laut eigener Aussage ermöglicht das dem Unternehmen, eine Schnittstelle zwischen der traditionellen Finanzwelt und der digitalen Zukunft zu erstellen. Wie Paxos-CEO Chad Cascarilla in einem Interview betonte, soll dieses Jahr ein auf Ethereum (ETH) basierender Stable Coin veröffentlicht werden. Cascarilla betonte, dass sich der Paxos Stable Coin von anderen Stable Coins unterscheiden wird. Laut eigener Aussage soll der Coin vollständig geprüft, streng reglementiert und vom New York State Department of Financial Services genehmigt sein.

Welches Problem löst Paxos?

Derzeit löst Paxos Probleme beim Handel mit Edelmetallen, die nicht auf einer Blockchain-Lösung basieren. Beim Handel auf dem Edelmetallmarkt müssen an einem Handel beteiligte Parteien den Preis, das Volumen und andere Details vor der Transaktion überprüfen. Häufig geschieht das per E-Mail oder sogar telefonisch.


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Paxos-CEO Chad Cascarilla schätzt, dass die Fehlerquote bei manuellen Handelsbestätigungen für Edelmetalle bei etwa 15 Prozent liegen. Der von Paxos im Mai 2018 veröffentlichte Confirmation Service kann diesen Prozess automatisieren und die Trades sofort abstimmen.

Tokenisierte Edelmetalle scheinen daher für Paxos eine logische Konsequenz zu sein. Eine einfachere und schnellere Transaktionsmöglichkeit von Assets könnte die Folge sein. Kunden können damit Digitale Zwillinge austauschen, ohne der Volatilität einer Fiatwährung ausgesetzt zu sein.

Ausblick

Indes ist Paxos nicht das einzige Unternehmen, welches die Tokenisierung von Vermögensgegenständen ins Auge fasst. Auch andere Unternehmen sind der Meinung, dass die Tokenisierung von Vermögensgegenständen via Blockchain in Zukunft Standard sein wird. Erst vor Kurzem gab das New Yorker Start-up Factora bekannt, eine Immobilie in Brooklyn tokenisieren zu wollen.

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