Der Angriff auf Drift erschüttert nicht nur ein zentrales Solana-Protokoll. Inzwischen zeigen sich die Folgen auch bei weiteren Anwendungen im Ökosystem. Was bisher über den Hack bekannt ist und warum nun selbst Circle unter Druck gerät.
Der Angriff auf Drift erschüttert nicht nur ein zentrales Solana-Protokoll. Inzwischen zeigen sich die Folgen auch bei weiteren Anwendungen im Ökosystem. Was bisher über den Hack bekannt ist und warum nun selbst Circle unter Druck gerät.

KI-Agenten werden für Angreifer und Verteidiger zum Faktor. OpenAI und Paradigm wollen mit EVMbench messen, wie gut KI Schwachstellen erkennt und beseitigt.
Onchain-Daten zeigen einen deutlichen Anstieg der Netzwerkaktivität bei Ethereum. Die Transaktionen erreichen zum Jahresende einen neuen Rekordstand.
Auf Ethereum wird wieder fleißig gebaut. Token Terminal verzeichnet so viele neue Smart Contracts wie nie zuvor.
Die Grenzen zwischen Künstlicher Intelligenz, Robotik und Blockchain verschwimmen immer mehr. Könnten Krypto-Roboter schon bald Teil unseres Alltags und eine neue Einkommensquelle werden?

Wie sicher sind Kryptowährungen wirklich? Diese Frage steht im Mittelpunkt der zweitägigen Crypto Safety Conference, die am 6. und 7. November 2025 in Wien stattfindet. Veranstaltet wird das Event von Bluechip, der weltweit ersten Stablecoin-Ratingagentur, in Kooperation mit der Raiffeisen Bank International (RBI).

IOTA hat mit dem Rebased-Upgrade einen Neustart hingelegt. Gründer Dominik Schiener erklärt gegenüber BTC-ECHO, wohin die Reise nun gehen soll.
Am 6. und 7. November 2025 findet in Wien die „Bluechip25 – The Crypto Safety Conference“ statt. In Kooperation mit der Raiffeisen Bank International bringt die Ratingagentur Bluechip führende Köpfe der Krypto- und Finanzwelt zusammen – mit dem Ziel, Sicherheit in der Krypto-Branche neu zu definieren.
Schwarzer Tag für Holograph: Eine Milliarde Token wurden bei einem Hack aus dem Krypto-Projekt gezogen. Der HLG-Kurs fällt deutlich.
Das Ethereum Layer-1-Protokoll Shido ist einem Exploit zum Opfer gefallen, der den Kurs binnen kürzester Zeit komplett einstürzen ließ.
Über 35 Prozent aller Ethereum befinden sich mittlerweile in Smart Contracts. Was das bedeutet und welche Folgen diese Entwicklung hat.

Unternehmen sind ab 2025 verpflichtet, sämtliche Rohdaten, die durch die Nutzung eines vernetzten Produkts generiert werden, an die Nutzer des Produkts oder Dritte herauszugeben. Rechtsanwalt Christopher Götz ordnet die Eckpunkte des Data Act ein.

Ethereum konnte seine Position als größtes Smart-Contract-Protokoll souverän verteidigen. Ein neues Rekordhoch an ETH deutet auf ein erfolgreiches Jahr 2024 hin.
Während die Ethereum-Bestände auf Krypto-Börsen ein Tief erreichen, steigt die Menge an in Smart Contracts gebundenen ETH auf ein Rekordhoch.
Das EU-Parlament hat dem neuen Datengesetz zugestimmt. Die Rechtsvorschriften beinhalten auch Klauseln zur Nutzung von Smart Contracts.
Immer mehr Ethereum in Smart Contracts gesperrt. Was Wale damit zu tun haben und welche Folgen diese Entwicklung für Ethereum hat.
Er nennt sie "den Heiligen Gral der Bitcoin-Skalierbarkeit". BitVM könnte Smart Contracts auf Bitcoin ermöglichen. Wir haben mit Entwickler Robin Linus gesprochen.
Der Data Act spaltet die Gemüter. Die Krypto-Industrie sieht einen Angriff auf ihre dezentrale Natur. Die Politik versucht zu beschwichtigen.
Ein Smart Contract ist ein Computerprogramm, das auf einer Blockchain gespeichert ist und automatisch ausgeführt wird, sobald eine externe Transaktion die festgelegten Bedingungen auslöst. Es braucht weder eine Bank noch einen Notar noch eine andere vermittelnde Instanz — der Code läuft automatisch. Das Besondere: Weil der Code auf einer dezentralen Blockchain liegt, kann er in der Regel nicht einseitig verändert werden — es sei denn, der Contract enthält explizit eingebaute Upgrade- oder Admin-Mechanismen. Was im Smart Contract steht, gilt. Der Begriff stammt vom Informatiker und Rechtswissenschaftler Nick Szabo, der das Konzept bereits 1994 beschrieb — lange bevor eine Blockchain existierte, die es hätte umsetzen können. Szabo verglich Smart Contracts mit einem Getränkeautomaten: Wirft man die richtige Münze ein, gibt er automatisch das Produkt aus. Kein Mensch entscheidet, keine Verhandlung ist nötig.
Ein Smart Contract wird von einem Entwickler geschrieben, auf die Blockchain hochgeladen und dort gespeichert. Ohne spezielle Upgrade-Mechanismen ist er danach nicht mehr veränderbar. Wenn eine externe Transaktion die festgelegten Bedingungen auslöst, führt der Contract eine Aktion aus: überträgt Token, gibt eine Abstimmung frei oder löst eine Auszahlung aus. Der Contract-Code wird als Bytecode on-chain gespeichert; wer den menschenlesbaren Quellcode einsehen möchte, ist auf eine separate Verifizierung angewiesen, die der Entwickler freiwillig durchführen kann. Diese Nachvollziehbarkeit ist ein zentraler Vorteil. Ein Bug im Code ist jedoch öffentlich einsehbar und kann von Angreifern gezielt ausgenutzt werden. Smart Contracts sind zudem deterministisch: Gleiche Eingaben führen stets zu gleichen Ausgaben. Das macht sie berechenbar, schließt aber auch Ermessensspielräume aus, die in menschlichen Verträgen oft selbstverständlich sind.
DeFi-Protokolle wie Aave oder Uniswap basieren vollständig auf Smart Contracts: Kredite werden automatisch besichert und liquidiert, Handelspaare werden algorithmisch bepreist. NFTs, also nicht-fungible Token (einzigartige digitale Objekte auf der Blockchain), werden über Smart Contracts ausgegeben und übertragen — der Contract regelt Tokenbesitz, Übertragungen und Royalty-Zahlungen an Urheber. DAOs, also dezentrale autonome Organisationen, nutzen Smart Contracts für Abstimmungsprozesse, sodass Entscheidungen transparent und ohne zentrale Führung getroffen werden können. Tokenisierte Vermögenswerte wie Real World Assets nutzen Smart Contracts für die technische Abwicklung von Ausschüttungen und Transfers — die rechtliche Grundlage liegt außerhalb der Blockchain. Darüber hinaus finden Smart Contracts Anwendung in der Spielebranche, bei automatisierten Versicherungsauszahlungen und bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen.
Ethereum ist die bekannteste Smart-Contract-Plattform und nach Total Value Locked (TVL) die bedeutendste. Die dort verwendete Programmiersprache heißt Solidity. Ethereum gilt als besonders sicher und dezentral, ist im Vergleich zu neueren Netzwerken aber langsamer und teurer. Solana setzt auf die Programmiersprache Rust, ist deutlich schneller und günstiger, hat jedoch in der Vergangenheit mehrere Netzwerkausfälle erlebt. Daneben gibt es BNB Chain, Avalanche, Polkadot und viele weitere Plattformen — jede mit eigenen Kompromissen bei Dezentralisierung, Transaktionsgeschwindigkeit und Sicherheit. Welche Plattform die richtige ist, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab.
Smart Contracts sind so sicher wie ihr Code — und das ist zugleich ihre größte Schwachstelle. Fehler im Code, sogenannte Bugs, können von Angreifern ausgenutzt werden, sobald der Contract auf der Blockchain läuft. Der bekannteste Fall war der DAO-Hack 2016 auf Ethereum: Angreifer nutzten einen sogenannten Reentrancy-Angriff, bei dem ein Contract wiederholt Gelder abzieht, bevor der Kontostand aktualisiert wird, und zogen rund 60 Millionen US-Dollar ab. Seither sind Sicherheitsaudits durch spezialisierte Unternehmen Standard, aber keine Garantie für fehlerfreien Code. Ein weiteres strukturelles Problem ist die Datenversorgung: Smart Contracts können nicht selbst auf externe Informationen zugreifen. Sie benötigen sogenannte Orakel (Datenzulieferer), die Außendaten wie Preise oder Wetterereignisse auf die Blockchain bringen. Diese Orakel sind ihrerseits ein potenzieller Angriffspunkt, weil fehlerhafte oder manipulierte Daten den Contract zu falschen Aktionen veranlassen können.