Sicherheitslücke mit Folgen  Shido Token: Exploit lässt Altcoin einstürzen

Das Ethereum Layer-1-Protokoll Shido ist einem Exploit zum Opfer gefallen, der den Kurs binnen kürzester Zeit komplett einstürzen ließ.

Paol Hergert
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Beitragsbild: Shutterstock

| Shidos Staking Contract hatte offenbar eine Sicherheitslücke
  • Das Layer-1-Blockchain-Projekt Shido ist augenscheinlich Opfer eines Exploits geworden, der den Kurs des Altcoins SHIDO in der Spitze um 90 Prozent binnen kürzester Zeit einstürzen ließ.
  • Als Schwachstelle hat das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield eine Sicherheitslücke im Ethereum-basierten Staking Contract identifiziert, den Shido nutzte.
  • Der Angreifer habe erfolgreich den Staking Contract von Shido auf eine andere Adresse übertragen und diese mit einer versteckten Funktion ausgestattet, die die von den nichtsahnenden Kunden eingesetzten Token an den Angreifer zurückschickten.
  • Insgesamt habe der Angreifer somit 4,3 Milliarden SHIDO im Wert von 35 Millionen US-Dollar (vor dem Preissturz) gestohlen. Es befanden sich vor dem Angriff neun Milliarden Token im Umlauf.
  • Der On-Chain-Ermittler und Krypto-Influencer ZachXBT sagte auf X, dass er zwar die Identität des Wallet-Besitzers ermittelt habe, die den Angreifer mit den notwendigen Mitteln unterstützte. Allerdings sei auch dieser Wallet-Besitzer gehackt worden.
  • Wer tatsächlich hinter dem Exploit steht, ist daher aktuell unklar.
Der Shido Chart im 24-Stunden-Vergleich. In der Spitze stürzte SHIDO um 90 Prozent ein. Quelle: Coingecko
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