IT-Rechtsexperte Christopher Götz im Interview Data Act tritt in Kraft: DeFi-Verbot durch die Hintertür?

Unternehmen sind ab 2025 verpflichtet, sämtliche Rohdaten, die durch die Nutzung eines vernetzten Produkts generiert werden, an die Nutzer des Produkts oder Dritte herauszugeben. Rechtsanwalt Christopher Götz ordnet die Eckpunkte des Data Act ein.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Christopher Götz

| Der Rechtsanwalt empfiehlt Unternehmen rasches Handeln

Der Weg zu einer länderübergreifenden Daten-Regulierung ist frei. Im November verabschiedete das EU-Parlament den Data Act, am 11. Januar trat er nun in Kraft – Europas Datenautobahnen bekommen eine Mautlösung. Verbraucher, Unternehmen und schließlich: die Wettbewerbsfähigkeit sollen Nutznießer der im September 2025 in Kraft tretenden Verordnung sein. Die Lücken, die der Data Act schließt, hinterlassen an anderer Stelle jedoch einige Unsicherheiten. Auch im Krypto-Sektor, wo man sich an künftig strengeren Auflagen für Smart Contracts reibt.            

Welche Vorbereitungen sollten nicht nur Blockchain-Unternehmen treffen, wo zeichnen sich eventuell heute schon Schlupflöcher ab? Und was spricht für eine Notbremse von Smart Contracts? Rechtsanwalt Christopher Götz ordnet im Gespräch mit BTC-ECHO die wichtigsten Fragen ein. Das EU-Parlament hat vorgelegt, jetzt seien Unternehmen am Zug, meint der IT-Rechtsexperte, der Unternehmen, insbesondere Herstellern von vernetzten Produkten, dringend empfiehlt, sich frühzeitig für den Data Act umzustellen.   

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