Wasser auf der Blockchain: Österreich startet ersten Security Token Offering

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Österreich schafft den Durchbruch im Bereich Security Token Offerings. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am 26. November den Kapitalmarktprospekt der Hydrominer IT-Services GmbH erlaubt. Demnach kann man über den Security Token künftig Genussrechte für H3O im Wert von bis zu 75 Millionen Euro handeln.

Nachdem das Fundingmodell ICO mehr und mehr in Kritik geraten ist, sollen Security Token Offerings die nächste vielversprechende Investitionsmöglichkeit sein. Die STOs sind den ICOs nicht unähnlich. Nur eben ein bisschen sicherer. Mit Security Token können Unternehmen Token ausgeben, die man mit Aktien vergleichen kann. Im Gegensatz zum ICO stehen den Anlegern hier Eigentumsrechte zu. Bei Utility Token (die bei ICOs verteilt werden) ist dies nicht der Fall. Die Funktionen und Ausgabe der Token regelt dabei eine Blockchain mittels Smart Contracts. Die auf der Blockchain gespeicherten Token repräsentieren letztlich die Rechte der Token-Inhaber am jeweiligen Unternehmen.

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Nun betritt ein österreichisches Unternehmen dieses Neuland. Nach einer Pressemitteilung der Anwaltskanzlei Stadler Völkel, die BTC-ECHO vorliegt, ist das Unternehmen das erste in der Europäischen Union, das einen STO durchführt.

Details zum Security Token Offering von Hydrominer

Die entsprechenden Token von Hydrominer heißen H30-Token und sichern den Inhabern „qualifiziert nachrangige Genussrechte“:

„Inhaber von H3O-Token haben […] weiter das Recht, Geschäftsentscheidungen von Hydrominer aktiv mitzugestalten. Dieses Mitspracherecht [geht] über jenes von Aktionären hinaus und erlaubt Anlegern, aktiv in Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Daneben sehen die Wertpapierbedingungen eine Art Mitverkaufsrecht für den Fall vor, dass eine qualifizierte Mehrheit der Eigentümer von Hydrominer ihre Geschäftsanteile verkaufen.“

Ferner dienen die H3O-Token als Schlüssel, um sich gegenüber Hydrominer als Wertpapierinhaber auszuweisen. Dies gilt für Auszahlung ebenso wie für die Ausübung der mit dem H3O-Token verbundenen Mitspracherechte.

Hydrominer führte bereits im vergangenen Jahr einen ICO durch – dabei konnte man mit dem H2O-Token in vornehmlich umweltfreundliches Bitcoin Mining investieren. Die zugehörigen Token stehen dann für Bitcoin-Mining-Zeiteinheiten.

Beim H3O-Security-Token handelt es sich also um ein Novum am Krypto-Markt. Dementsprechend freudig äußert sich die Rechtsabteilung von Hydrominer:

„Mit der Billigung des wohl ersten Kapitalmarktprospekts eines Security Token Offerings innerhalb der EU haben wir nicht nur einen Meilenstein für die Branche gesetzt, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Österreich. Insbesondere freut es uns, dass wir laufend an der rechtlichen Feinjustierung bei Blockchain-Anwendungsformen beraten können und innerhalb der Community das Vertrauen als hochspezialisierter Partner im Blockchain-Bereich genießen.“

erklärt Arthur Stadler, Stadler Völkel Rechtsanwälte.

Eine Zeichnung ist ab dem 1. Februar 2019 möglich. Das Angebot erfolgt ausschließlich in Österreich und Deutschland auf Basis des am 26. November 2018 gebilligten Kapitalmarktprospekts, den man auf der Website von Hydrominer finden kann.

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