Alles im Blick  Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Das US-Justizministerium nimmt Binance unter die Lupe, der DeFi-Sektor leidet wegen eines Hacks bei Curve Finance und eine deutsche Behörde prüft Worldcoin: die top Krypto-News der Woche.

Dominic Döllel
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Bitcoin Münze neben Kaffeetasse

Beitragsbild: Shutterstock

| Die wichtigsten Krypto-News der Woche kurz zusammengefasst

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin, DeFi und Co. kompakt im Überblick.

SEC klagt gegen Richard Heart: HEX-Kurs implodiert

Sportwagen und einen 555-Karat-Diamanten: Das soll sich Hex- und Pulsechain-Gründer Richard Heart mit den Gelder seiner Investoren gekauft haben. Die US-Börsenaufsicht SEC klagt. Demnach habe Heart mit drei nicht registrierten Wertpapierausgaben über eine Milliarde US-Dollar eingesammelt. Zudem habe der umstrittenen Krypto-Entrepreneur seine Anleger betrogen, so die Klageschrift.

In der Folge erlitten HEX und PLS schwere Kurseinbrüche. Mehr dazu lest ihr in diesem ausführlichen Beitrag: Hex-Kurs implodiert: Steht das Projekt vor dem Aus?

Curve Finance gehackt: DeFi in Gefahr?

Die beliebte Stablecoin-DEX Curve Finance wurde diese Woche von einem Fels in der Brandung zur tickenden Zeitbombe für den restlichen Sektor. Der Grund: Ein Exploit der Smart Contract Software Vyper, welcher auf der Plattform bisher für gut 100 Millionen US-Dollar Schaden sorgte.

Durch eine Rettungsaktion konnte Curve-Gründer Michael Egorov eine Katastrophe am DeFi-Markt vorerst abwenden. Doch welche Konsequenzen wird der Angriff haben? Das wisst ihr, wenn ihr diese ausführliche Zusammenfassung gelesen habt: Curve Hack: Warum es noch zu früh ist, um durchzuatmen

US-Justizministerium nimmt Binance unter die Lupe

Das US-Justizministerium (DOJ) erwägt eine Anklage wegen Betrug gegen Binance. Zeitgleich sei die Behörde aber besorgt, dass solche Maßnahmen gegen die weltweit größte Krypto-Börse einen FTX-artigen Ansturm zur Folge hätten. Die potenzielle Schädigung von Kunden sorge demnach dafür, dass das DOJ jetzt Alternativen in Betracht zieht, wie beispielsweise Strafzahlungen oder Nichtverfolgungsvereinbarungen.

Überraschend sind die jüngsten Nachrichten nicht. Bereits vor wenigen Wochen berichtete Forbes über laufende Ermittlungen des US-Justizministeriums. Im selben Zuge hatten weite Teile des Managements die Krypto-Börse scheinbar verlassen.

Podcast

Die nun drohende Gefahr: ein Bankrun und der Sturz der Börse. Wie verheerend die Folgen wären und die Einschätzung eines Marktexperten zur aktuellen Situation lest ihr in diesem Beitrag: Binance-Justizdrama: Ein Krypto-Super-GAU in der Mache?

Bitfinex-Hack: Ehepaar bekennt sich schuldig

Ilya Lichtenstein und Heather Morgan haben vor Gericht gestanden, rund 120.000 Bitcoin von der Krypto-Börse Bitfinex gestohlen zu haben. Bei dem Versuch, die Gelder, in etwa vier Milliarden US-Dollar, zu waschen, wurden sie im Februar 2022 festgenommen. Auch deutsche Ermittlungsbehörden waren an der Aufklärung beteiligt. Dem Paar drohen nun langjährige Haftstrafen.

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Der Fall, einer der größten Krypto-Hacks in der Geschichte, sorgte weltweit für Schlagzeilen. Bereits 2016 kam es zum Angriff auf die Börse, im Frühjahr letzten Jahres ging das Ehepaar den Ermittlern schließlich ins Netz. “Nach sieben Jahren haben diese Bemühungen nun Früchte getragen”, erklärt ein Sprecher von Bitfinex gegenüber BTC-ECHO. In der Zeit habe man zudem eng mit dem US-Justizministerium zusammengearbeitet.

Alles Weitere zum Gerichtsverfahren und wie die Angeklagten mit Krypto-Mixern ihre Spuren verschleiern wollten, erfahrt ihr hier: Ehepaar bekennt sich schuldig

Deutsche Behörde untersucht Worldcoin

Das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA) prüft, ob Worldcoin gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt. Das bestätigte die Behörde gegenüber BTC-ECHO. “Wir untersuchen hier insbesondere die rechtliche Grundlage der Verarbeitungen, die Einhaltung der Betroffenenrechte und die Sicherheit der Datenverarbeitungen. Unsere Ermittlungen dauern aktuell noch an”, erklärt das LDA auf Anfrage.

Die bayerische Regulierungsbehörde sei die federführende Behörde, die Worldcoin gemäß den Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union prüft. Aber auch französische und britische Aufsichtsbehörden untersuchen die Nutzung dieser privaten Datenerfassung.

Worldcoin lockt mit “kostenlosen” Krypto-Token. Mit dem sogenannten Orb scannt Worldcoin die Augen. Wie Afrika gegen das utopische Krypto-Projekt vorgeht, erfahrt ihr in diesem Artikel: Kenia pfeift Worldcoin zurück

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