Liechtenstein will Hotspot für Blockchain-Firmen werden
Liechtenstein, Liechtenstein will Hotspot für Blockchain-Firmen werden

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Liechtenstein will Hotspot für Blockchain-Firmen werden

Erbprinz Alois von Liechtenstein lädt momentan Unternehmen aller Art in sein Land ein, die sich mit dem Thema Blockchain beschäftigen. Das Fürstentum Liechtenstein sei für die Krypto-Community der beste Ort zum Verweilen, hieß es. Ähnliche Worte äußerte auch Ethereum-Gründer Yanislav Malahov, der dort den Hauptsitz für sein Start-up Aeternity gewählt hat. Im Fürstentum seien die Voraussetzungen geradezu optimal, wie Malahov sagte.

Der Erbmonarch von Liechtenstein äußerte sich kürzlich überaus positiv in der Presse zum Thema Blockchain und Kryptowährungen. Prinz Alois von Liechtenstein sagte CNBC, digitale Token wie der Bitcoin seien Dinge, die man sich künftig „genauer anschauen“ sollte. Um darin zu investieren, fehle es ihm aber an Wissen, ergänzte er seine Aussage. Die Ledger-Technologie und die Blockchain könnten aber in Zukunft bei administrativen Tätigkeiten seines Landes behilflich sein, so Prinz Alois.

Liechtenstein, der sechstkleinste Staat der Erde beheimatet derzeit mehr Unternehmen als Einwohner. In der Vergangenheit war dieser Staat einer der Fluchtpunkte für Personen und Unternehmen, die dort ihr Guthaben vor dem Fiskus in Sicherheit gebracht haben. Erst im November 2013 wurde ein internationales Abkommen zur Verhinderung von Steuerflucht unterzeichnet. Dennoch ist das Land steuerlich gesehen interessant. Liechtenstein ist trotz der Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen (UNO) und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) kein EU-Mitglied. In welcher Form die Europäische Union Kryptowährungen auch immer regulieren will, spielt für Firmen in Liechtenstein jetzt und später keine Rolle.

Liechtenstein: Gute Bedingungen für Firmengründer

Das Königshaus von Liechtenstein gilt mit einem geschätzten Vermögen von rund 4,4 Milliarden US-Dollar als eines der reichsten überhaupt. Ethereum-Gründer Yanislav Malahov spricht von sehr guten Bedingungen, die man als Unternehmer oder Gründer eines Start-ups dort vorfindet. Dies gelte, selbst wenn vonseiten der Fürsten mit keinen finanziellen Einlagen gerechnet werden könne. Dem Magazin Forbes sagte Malahov, man könne dort sogar auf Basis des Bitcoin oder Ethereum ohne eigenes Bankkonto die Gründung seiner neuen Firma vollziehen. In der Hauptstadt Vaduz finden auf monatlicher Basis Krypto-Meetups statt, an denen trotz der geringen Größe der Nation mehrere Hundert Personen teilnehmen sollen. Die neuesten Firmengründungen im Land sind übrigens Chainium und Vimana.


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