Das XRP Ledger steht vor einem umfangreichen Update. Mit der Aktivierung von Version 3.2.0 Mitte Juni wird die bisherige Server-Software “rippled” in “xrpld” umbenannt. Der Speicherverbrauch von Nodes soll laut den Entwicklern um bis zu 40 Prozent sinken. Für Endnutzer ändert sich nichts.
Das XRP Ledger soll dadurch künftig auch bei steigender Aktivität effizienter arbeiten können. Die neue Version folgt auf das Ende Mai veröffentlichte Update 3.1.3, mit dem Fehler bei NFTs, Vaults und weiteren XRPL-Funktionen behoben wurden. Nach aktuellen Netzwerkdaten haben bereits rund 84 Prozent der Nodes diese Version installiert. Das Update ist für den 15. Juni geplant.
Betreiber von Validatoren und Nodes werden aufgefordert, ihre Systeme vorher zu aktualisieren. Ältere Softwareversionen könnten nach der Aktivierung nur noch eingeschränkt teilnehmen.
Ripple passt XRP-Netzwerk an
Ripple richtet das Netzwerk somit weiter auf Tokenisierung, Stablecoins und institutionelle DeFi-Anwendungen aus. Mit dem Stablecoin RLUSD, dem Ausbau tokenisierter Vermögenswerte auf dem XRP Ledger und einer Reihe neuer Infrastrukturprodukte versucht Ripple bereits seit einigen Monaten, das Ökosystem breiter aufzustellen.
Warum das klassische Banken-Narrativ ausgedient hat und welche Geschäftsfelder neuen Schwung bei XRP bringen sollen, lest ihr in diesem Artikel: XRP hat ein Kursproblem – doch diese Zahlen machen Hoffnung
