Die Ripple-Deals: Mehr als 200 Banken & Zahlungsdienstleister entscheiden sich für Ripple

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Die Ripple-Deals: Mehr als 200 Banken & Zahlungsdienstleister entscheiden sich für Ripple

Das kalifornische Blockchain-Start-up Ripple baut sein Netzwerk aus. Die Zahl der Banken und Zahlungsdienstleister, die dem Ripple-Netzwerk beitreten, nimmt von Tag zu Tag zu. Mehr als 200 Finanzdienstleister aus aller Welt haben sich bisher auf eine Partnerschaft mit Ripple eingelassen.

Mehr und mehr Banken sowie Zahlungsdienstleister treten täglich dem Ripple-Netzwerk bei. Aktuelle Zahlen belaufen sich auf rund 200 Partnerschaften. Immer mehr Finanzinstitute sind der Meinung, erkannt zu haben, dass sich durch den Einsatz der Ripple-Technologie zukünftig Kosten sparen lassen.

Ripple CEO Brad Garlinghouse beteuerte bereits vor einigen Monaten in einem Bloomberg-Interview, dass hunderte von Finanzinstituten an Bord der Ripple-Plattform sind. Garlinghouse ist der Meinung, das Ripples Technologie Probleme in Größenordnungen löst, welche den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in naher Zukunft revolutionieren wird. Der Ripple CEO bestätigte ferner, dass dutzende Finanzinstitute wöchentlich neue Verträge unterzeichnen und das Interesse der Finanzindustrie stetig ansteige.

Die bekanntesten Deals

Viele führende Banken- und Zahlungsdienstleister weltweit schätzen inzwischen die Technik des Start-ups aus Kalifornien. Die folgende Auflistung bietet also eine kompakte Übersicht über die wohl bekanntesten Ripple-Partner.

Mitsubishi UFJ Financial Group

Die Bank liegt laut Forbes Global 2000 auf Platz 43 der weltgrößten Unternehmen und trägt mit ihrer Bilanzsumme vom 2,7 Billionen US-Dollar zu mehr als 50 Prozent der japanischen Wirtschaftsleistung bei.

Banco Santander

Santander ist laut Forbes Global 2000 auf Platz 43 der weltgrößten Banken. Mit einer Bilanzsumme von 1,4 Billionen US-Dollar ist sie außerdem die größte Bank Spaniens.

American Express

Der Kreditkartenherausgeber belegt in den Forbes Global 2000 der größten börsennotierten Unternehmen Platz 119. Die Bilanzsumme von American Express beläuft sich auf 182 Milliarden US-Dollar.

Royal Bank of Canada

Die Royal Bank of Canada ist Kanadas größte Bank. Sie beschäftigt derzeit 80.000 Mitarbeiter und weißt eine Bilanzsumme von 863 Milliarden US-Dollar auf.

Banco Bilbao (BBVA)

Die Geschäfte der BBVA sind in Europa schwerpunktmäßig auf den spanischen und portugiesischen Markt ausgerichtet. Die BBVA ist laut Forbes Global 2000 auf Platz 91 der weltgrößten Banken. Mit einer Bilanzsumme von rund 770 Milliarden US-Dollar ist sie eine der größten Banken Spaniens.

Western Union

Western Union ist ein US-amerikanischer Anbieter von weltweiten Bargeldtransfers. Er bietet die Möglichkeit, Geld rund um den Globus zu transferieren und wird weltweit von Arbeitsmigranten genutzt. Der Zahlungsdienstleister weißt eine Bilanzsumme von 9 Milliarden US-Dollar auf. Die Ripple Community ist von Western Union jedoch wenig begeistert.

UBS Group AG

Die UBS Group AG ist eine Schweizer Großbank mit Sitz in Zürich. Sie zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern. Die Bilanzsumme beläuft sich auf rund 920 Milliarden US-Dollar.

Bank of America Merrill Lynch

Bei der Bank of America Merrill Lynch handelt es sich um eines der größten Kreditinstitute der USA. Die Bank beschäftigt indes rund 200.000 Mitarbeiter und weißt rund 2,1 Billionen US-Dollar auf.

DBS

Die DBS Bank mit Hauptsitz in Singapur ist die größte Bank Südostasiens. Sie beschäftigt über 14.000 Mitarbeiter weltweit und verfügt über eine Bilanzsumme von rund 330 Milliarden US-Dollar.

Uni Credit

Die UniCredit ist eine italienische Großbank und Holding von Finanzdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Rom und Mailand. Sie wird vom Financial Stability Board als bedeutsames Finanzinstitut eingestuft und unterliegt daher gesonderter Überwachung. Im Jahr 2017 belief sich die Bilanzsumme von UniCredit außerdem auf rund 863 Milliarden US-Dollar.

Ausblick             

Trotz aller Erwartungen und Partnerschaften wie am Fließband, ist indes nicht geklärt, welche (und ob die) Ripple-Technologie bei den meisten Finanzinstituten dauerhaft zum Einsatz kommen soll. Auch die rechtlichen Komponenten und das Zentralisierungs-Problem von Ripples Kryptowährung XRP sind dennoch nicht weitreichend bewältigt. CEO Brad Garlinghouse scheint jedoch überzeugt zu sein, dass bis Ende 2019 viele weitere Banken dem RippleNet beitreten werden und dutzende davon XRP nutzen. In ferner Zukunft will Ripple als neuer globaler Standart SWIFT des Weiteren Konkurrenz machen. Zum heutigen Tage stehen allerdings 10.000 SWIFT-Nutzer rund 200 Ripple-Partnerschaften gegenüber.

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