XRP in Aktion: Startschuss für Ripples xRapid

Quelle: shutterstock

XRP in Aktion: Startschuss für Ripples xRapid

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat den Startschuss für Ripples xRapid gegeben. Das neue System verspricht internationale Zahlungsdienstleistungen. Der Bankencoin XRP nimmt dabei eine vermittelnde Rolle ein. Der Ripple-Kurs verliert indes etwas an Stärke.

Am 1. Oktober war es soweit: Brad Garlinghouse, CEO des Unternehmens Ripple, gab den Start von xRapid bekannt. Auf der Swell Konferenz in San Francisco bestätigte das Unternehmen zudem bestehende Partnerschaften.

Folgt man Ripple, werden mit xRapid in Zukunft grenzüberschreitende Transaktionen kostengünstiger und schneller. XRP dient dabei als eine Brücke zwischen verschiedenen Währungen. So werden Währungen bei Verwendung der Plattform zunächst in XRP getauscht und dann zum Empfänger gesendet. Bei der empfangenden Partei wird XRP wieder in die entsprechende Währung eingetauscht. Dadurch verspricht die Plattform eine Kosteneinsparung von bis zu 70 Prozent gegenüber herkömmlichen Zahlungstransfers.

xRapid und die Partner von Ripple

Wie CNBC berichtet, wird das Produkt derzeit von drei Zahlungsdienstleistern verwendet. Diese sind Mercury FX, Cuallix und Catalyst Corporate Federal Credit Union. Brad Garlinghouse äußerte dem Nachrichtensender gegenüber, dass er bis Ende 2019 einen großen Ansturm auf die Zahlungsplattform erwartet. Demnach sollen bis Ende nächsten Jahres „Dutzende“ von Banken folgen, die sich Ripple und der XRP-Technologie widmen.

Angriff auf traditionelles Zahlungssystem

Mercury FX und Cuallix sind beides Zahlungsdienstleister, die bereits in der Pilotphase von xRapid am Projekt teil hatten. Mercury FX plant, xRapid für Zahlungstransfers zwischen Europa und Mexiko einzusetzen. Auch Cuallix richtet seinen Fokus auf Mexiko – hier sind es allerdings Zahlungsdienstleistungen in die USA, die die Plattform erleichtern soll. Auch die Catalyst Corporate Federal Credit Union will xRapid für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen. Dazu erklärt der COO von Catalyst Corporate Federal Credit Union, Brad Ganey:

„Die traditionelle internationale Zahlungsabwicklung erfüllt die heutigen Erwartungen in Bezug auf Preis, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit nicht. Die Blockchain-Technologie, und insbesondere das xRapid-Produkt von Ripple, löst alle drei Herausforderungen gleichzeitig. Catalyst Corporate wird über die Technologieplattformen unserer Tochtergesellschaften das XRP-Digitalvermögen nutzen, um im Namen unserer über 1.400 Mitgliedsgenossenschaften sofort Geld grenzüberschreitend zu transferieren. Wir haben einen Produktionsvertrag unterzeichnet und bauen derzeit unseren Plan aus.“

Ripple nicht konkurrenzlos


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Mit ihrem Vorhaben, den internationalen Zahlungsverkehr zu erleichtern (und ihn sich im selben Moment anzueignen), ist das Unternehmen um Brad Garlinghouse nicht allein. Mit StellarX hat das Unternehmen derzeit einen vielversprechenden Konkurrenten, der sich demselben Ziel widmet.

Ripple-Kurs zeigt wenig Reaktion

Überraschenderweise reagierte der Ripple-Kurs nicht weiter auf die Ankündigung, dass sich der Token bald im Finanzwesen etablieren soll. So liegt er mit 0,56 US-Dollar bei einem Verlust von knapp vier Prozent gegenüber dem Vortag. Im 7-Tages-Rückblick sind es jedoch immer noch knapp 25 Prozent Plus. Im Monatsverlauf sieht es sogar noch besser aus. Hier hat sich der Ripple-Kurs um insgesamt 65 Prozent verbessert.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Termingeschäfte bald auch mit Bitcoin Cash?
Termingeschäfte bald auch mit Bitcoin Cash?
Altcoins

Bitcoin-Evangelist Roger Ver will aus Bitcoin Cash wieder die Nummer zwei der Kryptowährungen machen. Termingeschäfte sollen dabei helfen.

Tezos Foundation lobt weitere Fördergelder aus
Tezos Foundation lobt weitere Fördergelder aus
Altcoins

Die Tezos Foundation hat weitere Fördergelder zur Verbesserung diverser Aspekte des Tezos-Netzwerks ausgelobt. Insgesamt konnten dreizehn Projekte die Förderung für sich beanspruchen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Altcoin-Marktanalyse – Geringe Handelsspanne bei Bitcoin und Ethereum mit möglicher Bodenbildung
Altcoin-Marktanalyse – Geringe Handelsspanne bei Bitcoin und Ethereum mit möglicher Bodenbildung
Kursanalyse

Die Gesamtmarktkapitalisierung des Krypto-Marktes schaffte es diese Woche weder ein neues Wochenhoch noch ein neues Wochentief auszubilden. Der Widerstand bei 268 Milliarden US-Dollar wie auch die Unterstützung im Bereich von 240 Milliarden US-Dollar haben weiterhin Bestand. Die Kapitalisierung konnte sich nicht entscheidend absetzen und liegt mit aktuell 258 Milliarden US-Dollar ebenfalls auf Vorwochenschluss.

Deutsche Bank macht winterfest – und tritt JPMorgans Blockchain-Netz IIN bei
Deutsche Bank macht winterfest – und tritt JPMorgans Blockchain-Netz IIN bei
Blockchain

Als jüngstes Mitglied tritt die Deutsche Bank dem Interbank Information Network (IIN) vom Branchenkonkurrenten JPMorgan bei. Über den Austausch von Transaktionsdaten soll das Blockchain-Netz internationale Überweisungen schneller und günstiger gestalten. JPMorgan erhofft sich von dem Beitritt weiteren Zuwachs vonseiten großer Geldhäuser. Die derzeit strauchelnde Deutsche Bank wiederum will sich mithilfe des Netzwerks auf das Zukunftsgeschäft im Bereich von Echtzeitüberweisungen einstellen.

Warner Music investiert in CryptoKitties-Entwickler Dapper Labs
Warner Music investiert in CryptoKitties-Entwickler Dapper Labs
Blockchain

Das Medienunternehmen Warner Music Group unterstützt das neue Projekt der Entwickler des Ethereum-Projekts CryptoKitties. Auf „Flow“ sollen einzigartige digitale Sammelgegenstände geschaffen und getauscht werden können.

BeeCoin: Berlin Art Week verbindet Bienen und Blockchain
BeeCoin: Berlin Art Week verbindet Bienen und Blockchain
Blockchain

Bienen, die auf Blockchain-Basis sozialen Mehrwert generieren? Das gab es dieses Wochenende auf der Berlin Art Week zu sehen. Eine Kooperation verschiedener Künstlerkollektive in Berlin lancierte eine eigene Kryptowährung namens „BeeCoin“. Das Besondere daran: Über Sensoren erfassen die Netzwerkknoten das Wohlergehen der Bienen und wandeln die Parameter in Ethereum-basierte Assets um. Diese nutzen die Künstler für die Finanzierung gemeinnütziger Projekte.

Angesagt

Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Bitcoin

Auf der Binance-Futures-Plattform schwankte der Bitcoin-Kurs am 16. September erheblich. Der vermeintliche Grund löste eine Tweet-Serie des Geschäftsführer Changpeng Zhao aus. Und zeigte die mangende Reife der weltweit größten Krypto-Börse.

Marshallinseln: Vorverkauf des „Sovereign“
ICO

Die Marshallinseln halten an ihrem Vorhaben fest. Die nationale Kryptowährung Sovereign, kurz SOV, soll im nächsten Schritt in den Vorverkauf gehen. Warum dieser Schritt nötig ist, erklärte David Paul auf der Convention Invest: Asia.

Santander gibt Anleihe auf Ethereum Blockchain aus
Blockchain

Blockchain, die Technologie unter Bitcoin & Co., hat vor allem im Finance-Bereich disruptives Potential. Schließlich handelt es sich beim Geldgeschäft um den wohl bekanntesten Use Case der Blockchain. Dennoch konnte die Banco Santander die Grenze zwischen dem traditionellen Bankgeschäft und der Krypto-Welt jüngst ein klein wenig mehr einreißen. Denn sie vergab nun vermeintlich erstmals eine Blockchain-Anleihe.

Bundesrat muss Klarheit bei Bitcoin-Regulierung schaffen – Das Regulierungs-ECHO
Regulierung

Der Bundesrat muss Klarheit in Fragen der Bitcoin-Regulierung schaffen, damit der Standort Deutschland auch für ausländische Unternehmen attraktiv wird. Das und was ihr sonst noch in der vergangenen Woche verpasst habt, im Regulierungs-ECHO.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: