Seoul soll Smart City und Blockchain-Hub werden

Quelle: Commons/Flickr/Alain Seguin

Seoul soll Smart City und Blockchain-Hub werden

Der Bürgermeister von Seoul, Park Won-soon, hat am 3. Oktober während einer Rede seinen Fünfjahresplan in Zürich vorgestellt. Laut des „Blockchain-Stadtplans für 2018 bis 2022“ sollen 123,3 Milliarden koreanische Won investiert werden, um die südkoreanische Hauptstadt zu einer Smart City zu machen, die von der Blockchain-Technologie angetrieben wird. Damit hat Park sein Wahlversprechen bezüglich der Förderung der DLT eingelöst.

Park Won-soon wurde 2011 erstmals als unabhängiger Kandidat zum Bürgermeister von Seoul gewählt. Im Juni dieses Jahres trat er als Kandidat der Neuen Politischen Allianz für Demokratie seine insgesamt dritte Amtszeit an. Zuvor hatte er versprochen, für mehr Komfort und Transparenz in der städtischen Verwaltung zu sorgen. Hierfür wolle er Blockchain nutzen und Seoul zur Smart City machen. In diesem Zuge plane er auch, Unternehmen, die in der Entwicklung der Technologie involviert sind, in die Stadt locken. Nun macht er seine Wahlversprechen wahr.

Blockchain in der öffentlichen Verwaltung

Während seines Besuchs in Zürich am 3. Oktober verkündete Park in einer Rede, dass sein „Blockchain-Stadtplan für 2018 bis 2022“ mit 123,3 Milliarden koreanischen Won (umgerechnet gut 94,5 Millionen Euro) abgedeckt sei. Damit wolle er öffentliche Dienste wie Arbeitsschutz, Fahrzeughistorienmanagement, die Ausstellung von Zertifikaten, Spendenmanagement und Wahlabstimmung von der Blockchain-Technologie übernehmen lassen. Entsprechend sollen beispielsweise Teilzeitarbeitnehmer, die keine Arbeitsverträge haben oder nicht durch eine Arbeitsversicherung abgesichert sind, von diesem neuen System profitieren. Diese Mitarbeiter können ihre Verträge über eine Blockchain-Anwendung registrieren, sodass Arbeitswohlfahrtsorganisationen und Versicherungsunternehmen, die als laufende Nodes teilnehmen, Arbeitnehmerinformationen über ein verteiltes Netz austauschen und über Versicherungssysteme entscheiden.

Platz für 200 Blockchain-Start-ups

Außerdem soll Seoul die Heimat von 200 neuen Blockchain-Start-ups werden. Hierzu will der Bürgermeister weitere 60 Milliarden Won investieren, um bis 2021 zwei Komplexe zu bauen, die die jungen Unternehmen beherbergen sollen. Diese sollen Teil des Gaepo Digital Innovation Parks und des Mapo Seoul Startup Hubs werden. Geht der Plan auf, ist Seoul auf dem besten Weg, nicht nur Smart City, sondern auch Blockchain-Hub zu werden.

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

BTC-ECHO

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

IT-Sicherheitsriese Cloudflare bietet eigenes Ethereum Gateway an
IT-Sicherheitsriese Cloudflare bietet eigenes Ethereum Gateway an
Blockchain

Cloudflare wird künftig ein eigenes Ethereum Gateway bereitstellen. Das Sicherheitsunternehmen will damit die Nutzung von Smart Contracts vereinfachen. Befeuert Cloudflare gleichzeitig eine Zentralisierung des Ethereum-Netzwerks?

IBM Blockchain Platform zieht auf die Cloud – Microsoft Azure und AWS unterstützt
IBM Blockchain Platform zieht auf die Cloud – Microsoft Azure und AWS unterstützt
Blockchain

IBM updatet seine Enterprise-Blockchain. Nutzer können diese ab sofort auch auf gängigen Webservern wie denen von Amazon und Microsoft nutzen. Die Popularität von IBMs Blockchain-Lösung dürfte damit ansteigen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    Szene

    TenX-CEO Tobias Hoenisch stellt sich in einem sogenannten AMA (ask me anything, etwa „frag mich irgendetwas“) Fragen der Community. Zwischen PR-Sprech und Appeasement wird klar: Das Start-up aus Singapur steht vor gewaltigen Herausforderungen.

    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Sponsored

    Stable Coins wie USDT, PAX, TUSD, USDC oder DAI Maker gelten beim Bitcoin-Trading als sicherere Häfen. Die Stable-Coin-Arbitrage bietet zudem eine Möglichkeit, mit dem Handel der „stabilen Münzen“ Gewinne zu generieren.

    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    Tech

    Die Blockchain-Technologie bringt frischen Wind in den Immobilienhandel. Auch Häuser können nun mithilfe von Distributed Ledger den Besitzer wechseln. Jüngst machte auch der Gründer der Newsseite TechCrunch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Regulierung

    Japans Finanzbehörde FSA übt Kritik an Fisco. Bei Fisco handelt es sich um die Betreibergesellschaft der Bitcoin-Börse Zaif, die im September 2018 Ziel eines Hacking-Angriffs wurde. In einem Bericht ist die Rede von fehlender regulatorischer Compliance.

    Angesagt

    Zcash-Update soll Skalierung deutlich verbessern
    Altcoins

    Der Privacy Coin Zcash hat eine Lösung für die Skalierbarkeit angekündigt. Mit einem Sharding-Protokoll inklusive neuer Blockchain soll die Welt künftig bezahlen können.

    Bitcoin-Regulierung: Die Forderungen der FATF
    Regulierung

    Das Thema Bitcoin-Regulierung wird auf internationaler Ebene konkreter. Die Anti-Geldwäsche-Organisation Financial Action Task Force (FATF) sieht vor, dass Krypto-Exchanges Transaktionsinformationen über Empfänger und Absender speichern und bei Bedarf offenlegen sollen. Die neuen Richtlinien sollen sowohl Anbieter von Krypto-Services als auch Regierungen in die Pflicht nehmen.

    Bitcoin-Mining-Verbot in Iran: Stromverbrauch stark angestiegen
    Bitcoin

    Da der jährliche Stromverbrauch um sieben Prozent gestiegen ist, erklärt die iranische Elektrizitätsagentur das Bitcoin Mining für illegal. Damit steht eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Bitcoin-Beschaffung unter Strafe.

    BIZ warnt: Big-Techs könnten Stabilität gefährden
    Regulierung

    Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt in ihrem jüngsten Bericht davor, dass sich weltweite Tech-Konzerne zu systemrelevanten Finanzakteuren entwickeln. Gleichzeitig jedoch besäßen Facebooks Libra & Co. mit Blick auf finanzielle Inklusion und Effizienz wegweisendes Potential für die Branche. Vonseiten der Gesetzgeber gelte es deshalb nun, entsprechende Bedenken gegenüber den ‚Big-Techs‘ – etwa in den Bereichen Datenschutz und Wettbewerbsrecht – auszuräumen.

    ×

    Du bist Anfänger und möchtest einfach in Bitcoin & Krypto investieren? Wir empfehlen eToro!

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.