Seoul soll Smart City und Blockchain-Hub werden

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: Commons/Flickr/Alain Seguin

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Der Bürgermeister von Seoul, Park Won-soon, hat am 3. Oktober während einer Rede seinen Fünfjahresplan in Zürich vorgestellt. Laut des „Blockchain-Stadtplans für 2018 bis 2022“ sollen 123,3 Milliarden koreanische Won investiert werden, um die südkoreanische Hauptstadt zu einer Smart City zu machen, die von der Blockchain-Technologie angetrieben wird. Damit hat Park sein Wahlversprechen bezüglich der Förderung der DLT eingelöst.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Sven Wagenknecht

Park Won-soon wurde 2011 erstmals als unabhängiger Kandidat zum Bürgermeister von Seoul gewählt. Im Juni dieses Jahres trat er als Kandidat der Neuen Politischen Allianz für Demokratie seine insgesamt dritte Amtszeit an. Zuvor hatte er versprochen, für mehr Komfort und Transparenz in der städtischen Verwaltung zu sorgen. Hierfür wolle er Blockchain nutzen und Seoul zur Smart City machen. In diesem Zuge plane er auch, Unternehmen, die in der Entwicklung der Technologie involviert sind, in die Stadt locken. Nun macht er seine Wahlversprechen wahr.

Blockchain in der öffentlichen Verwaltung

Während seines Besuchs in Zürich am 3. Oktober verkündete Park in einer Rede, dass sein „Blockchain-Stadtplan für 2018 bis 2022“ mit 123,3 Milliarden koreanischen Won (umgerechnet gut 94,5 Millionen Euro) abgedeckt sei. Damit wolle er öffentliche Dienste wie Arbeitsschutz, Fahrzeughistorienmanagement, die Ausstellung von Zertifikaten, Spendenmanagement und Wahlabstimmung von der Blockchain-Technologie übernehmen lassen. Entsprechend sollen beispielsweise Teilzeitarbeitnehmer, die keine Arbeitsverträge haben oder nicht durch eine Arbeitsversicherung abgesichert sind, von diesem neuen System profitieren. Diese Mitarbeiter können ihre Verträge über eine Blockchain-Anwendung registrieren, sodass Arbeitswohlfahrtsorganisationen und Versicherungsunternehmen, die als laufende Nodes teilnehmen, Arbeitnehmerinformationen über ein verteiltes Netz austauschen und über Versicherungssysteme entscheiden.

Platz für 200 Blockchain-Start-ups


Außerdem soll Seoul die Heimat von 200 neuen Blockchain-Start-ups werden. Hierzu will der Bürgermeister weitere 60 Milliarden Won investieren, um bis 2021 zwei Komplexe zu bauen, die die jungen Unternehmen beherbergen sollen. Diese sollen Teil des Gaepo Digital Innovation Parks und des Mapo Seoul Startup Hubs werden. Geht der Plan auf, ist Seoul auf dem besten Weg, nicht nur Smart City, sondern auch Blockchain-Hub zu werden.


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