Krypto-Regulierung Stable Coins: Fünf EU-Mitglieder drohen mit Verbot

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Geschlossene Schranke vor Bahnübergang

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Deutschland und vier weitere EU-Mitgliedsstaaten verlangen eine starke Regulierung von Stable Coins in der EU. Die fünf Staaten erklärten dies gemeinsam in Berlin.

Die größten EU-Mitglieder nach Wirtschaftskraft sind sich einig: Sollte die EU keine strikten Regelungen für Stable Coins einführen, würden sie ein Verbot dieser befürworten. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande erklärten am 11. September in Berlin, dass sie einen Vorschlag der EU-Kommission bis Ende September erwarten.

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Stable Coins sind nicht-staatliche Kryptowährungen, deren Kurs an eine oder mehrere Fiatwährungen gebunden sind. Darunter fallen beispielsweise Libra, der geplante Coin von Facebook, und Tether (USDT), der den US-Dollar (USD) 1:1 abbildet. Die Finanzminister der fünf Länder begründeten ihre Stellungnahme damit, dass nur die Europäische Zentralbank (EZB) eine Währung herausgeben dürfe.

Stable Coins sollen hohe Ansprüche erfüllen

Angst vor Terrorfinanzierung und Geldwäsche spiele außerdem in den Überlegungen eine Rolle. Kritiker von Stable Coins sehen ebenso die Marktstabilität durch sie gefährdet und den Datenschutz als nicht unbedingt gewährleistet. Die Länder verlangen deshalb, dass Stable Coins an genau eine bereits bestehende Währung gebunden sein müssen und sie die Stabilität des Finanzmarkts nicht riskieren.

Libra, das von der Libra Association mit Sitz in Genf betrieben werden soll, könnte schnell zur größten Privat-Kryptowährung weltweit aufsteigen. Ein Machtverlust der Zentralbanken und damit von Souveränität ganzer Länder wäre imminent – nicht nur in Europa, auch in China betrachtet man diese Möglichkeit mit Sorge. Die EZB möchte sich ebenfalls in den kommenden Wochen zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) äußern. Erst am 10. September kündigte deren Präsidentin Christine Lagarde an, dass die Entscheidung für oder gegen einen E-Euro bald fallen werde.

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Donner und ReuschelDeutsche Privatbank steigt in Verwahrgeschäft von Bitcoin und Co. ein

1 Tag

Die deutsche Privatbank Donner und Reuschel will ihren Kunden schnellstmöglich den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin und anderen digitalen Assets ermöglichen.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, hat sich Donner & Reuschel mit der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH zusammengetan. Die deutsche Privatbank will zusammen mit der Consulting GmbH ihren Kunden den Zugang zu digitalen Assets wie Bitcoin und anderen Kryptowährungen ermöglichen.

Insgesamt sieht Donner & Reuschel sehr viel Potenzial in der Blockchain-Technologie:

Wir beobachten den Markt der digitalen Assets schon eine geraume Weile und sind vom Potenzial der Blockchain-Technologie auch im Hinblick auf klassische Wertpapiertransaktionen überzeugt.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Zudem will man sich, neben dem Verwahrgeschäft von Bitcoin und Co., in Zukunft insbesondere mit dem Thema der Tokenisierung auseinandersetzen. Die deutsche Privatbank ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie einen großen Einfluss auf die Finanzindustrie haben wird.

Die Blockchain-Technologie wird einen strukturellen Wandel in der Finanzindustrie zur Folge haben.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Darüber hinaus befinden sich derzeit einige andere Blockchain-Projekte, die sich mit der Tokenisierung von Vermögenswerten befassen, bereits in der Prüfung.

"Morons"Banksy-Bild wurde verbrannt und als NFT auf OpenSea gestellt

1 Tag

Burn Banksy Burn: Kunstaktivisten haben ein Bild vom Streetart-Guerilla verbrannt und damit ein Statement in der Kunstwelt gesetzt.

Eine Gruppe von “Tech- und Kunst-Enthusiasten” hat ein Gemälde des renommierten Streetart-Künstlers Banksy verbrannt. Aus der Kunstwelt ist das Werk damit aber nicht. In Form eines NFT findet das verbrannte Gemälde seinen Weg auf den OpenSea-Marktplatz.

Banksy-Bild fällt Feuerzeug zum Opfer

Auf Twitter konnte das Spektakel live mitverfolgt werden. Nach einer kurzen Erklärung, in der eine maskierte Person die Verbrennung als “Inspiration für Künstler” rechtfertigt, neue Medien für “künstlerischen Ausdruck” zu finden, hat ein Feuerzeug auch gleich seine Pflicht getan. Ironischerweise trägt das Bild den Namen “Morons“. Darauf abgebildet ist eine Auktion, bei der ein Bild unter den Hammer kommt, das lediglich einen Satz zeigt: “Ich kann nicht glauben, dass ihr Schwachköpfe diesen Scheiß kauft”.

Banksy selbst, um dessen Person sich nach wie vor Gerüchte ranken, war vermutlich nicht an der Aktion beteiligt. Dass ihm das Herz geblutet hat, ist jedoch unwahrscheinlich. Der Künstler erregte mit einer ähnlichen Aktion bereits Aufmerksamkeit, bei der sein Bild “Girl With Balloon” nach Versteigerung im Bildrahmen geschreddert wurde. “Morons” steht bereits als NFT auf OpenSea zur Versteigerung, wobei der Erlös wohltätigen Zwecken zugutekommen soll.

Im Fadenkreuz der CFTCBitMEX-Gründer Arthur Hayes will sich selbst ausliefern

2 Tagen

Arthur Hayes hat offenbar keine Lust, sich von der Polizei aus Singapur begleiten zu lassen. Der Ex-CEO der Krypto-Börse BitMEX will in die USA kommen, um im Rechtstreit mit der US-Finanzbehörde CFTC auszusagen.

Wenn die US-amerikanischen Marktwächter der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eines nicht mögen, dann ist es der Betrieb einer nicht lizenzierten Handelsplattform, auf die auch US-Amerikaner zugreifen können. Genau das wirft die Behörde den vier BitMEX-Gründern, darunter der ehemalige CEO Arthur Hayes, vor. Eine entsprechende Klage hat die CFTC bereits im Oktober 2020 am Gericht des New Yorker Südbezirks eingereicht.

Hayes, zu diesem Zeitpunkt noch CEO der Exchange, erklärte kurz darauf seinen Rücktritt. Seitdem hatten die Behörden offenbar Mühe, seiner habhaft zu werden. Hayes hat seinen Wohnsitz nämlich nicht in den USA, sondern in Singapur. Wie nun aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die vom Krypto-Portal The Block veröffentlicht wurden, hat sich Hayes dazu bereit erklärt, für seine Aussage in die USA zu kommen. Konkret plane Hayes, zunächst nach Hawaii zu fliegen, um in der Sache auszusagen. Als vorläufiger Termin wird der 6. April 2021 genannt. Das geht aus der Mitschrift einer Gerichtsanhörung vom 9. Februar hervor.

Möglicherweise will der BitMEX-Mitgründer damit ein Auslieferungsverfahren vermeiden. Ein solches wurde bereits gegen Greg Dwyer eingeleitet. Dwyer war der erste Angestellte von BitMEX und fungierte zuletzt als Head of Business Development. Nach Bekanntwerden der Anklage im Oktober 2020 hat sich Dwyer von diesem Posten “beurlauben” lassen.

BitMEX beugt sich dem Druck der Behörden

Lange Zeit war es auf BitMEX möglich, Hebelprodukte für Bitcoin und andere Kryptowährungen praktisch anonym zu traden. Eine Ausweiskontrolle, wie sie mittlerweile bei den meisten zentralisierten Anbietern gang und gäbe ist, fand nicht statt. Erst im August 2020 kündigte BitMEX an, nach und nach die Identität seiner Kunden verifizieren zu wollen. Für die CFTC, die BitMEX vorwirft, gegen KYC- und AML-Regularien verstoßen zu haben, kam der Sinneswandel offenbar zu spät.

Für die aktuelle Kryptokompass-Ausgabe haben wir mit dem neuen BitMEX-CEO Alexander Höptner gesprochen, der bis vor kurzem noch die Börse Stuttgart (BSDEX) leitete.

270 Prozent KurswachstumNon-fungible Token Boom – Enjin will zur Multi-Chain für NFT werden

2 Tagen

Enjin (ENJ) hat den Start von zwei neuen Upgrades bekannt gegeben. Durch die neuen Funktionen will das Projekt zum einen skalieren und zum anderen zu einer Multi-Chain für NFT werden. Was steckt hinter dem Upgrade?

Am 3. März hat Enjin auf Twitter ein umfassendes Update für seine Plattform veröffentlicht. Am 6. April soll das JumpNet starten und in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 soll das Efinity Upgrade live gehen.

Mithilfe des JumpNets will Enjin bereits in wenigen Wochen eine Skalierungslösung präsentieren, die auf einer private Ethereum Blockchain aufbaut. Dadurch will das Team von ENJ seine NFT Community endgültig von den hohen Ethereum (ETH)-Gebühren befreien.

JumpNet ist unser Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das Schöpfer und Nutzer von NFT von den unvorhersehbaren Geschäftskosten, die durch ETH-Gebühren verursacht werden, befreit.

Darüber hinaus soll es durch das Efinity Upgrade noch in diesem Jahr möglich sein, Blockchain-übergreifend Non-fungible Token zu handeln. Efinity soll eine offene Plattform sein, die es jeder Wallet, jedem Marktplatz und jeder Börse ermöglichen soll, NFT zu erzeugen und Blockchain-übergreifend zu handeln.

ENJ-Kurs hebt ab

Angetrieben durch positive Nachrichten aus Japan, einem gemeinsamen Projekt mit Microsoft und nun der Ankündigung von JumpNet und Efinity, hat der ENJ-Kurs in den letzten Wochen und Monaten enorm profitiert.

Vermutlich deshalb stieg der NFT-Coin um über 270 Prozent und zu Redaktionsschluss befindet sich der Kurs bei 1,31 US-Dollar.

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