SEC-Anklage Doch keine Einigung in der Causa Ripple?

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiss

Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ripple (XRP) vs. SEC

Quelle: Shutterstock

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Schon seit Längerem beschäftigt sich die SEC (Securities and Exchange Commission) mit angeblich unrechtmäßigen Verkäufen von XRP durch Ripple. Neueste Meldungen lassen verlauten, dass eine Einigung in diesem Fall wohl kaum zustande kommen wird.

Am 15. Februar 2020 veröffentlichten beide Parteien ein Schreiben, das sich an die Bundesrichterin Analisa Torres am US-Bezirksgericht des Southern District of New York richtet. Demnach seien sowohl Ripple, als auch die SEC zu dem Entschluss gekommen, dass eine Einigung in dieser Angelegenheit nicht möglich sei. Grund für diese Erkenntnis sei unter anderem, dass viele Gespräche der beiden Parteien noch während der Ära des US-amerikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump stattgefunden hätten. Viele für den Fall zuständige Abteilungsleiter hätten die SEC seitdem verlassen.

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Das Schreiben geht auf eine Klage gegen Ripple seitens der SEC aus dem Dezember 2020 ein. Die SEC warf Ripple-CEO Brad Garlinghouse und dem Vorstandsvorsitzenden Chris Larsen vor, mit XRP ein nicht registriertes Wertpapier an Investoren zu verkaufen. Im Jahr 2015 nahm Ripple mit dem Initial Coin Offering (ICO) des XRP Token über eine Milliarde US-Dollar ein. Um Wertpapiere auch an Kleininvestoren zu verkaufen, benötigen Unternehmen einige regulatorische Anforderungen, wie beispielsweise das Erstellen eines Wertpapierprospekts. In einer zu dieser Zeit veröffentlichten Pressemitteilung, beschrieb Marc P. Berger, stellvertretender Direktor der Enforcement Division der SEC, die Angelegenheit wie folgt:

Wir unterstellen, dass Ripple und seine Führungskräfte es über Jahre hinweg versäumt haben, diese Kernbestimmungen des Anlegerschutzes zu erfüllen, sodass den Anlegern Informationen vorenthalten wurden, auf die sie ein Recht hatten.

Trotz SEC-Klage: Ripple-Kurs wächst stätig

Die Klage des SEC scheint den Kurs der Kryptowährung indes nur wenig zu beeindrucken. Seit Ende Januar dieses Jahres schießt dieser in die Höhe. Mittlerweile ist XRP mehr wert, als noch vor der Klage der SEC. Anfang des Jahres startete BTC-ECHO eine Umfrage, bei der die Community befragt wurde, ob die Klage des SEC das Aus für die Kryptowährung bedeuten würde. Die Mehrheit der über 12.000 Befragten war der Ansicht, dass dies nicht der Fall sein werde und sollte bis zum jetzigen Zeitpunkt recht behalten. Wie sich die Kryptowährung nach einem nun doch zu erwartenden Prozess entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

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Donner und ReuschelDeutsche Privatbank steigt in Verwahrgeschäft von Bitcoin und Co. ein

16 Stunden

Die deutsche Privatbank Donner und Reuschel will ihren Kunden schnellstmöglich den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin und anderen digitalen Assets ermöglichen.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, hat sich Donner & Reuschel mit der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH zusammengetan. Die deutsche Privatbank will zusammen mit der Consulting GmbH ihren Kunden den Zugang zu digitalen Assets wie Bitcoin und anderen Kryptowährungen ermöglichen.

Insgesamt sieht Donner & Reuschel sehr viel Potenzial in der Blockchain-Technologie:

Wir beobachten den Markt der digitalen Assets schon eine geraume Weile und sind vom Potenzial der Blockchain-Technologie auch im Hinblick auf klassische Wertpapiertransaktionen überzeugt.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Zudem will man sich, neben dem Verwahrgeschäft von Bitcoin und Co., in Zukunft insbesondere mit dem Thema der Tokenisierung auseinandersetzen. Die deutsche Privatbank ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie einen großen Einfluss auf die Finanzindustrie haben wird.

Die Blockchain-Technologie wird einen strukturellen Wandel in der Finanzindustrie zur Folge haben.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Darüber hinaus befinden sich derzeit einige andere Blockchain-Projekte, die sich mit der Tokenisierung von Vermögenswerten befassen, bereits in der Prüfung.

"Morons"Banksy-Bild wurde verbrannt und als NFT auf OpenSea gestellt

21 Stunden

Burn Banksy Burn: Kunstaktivisten haben ein Bild vom Streetart-Guerilla verbrannt und damit ein Statement in der Kunstwelt gesetzt.

Eine Gruppe von “Tech- und Kunst-Enthusiasten” hat ein Gemälde des renommierten Streetart-Künstlers Banksy verbrannt. Aus der Kunstwelt ist das Werk damit aber nicht. In Form eines NFT findet das verbrannte Gemälde seinen Weg auf den OpenSea-Marktplatz.

Banksy-Bild fällt Feuerzeug zum Opfer

Auf Twitter konnte das Spektakel live mitverfolgt werden. Nach einer kurzen Erklärung, in der eine maskierte Person die Verbrennung als “Inspiration für Künstler” rechtfertigt, neue Medien für “künstlerischen Ausdruck” zu finden, hat ein Feuerzeug auch gleich seine Pflicht getan. Ironischerweise trägt das Bild den Namen “Morons“. Darauf abgebildet ist eine Auktion, bei der ein Bild unter den Hammer kommt, das lediglich einen Satz zeigt: “Ich kann nicht glauben, dass ihr Schwachköpfe diesen Scheiß kauft”.

Banksy selbst, um dessen Person sich nach wie vor Gerüchte ranken, war vermutlich nicht an der Aktion beteiligt. Dass ihm das Herz geblutet hat, ist jedoch unwahrscheinlich. Der Künstler erregte mit einer ähnlichen Aktion bereits Aufmerksamkeit, bei der sein Bild “Girl With Balloon” nach Versteigerung im Bildrahmen geschreddert wurde. “Morons” steht bereits als NFT auf OpenSea zur Versteigerung, wobei der Erlös wohltätigen Zwecken zugutekommen soll.

Im Fadenkreuz der CFTCBitMEX-Gründer Arthur Hayes will sich selbst ausliefern

2 Tagen

Arthur Hayes hat offenbar keine Lust, sich von der Polizei aus Singapur begleiten zu lassen. Der Ex-CEO der Krypto-Börse BitMEX will in die USA kommen, um im Rechtstreit mit der US-Finanzbehörde CFTC auszusagen.

Wenn die US-amerikanischen Marktwächter der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eines nicht mögen, dann ist es der Betrieb einer nicht lizenzierten Handelsplattform, auf die auch US-Amerikaner zugreifen können. Genau das wirft die Behörde den vier BitMEX-Gründern, darunter der ehemalige CEO Arthur Hayes, vor. Eine entsprechende Klage hat die CFTC bereits im Oktober 2020 am Gericht des New Yorker Südbezirks eingereicht.

Hayes, zu diesem Zeitpunkt noch CEO der Exchange, erklärte kurz darauf seinen Rücktritt. Seitdem hatten die Behörden offenbar Mühe, seiner habhaft zu werden. Hayes hat seinen Wohnsitz nämlich nicht in den USA, sondern in Singapur. Wie nun aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die vom Krypto-Portal The Block veröffentlicht wurden, hat sich Hayes dazu bereit erklärt, für seine Aussage in die USA zu kommen. Konkret plane Hayes, zunächst nach Hawaii zu fliegen, um in der Sache auszusagen. Als vorläufiger Termin wird der 6. April 2021 genannt. Das geht aus der Mitschrift einer Gerichtsanhörung vom 9. Februar hervor.

Möglicherweise will der BitMEX-Mitgründer damit ein Auslieferungsverfahren vermeiden. Ein solches wurde bereits gegen Greg Dwyer eingeleitet. Dwyer war der erste Angestellte von BitMEX und fungierte zuletzt als Head of Business Development. Nach Bekanntwerden der Anklage im Oktober 2020 hat sich Dwyer von diesem Posten “beurlauben” lassen.

BitMEX beugt sich dem Druck der Behörden

Lange Zeit war es auf BitMEX möglich, Hebelprodukte für Bitcoin und andere Kryptowährungen praktisch anonym zu traden. Eine Ausweiskontrolle, wie sie mittlerweile bei den meisten zentralisierten Anbietern gang und gäbe ist, fand nicht statt. Erst im August 2020 kündigte BitMEX an, nach und nach die Identität seiner Kunden verifizieren zu wollen. Für die CFTC, die BitMEX vorwirft, gegen KYC- und AML-Regularien verstoßen zu haben, kam der Sinneswandel offenbar zu spät.

Für die aktuelle Kryptokompass-Ausgabe haben wir mit dem neuen BitMEX-CEO Alexander Höptner gesprochen, der bis vor kurzem noch die Börse Stuttgart (BSDEX) leitete.

270 Prozent KurswachstumNon-fungible Token Boom – Enjin will zur Multi-Chain für NFT werden

2 Tagen

Enjin (ENJ) hat den Start von zwei neuen Upgrades bekannt gegeben. Durch die neuen Funktionen will das Projekt zum einen skalieren und zum anderen zu einer Multi-Chain für NFT werden. Was steckt hinter dem Upgrade?

Am 3. März hat Enjin auf Twitter ein umfassendes Update für seine Plattform veröffentlicht. Am 6. April soll das JumpNet starten und in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 soll das Efinity Upgrade live gehen.

Mithilfe des JumpNets will Enjin bereits in wenigen Wochen eine Skalierungslösung präsentieren, die auf einer private Ethereum Blockchain aufbaut. Dadurch will das Team von ENJ seine NFT Community endgültig von den hohen Ethereum (ETH)-Gebühren befreien.

JumpNet ist unser Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das Schöpfer und Nutzer von NFT von den unvorhersehbaren Geschäftskosten, die durch ETH-Gebühren verursacht werden, befreit.

Darüber hinaus soll es durch das Efinity Upgrade noch in diesem Jahr möglich sein, Blockchain-übergreifend Non-fungible Token zu handeln. Efinity soll eine offene Plattform sein, die es jeder Wallet, jedem Marktplatz und jeder Börse ermöglichen soll, NFT zu erzeugen und Blockchain-übergreifend zu handeln.

ENJ-Kurs hebt ab

Angetrieben durch positive Nachrichten aus Japan, einem gemeinsamen Projekt mit Microsoft und nun der Ankündigung von JumpNet und Efinity, hat der ENJ-Kurs in den letzten Wochen und Monaten enorm profitiert.

Vermutlich deshalb stieg der NFT-Coin um über 270 Prozent und zu Redaktionsschluss befindet sich der Kurs bei 1,31 US-Dollar.

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