Die US-Börsenaufsicht SEC hat der Nasdaq die Genehmigung erteilt, Bitcoin-Indexoptionen an der Philadelphia Stock Exchange zu listen. Die neuen Kontrakte basieren auf dem Nasdaq Bitcoin Index und sollen unter dem Tickersymbol QBTC gehandelt werden. Damit erhalten Anleger eine weitere Möglichkeit, auf die Kursentwicklung von Bitcoin zu spekulieren, ohne die Kryptowährung direkt halten zu müssen.
Die Genehmigung wurde im beschleunigten Verfahren erteilt und am Freitag veröffentlicht. Grundlage der Produkte ist der CME CF Bitcoin Real Time Index, der den BTC-Kurs mithilfe von Daten großer Krypto-Börsen alle 200 Millisekunden aktualisiert. Die Optionen werden ausschließlich in bar abgerechnet. Anleger erhalten bei Ablauf also die Differenz zwischen Marktpreis und Ausübungspreis ausgezahlt.
Bitcoin-Optionen warten weiter auf Freigabe der CFTC
Trotz der Zustimmung der SEC kann der Handel mit den neuen Bitcoin-Indexoptionen noch nicht starten. Dafür braucht die Nasdaq zusätzlich eine Genehmigung der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).
Bereits im vergangenen Jahr hatte die CME Group Kritik an dem Vorschlag geäußert. Das Unternehmen argumentierte, dass BTC-Derivate ausschließlich unter die Zuständigkeit der CFTC fallen sollten. Die SEC widersprach dieser Darstellung.
In ihrer Stellungnahme verweist die Behörde darauf, dass gemeinsame Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC bereits bei anderen Finanzprodukten existieren. Die Einführung der Bitcoin-Indexoptionen gilt damit als weiterer Schritt bei der Integration von Kryptowährungen in die traditionellen Finanzmärkte.
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