Nach Funding Chainalyis will enger mit Regierungen kooperieren

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Der Blockchain-Daten-Analyseplattform Chainalysis möchte ihre Beziehungen zu Regierungen weiter ausbauen. Das verkündet das Unternehmen in einer Pressemitteilung zum Abschluss einer Investitionsrunde.

Die Wagniskapitalgesellschaften Ribbit Capital und Sound Ventures haben im Rahmen einer Series-B-Finanzierungsrunde 13 Millionen US-Dollar in Chainalysis investiert. Damit konnte sich der Blockchain-Analyse-Dienstleister Investorengelder in Höhe von insgesamt 49 Millionen US-Dollar sichern.

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Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, will Chainalysis die neuen Mittel vor allem darauf verwenden, Brücken zwischen Regulierungsbehörden und dem Blockchain Space zu bauen. Nicht zuletzt soll das Geldinstitutionen den Weg in den Krypto-Sektor ebnen.

Chainalysis baut sein Geschäft mit Regierungen aus, um für die Branche ein Wachstumsmotor zu sein: Wenn Strafverfolgungs- und Regulierungsbehörden sich mit der Kryptowährung vertraut machen, können Börsen wachsen und Finanzinstitutionen sicher und verantwortungsbewusst in das Ökosystem eintreten.

Die Rechnung scheint für Chainalysis bislang aufzugehen. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen mit seiner seinem Analyse-Tool Chainalysis Reactor einen um 400 Prozent gestiegenen Umsatz im Geschäft mit Regierungskunden machen. Seine Compliance Software Know Your Transaction und Chainalysis Kryptos, finden laut Unternehmensangaben mittlerweile bei Privatunternehmen in 44 Ländern Verwendung.

Denjenigen, bei denen die Liebe zur Transparenz bei der eigenen Wallet endet, können sich indessen hier schlau machen, wie man Bitcoin mit einem Maximum an Privatssphäre hodlt.

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DeFi-BrückeBalancer kooperiert mit Ethereum-Konkurrent NEAR

8 Stunden

Das wichtige Decentralized Finance (DeFi)-Projekt Balancer, ist bald bei Ethereum-Konkurrent NEAR nutzbar. Was bedeutet das für DeFi?

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NEAR ist eine Smart-Contract-Plattform, die erst letzte Woche ihr Mainnet gestartet hat und DeFi-Projekte unterstützen will. Zudem will das NEAR-Team kostengünstiger und schneller als das Ethereum-Netzwerk sein.

Dahingegen ist Balancer ein automatisierter Market-Maker, der ähnlich wie die dezentrale Exchange (DEX) Uniswap funktioniert. Balancer will es Anwendern überdies ermöglichen, eigene DeFi-Produkte und Dienstleistungen aufzubauen.

Was will NEAR für das DeFi-Protokoll erreichen?

Grundsätzlich will das NEAR-Protokoll Projekten wie Balancer bei der Skalierung helfen. Jeremy Musighi, Head of Growth bei Balancer Labs, erhofft sich durch die Verschmelzung Synergieeffekte:

Wir fokussieren uns weiterhin auf die Entwicklung von Balancer auf Ethereum. NEAR wollen wir dazu nutzen, um unsere DeFi-Produkte in einem kostengünstigen Umfeld zu testen.

Mit der Hilfe einer Ethereum-Near-Brücke, soll es Ethereum-Anwendungen möglich sein, die Vorteile des NEAR-Netzwerks zu nutzen, ohne ihre Code-Basis komplett neu aufbauen zu müssen. Dadurch muss Balancer kein neues Produkt aufsetzen, sondern kann sein bestehendes Produkt zu einer kostengünstigen und schnellen Blockchain transferieren.

Grayscale UmfrageBitcoin profitiert von COVID-19

9 Stunden

Eine Umfrage von Grayscale Investments zeigt, dass die COVID-19-Pandemie die Nachfrage für Bitcoin (BTC) erhöht hat. Dabei gibt es ein deutliches Gefälle zwischen den Generationen.

Das zweite Jahr in Folge hat Grayscale, der weltweit größte Vermögensverwalter für digitale Währungen, Investoren zu Bitcoin und Co. befragt. Da immer mehr Leute sich für digitale Assets interessieren, versucht Grayscale eine Vielzahl von Perspektiven und Forschungsergebnissen zu beleuchten. Dadurch will das Unternehmen herauszufinden, wie digitale Währungen in das globale Finanzsystem passen.

In ihrer Bitcoin Investor Study hat Grayscale 1.000 US-Bürger im Alter zwischen 25 und 64 Jahren befragt, die persönliche Investitionen von mehr als 10.000 US-Dollar abgeschlossen haben. Die Umfrage fand von Juni bis Juli dieses Jahres statt.

Mehrheit hat wegen COVID-19 in Bitcoin investiert

63 Prozent der Befragten, die in den letzten Monaten in Bitcoin investiert haben, gaben an, dass die Pandemie ihre Entscheidung beeinflusst hat. Darüber hinaus fanden 39 Prozent Bitcoin aufgrund der Pandemie interessanter. Lediglich 13 Prozent sagten, dass die Ereignisse im Zusammenhang mit COVID-19 ein BTC-Investment weniger attraktiv gemacht haben.

Großer Generationenunterschied – Chance für BTC?

Trotz vieler Anzeichen, dass Investoren zunehmend an digitalen Währungen interessiert sind, steht die Anlageklasse noch vor einigen Herausforderungen. Insbesondere in der Gruppe der 55- bis 64-jährigen dominiert bislang noch die Bitcoin-Skepsis.

Bitcoin Investor Study
Quelle: Grayscale

Danach schrecken die ältere Investorengeneration vor allem die vergleichsweise starken Kursschwankungen bei digitalen Assets ab.

Die BIZ will mehrCBDC Proof of Concept noch Ende 2020?

14 Stunden

In der Schweiz forscht man weiter an digitalen Zentralbankwährungen (CBDC). Die Schweizer Notenbank und die „Bank der Banken“ gaben nun eine Kooperation bekannt.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) arbeiten gemeinsam einem Proof of Concept. Bis Ende des Jahres soll dieser digitale Zentralbankwährungen (CBDC) untersuchen. Benoît Cœuré, Leiter des Innovationsinstituts der BIZ, hat dies in einer Rede in Shanghai am 25. Oktober erklärt. Das chinesische The Paper hat seine Rede zitiert.

Die Kooperation der beiden Banken soll dabei helfen, den Einfluss von CBDC auf den Einzelhandel zu untersuchen. Bereiche wie Zahlungssysteme, Anwendungen, Datensicherheit und Regularien müsse man für eine erfolgreiche und sichere digitale Zentralbankwährung unter die Lupe nehmen. Die BIZ müsse dafür jedoch ihre eigene Blockchain aufrüsten, so Cœuré.

CBDC: Cœuré treibt Analyse voran

Benoît Cœuré ist seit Januar 2020 bei der BIZ, vorher war er bei der Europäischen Zentralbank (EZB). An einem am 9. Oktober erschienenen Report zu den Blockchain-basierten Fiatwährungen haben sich auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die SNB beteiligt. Am wichtigsten sieht dieser Bericht den Grundsatz, dass eine CBDC die finanzielle Stabilität des Markts nicht gefährden darf. Ein Jahr zuvor, am 8. Oktober 2019, verkündeten die BIZ und die SNB die Gründung eines CBDC-Innovations-Hubs.

Die 1930 gegründete BIZ hat das Ziel, die internationale Zusammenarbeit in Währungs- und Finanzfragen zu fördern. Sie dient Zentralbanken auch als Bank, weshalb man sie ebenfalls als „Bank der Zentralbanken“ bezeichnet. Sowohl die Österreichische Nationalbank als auch die Deutsche Bundesbank sind Mitglieder der Bank mit Sitz in Basel. Die Schweiz, vertreten durch den Präsidenten des Direktoriums der SNB, ist seit Gründung der BIZ Mitglied des Verwaltungsrats. Dort hat die Bundesrepublik mit Jens Weidmann (Präsident der Bundesbank) ebenfalls einen Sitz.

Überholt Jack Ma macht auf die „Innovationsbremsen“ der Finanzsysteme aufmerksam

15 Stunden

Vor Kurzem äußerte sich Jack Ma, der CEO von Alibaba, auf dem Bund Summit in Shanghai über die Möglichkeiten digitaler Währungen im globalen Finanzsystem.

Jack Ma ist der Ansicht, dass die Krypto-Industrie einen disruptiven Charakter habe. Er sieht die Möglichkeit, dass dieser zur Überholung des Finanzsystems beitragen könne. In seinen Augen seien die globalen Finanzvorschriften innovationshemmend. In diesem Zusammenhang forderte er China dazu auf, das System an die wachsende chinesische Wirtschaft anzupassen.

Indes machte er auf die zukünftige Rolle von digitalen Währungen aufmerksam. Nach seiner Einschätzung könnte die chinesische CBDC in den kommenden 30 Jahren beim Aufbau einesneuen Finanzsystems von entscheidender Wichtigkeit sein:

Die digitale Währung könnte einen Mehrwert schaffen und wir sollten darüber nachdenken, wie wir durch die digitale Währung eine neue Art von Finanzsystem schaffen können.

Das vom Basler Übereinkommen gegründete Finanzsystem sei ihm zudem zu konservativ. Er ist der Ansicht, dass China die wachsende Wirtschaft durch dieses System nicht entsprechend bewältigen könne:

Nach der asiatischen Finanzkrise war die in den Basler Übereinkommen hervorgehobene Risikokontrolle nur auf die Risikokontrolle, nicht auf die Entwicklung ausgerichtet, und nur selten werden die Chancen für junge Menschen und Entwicklungsländer berücksichtigt.

Das Basler Übereinkommen brachte eine internationale Regulierung für Banken mit sich, die das Risiko in der Weltwirtschaft reduzieren sollte. Als Reaktion auf die globale Finanzkrise wurde 2008 Basel III – Vorschrift des Basler Übereinkommens der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zur Regulierung von Banken – verbschiedet. Dies hatte zur Folge, dass die Regeln ziemlich streng wurden. Die Finanzkrise führte unter anderem dazu, dass sich Satoshi Nakamoto dazu entschied, Bitcoin ins Leben zu rufen.

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