Malta: Regierung verabschiedet Blockchain-Gesetze

Kai Baum

von Kai Baum

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Kai Baum

Kai Baum entwickelte bereits in seinen jungen Jahren ein hohes Maß an Interesse für neue Technologien. Nach dem Abitur lernte er die Blockchain-Technologie kennen und ist seitdem auf der ganzen Welt unterwegs, um möglichst viele Krypto-Projekte kennen zu lernen.

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Drei neue Gesetze zur Blockchain-Regulierung wurden offiziell verabschiedet. Damit ebnet Malta neue Wege für Investoren und Unternehmen. Regierungsbeauftragte schauen zuversichtlich in die Kryptozukunft des Inselstaats.

Am 4. Juli verabschiedete das maltesische Parlament drei neue Blockchain-Gesetze. Diese sollen zukünftig den rechtlichen Rahmen für Blockchain-Technologien auf Malta bilden. Darunter fallen Gesetze über die für digitale Innovationen zuständige Behörde, die Regulierung von innovativ-technologischen Dienstleistungen und neue Finanzanlagegesetze.


Nachdem am 24. Mai dieses Jahres die drei neuen Gesetzesentwürfe präsentiert wurden, sind nun alle Verhandlungen rund um die Regulierung der Distributed-Ledger-Technologie abgeschlossen.

Der maltesische Staatssekretär für Finanzdienstleistungen, digitale Wirtschaft und Innovation, Silvio Schembri, bestätigte das Inkrafttreten der Gesetze in einem Twitter-Post. Darin verkündete er, dass es sich bei dem Vorgehen um die weltweit erste Gesetzgebung für Rechtssicherheit in diesem Bereich handelte. Zuversichtlich schaut der Staatssekretär in die maltesische Zukunft und sieht einen Anreiz für neue Unternehmen, sich künftig auf der Insel sesshaft zu machen. Da die Unternehmen durch diesen Entschluss ab jetzt mit legalen Mitteln in einem regulierten Umfeld operieren, können vor allem Investoren aufatmen.

Malta legt Wirtschaftsmeilenstein

Das wirtschaftliche Potenzial der Insel bewegte die Kryptobörse Binance im März 2018 dazu, nach Malta umzuziehen. Das war die damalige Antwort auf eine an Binance gerichtete Drohung der japanischen Finanzbehörde. Daraufhin folgten weitere Krypto-Unternehmen. Malta wuchs schnell zum Hotspot der Kryptoszene und machte sich somit einen Namen als „die Blockchain-Insel“.

Durch die nun verabschiedeten Gesetze legt der Inselstaat „einen bedeutsamen Meilenstein als eine zukunftsorientierte Wirtschaft und wird damit zur wahren Blockchain-Insel“, betont Dr. Jean-Philippe Chetcuti aus der maltesischen Anwaltskanzlei Chetcuti Cauchi Advocates. Im Zuge der Verabschiedung werden sich Unternehmen bei der Gründung in Malta wohler fühlen, meint Chetcuti.

Durch die Regulierung von Distributed-Ledger-Technology (DLT) erwartet man vor allem ein Wachstum der Krypto-Ökonomie auf Malta.

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