Update: Verbot von Krypto-Werbung bei Google jetzt offiziell

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Google gibt ein Update dazu, wie Finanzprodukte auf der Suchmaschinen-Plattform beworben werden dürfen. Jedwede Werbung für Kryptowährungen oder Produkte, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, wird ab Juni 2018 verboten werden. Damit folgt Google dem Weg, den bereits Facebook eingeschlagen hat.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tobias Schmidt

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich ein Verbot der Werbung für Kryptowährungen angedeutet. Dieser Verdacht hat sich nun bestätigt. Wie der Direktor für nachhaltige Werbung, Scott Spencer, bekannt gab, beinhaltet das Verbot auch Initial Coin Offerings (ICOs), Wallets und Trading-Beratung.

Darüber hinaus beschränkt Google auch Anzeigen für Finanzprodukte mit binären Optionen, die als riskante Derivate gelten. Insgesamt möchte man stärker gegen hochriskante Finanzprodukte vorgehen. Bei der Google-Suche stößt man aktuell sowohl für binäre Optionen als auch für Kryptowährungen vor allem auf Werbeanzeigen. Zuletzt sind die Suchanfragen für Bitcoin bei Google jedoch etwas heruntergegangen.

„Wir haben keine Kristallkugel, um zu wissen, wohin die Zukunft mit Kryptowährungen gehen wird. Wir haben jedoch genug Verbraucherschaden oder Potenzial dafür gesehen. Daher möchten wir uns dem mit äußerster Vorsicht nähern“,

so Scott.


Offenbar richtet sich das Werbeverbot für Krypto-Produkte generell an alle Anbieter. So werden wohl auch seriöse Blockchain-Projekte und technologisch anspruchsvolle Kryptowährungen in Sippenhaft genommen. Die gesamte Krypto-Branche könnte damit weiter darunter leiden, dass Scams an der Glaubwürdigkeit kratzen. Auch könnte es darin resultieren, dass zukünftig auch allgemeine Inhalte, die sich um die Blockchain-Technologie drehen, fälschlicherweise durch das Verbot betroffen sein könnten.

Auch Googles großer Rivale Facebook hatte sich im Januar dazu durchgerungen, ein Werbeverbot für Kryptowährungen aufzulegen. Wie jetzt bei Google betrifft dieses Verbot verwandte Produkte wie Wallets oder ICOs. Auch bei Twitter deuten sich Maßnahmen an. Zum einen haben die Schritte der Internet-Konzerne Verbraucherschutzgründe und sollen die Seriosität der Unternehmen schützen. Zum anderen sehen Google, Facebook & Co. mit neuen Blockchain-Unternehmen auch eine neue, dezentral organisierte Konkurrenz aufziehen.

BTC-ECHO


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