Das Krypto-Projekt Cosmos hat seine Infrastruktur zuletzt weiter ausgebaut. Der ATOM-Kurs reagiert mit deutlichen Gewinnen – wie geht es weiter?
Das Krypto-Projekt Cosmos hat seine Infrastruktur zuletzt weiter ausgebaut. Der ATOM-Kurs reagiert mit deutlichen Gewinnen – wie geht es weiter?
Zweistellige Renditen im Krypto-Staking erscheinen auf den ersten Blick verlockend. Doch hohe APYs haben ihren Preis. Welche Netzwerke besonders hohe Erträge bieten und welche Risiken Anleger dabei berücksichtigen sollten.
Zweistellige Renditen im Krypto-Staking wirken verlockend. Doch hohe APYs haben ihren Preis. Welche Netzwerke besonders hohe Erträge bieten und welche Risiken Anleger kennen sollten.
Cosmos (ATOM), das "Internet der Blockchains", meldet sich lautstark zurück am Krypto-Markt. Diese Kursmarken werden nun entscheidend.
Hyperliquid, Celestia, Cronos, THORChain: Sie alle bauen auf Cosmos auf. ATOM profitiert davon jedoch nicht. Langzeit-HODLer stehen daher vor der Frage: Verkaufen oder Halten?
Wie Saga Blockchain Gaming und Osmosis DeFi revolutionieren möchte und gleichzeitig das Cosmos-Ökosystem aufwertet.
Welche Projekte auf Cosmos sind besonders vielversprechend? Im Fokus: die zwei DeFi-Projekte Injective (INJ) und Stride (STRD).
Das Cosmos-Ökosystem erlebte zu Beginn des Bullenmarktes einen ziemlichen Hype: Welche Projekte sind die vielversprechendsten?

Die Postfinance steigt in den Krypto-Handel ein. Kunden der Schweizer Bank können künftig elf Coins und Token traden und verwahren lassen.
Ethereum und Cosmos bekommen Konkurrenz. Dymension stürmt seit letzter Woche in die Krypto-Charts und nimmt Kurs auf seine großen Vorbilder. Das steckt hinter dem Projekt.
Obwohl Celestia (TIA) in den letzten Monaten zu den absoluten Überfliegern gehörte, könnte kurzfristig eine Kurskorrektur einsetzen.
Das Layer-1-Netzwerk Sei bricht Rekorde und kletterte jüngst auf ein neues Allzeithoch. Das steckt hinter dem Projekt.
Celestia (TIA) gehörte zuletzt zwar zu den absoluten Outperformern, könnte kurzfristig aber zu einer Konsolidierung ansetzen.
Celestia (TIA) zählt derzeit zu den Top-Performern am Krypto-Markt und möchte den Sektor revolutionieren. Wie das gelingen soll.
Im Zuge einer für ihn strittigen Abstimmung in der Community will Jae Kwon ein neues Netzwerk ins Leben rufen. Dessen Name: AtomOne.
Der Kurs des Layer-1 DeFi-Protokolls Injective (INJ) kann sich in den letzten Wochen zunehmend erholen.
Der Kurs von Cosmos Hub (ATOM) kann sich nicht nachhaltig stabilisieren und rutscht zurück an das letzte Verlaufstief ab.
dYdX (DYDX), die größte dezentrale Börse (DEX) auf Ethereum (ETH) will noch in diesem Jahr zu Cosmos wechseln. Das sind die Gründe.
Jae Kwon und Ethan Buchman veröffentlichten das Cosmos-Whitepaper 2016 unter dem Titel “Cosmos: A Network of Distributed Ledgers”. Die Kernidee war damals neu: ein offenes Netzwerk souveräner Blockchains, die miteinander kommunizieren können, anstatt als isolierte Silos zu existieren. Im April 2017 sammelte das Projekt durch einen öffentlichen Token-Sale rund 17 Millionen US-Dollar in weniger als 30 Minuten ein. Das Cosmos Hub-Hauptnetz startete im März 2019. Seitdem hat sich das Ökosystem zu einer der meistgenutzten Multi-Chain-Infrastrukturen im Kryptobereich entwickelt, auf der Dutzende eigenständige Netzwerke aufgebaut wurden.
Zu den wichtigsten Bestandteilen des Cosmos-Ökosystems gehören das Cosmos SDK, CometBFT und das Inter-Blockchain Communication Protocol (IBC). IBC ermöglicht verschiedenen, voneinander unabhängigen Blockchains den direkten Austausch von Token und Datenpaketen, ohne eine zentrale Vermittlungsstelle zu benötigen. Das Prinzip ähnelt dem TCP/IP-Protokoll im Internet: So wie TCP/IP Computer weltweit vernetzt, vernetzt IBC souveräne Blockchains. Sogenannte Relayer-Nodes leiten dabei Nachrichten zwischen Chains weiter. IBC verbindet heute eine große Zahl interoperabler Blockchains und macht Cosmos zu einer zentralen Infrastrukturschicht für kettenübergreifende Anwendungen.
Das Cosmos SDK ist ein quelloffenes Entwickler-Framework, mit dem Teams ihre eigene anwendungsspezifische Blockchain aufbauen können. Statt alle Anwendungslogik in Smart Contracts (selbstausführende Verträge auf einer gemeinsamen Plattform) zu bündeln, erhält jedes Projekt ein eigenes, optimiertes Netzwerk. Zu den bekanntesten Projekten auf Cosmos-Basis gehören Osmosis (dezentraler Handel), dYdX (Derivate), Injective und Celestia. Mit Interchain Security können neuere Chains, sofern sie Replicated Security implementieren, die Validator-Sicherheit des Cosmos Hub nutzen, ohne ein eigenes Validator-Set aufzubauen.
ATOM ist die native Kryptowährung des Cosmos Hub. Token-Inhaber können ATOM an Validatoren delegieren und erhalten dafür Staking-Belohnungen sowie anteilige Transaktionsgebühren. Das Netzwerk hat kein festes maximales Token-Angebot. Die Inflationsrate wird durch Netzwerkparameter und die Beteiligung am Staking beeinflusst. ATOM-Inhaber stimmen zudem über Governance-Vorschläge ab, darunter Protokollupdates, Parameteränderungen und Entscheidungen über den Community-Pool.
Das Cosmos-Ökosystem gehört zu den aktivsten im Kryptobereich. Über IBC wickeln verbundene Chains wie Osmosis, Celestia und dYdX täglich erhebliche Handelsvolumina ab. Das Konzept der souveränen, miteinander vernetzten Chains unterscheidet Cosmos fundamental von Plattformen, die alle Anwendungen auf einer einzigen Basis-Blockchain bündeln. Der Vorteil liegt in der Flexibilität und Skalierbarkeit einzelner Chains. Der Nachteil: Liquidität und Sicherheit sind über viele Netzwerke verteilt, was die Fragmentierung erhöht. Die Interchain Foundation mit Sitz in der Schweiz koordiniert die Weiterentwicklung des Protokolls.