SEC: Neue Regelungen für ETFs geplant, mögliche Auswirkungen auf Bitcoin-ETFs

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC plant eine Lockerung der Regelungen für Exchange Traded Funds (ETF). Geht der Vorschlag durch, könnte das Bitcoin-ETFs ermöglichen und damit eine erhebliche Öffnung für Mainstream-Investoren bedeuten.

Viele institutionelle Investoren sowie Privatpersonen sind nach wie vor vorsichtig, wenn es um Investitionen in Bitcoin geht. Die Gründe dafür sind die hohe Volatilität und vor allem: Regulierungsfragen. Außerdem werden potentielle Investoren vom scheinbar komplizierten Vorgang abgeschreckt, Bitcoins zu erwerben. Bitcoin-ETF könnten hier wichtige Signale geben. Ein neuer Antrag der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC deutet daraufhin, dass es hier bald zu einer Änderung kommt.

Das Vorhaben der SEC


So heißt es in der Pressemitteilung der SEC:

„Die Securities and Exchange Commission hat heute darüber abgestimmt, eine neue Regel und Änderungen einzuführen, um den regulatorischen Rahmen für Exchange Traded Funds (ETFs) zu modernisieren. So soll ein klares und konsistentes Gerüst für die existierenden ETFs entstehen. ETFs, die bestimmte Bedingungen erfüllen, würden es ermöglichen, innerhalb des Investment Company Acts von 1940 zu funktionieren und auf den Markt zu kommen, ohne individuelle Ausnahmeregelungen erfüllen zu müssen. Der Vorschlag würde damit einen größeren Wettbewerb sowie Innovationen am ETF-Markt fördern und die Auswahl für Investoren erhöhen.“

Diese Lockerung der Regelungen kann den Weg für Bitcoin-ETFs ebnen. Gerade die Erwähnung, dass nach den geplanten Änderungen keine „individuellen Ausnahmeregelungen“ erfüllt werden müssten und die „Auswahl für Investoren“ erweitert werden würde, lässt hier Hoffnung aufkommen. Weitere Indizien liefert SEC-Chairman Jay Clayton:

„Viele Main-Street-Investoren verwenden ETFs-Investments, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Dieser Vorschlag ist ein weiterer Schritt, um einen entscheidenden Anteil des 3,4 Billionen-US-Dollar-ETF-Markts in einen regulierten Rahmen zu setzen, der weiterhin die Übersicht und den Schutz bietet, den Investoren erwarten. Die Entwicklung von ETFs hat Investoren die Möglichkeit gegeben, ihre Ziele effektiver zu erreichen. Wir sollten solche Innovationen unterstützen und absichern, damit es unser regulatorischer Rahmen erlaubt, während wir den Schutz der Investoren wahren.“

Bitcoin-ETF vor allem für Privatpersonen interessant

Indexfonds oder ETFs sind Börsenanlagen, die sich auf die Wertentwicklung eines börsengehandelten Basiswertes wie z.B. des DAX oder des Dow Jones beziehen. ETFs sind bei Anbietern oft kostengünstig erhältlich und ermöglichen es, in ganze Märkte zu investieren. Bitcoin-ETFs würden Handelsgeschäfte im regulierten Börsensegment ermöglichen. ETFs als Investmentoption sind damit vor allem für Privatpersonen interessant. Bereits zu Beginn des Jahres lagen der SEC zahlreiche Anträge auf Bitcoin-ETFs vor, die nach den Bedenken der Behörde jedoch größtenteils wieder zurückgezogen worden sind. Bitcoin-ETFs würden die Investition in Bitcoin für Privatpersonen extrem vereinfachen und dem Markt damit einen hohen Kapitalzufluss gewährleisten. Abgesehen von der Vereinfachung der Investition wäre das ein wichtiges Signal in Sachen Regulierung.

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Der Änderungsvorschlag steht seit Veröffentlichung für 60 Tage zur Debatte.

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