Transaktionsvolumen Tether (USDT) lässt PayPal und Bitcoin links liegen

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Das tägliche Transaktionsvolumen vom Stable Coin Tether (USDT) übertrumpft inzwischen das von PayPal und Bitcoin.

Dass die Krypto-Welt mit der traditionellen Finanzwelt mithalten kann, zeigt das Beispiel Tether (USDT). Der größte und bekannteste Stable Coin, der versucht den US-Dollar 1:1 abzubilden, konnte vermelden, dass das Volumen der täglichen Transaktionen größer ist als das von Bitcoin und PayPal. Da Bitcoin vor allem als Wertanlage genutzt wird, überrascht die Meldung nicht. Sehr wohl verwundert es aber, dass das PayPal-Transaktionsvolumen niedriger ist. Schließlich zählt PayPal zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet.

Laut CoinMetrics liegt der 7-Tage-Durchschnitt des bereinigten Transaktionsvolumens von Tether am 20. August über 3,55 Milliarden USDT. Das sind etwa 20 Prozent mehr als der Wert für Bitcoin, der zufolge 2,94 Milliarden US-Dollar betrug. Ähnlich hoch wie das tägliche PayaPal-Volumen.

Was steckt hinter dem Aufstieg von Tether (USDT)?

Die zunehmende Nachfrage nach Tether lässt sich vor allem durch den DeFi-Hype und Protokollen wie Uniswap oder Curve erklären. Stable Coins stellen hierbei die Grundlage, um diverse Anwendungen wie beispielsweise dezentrale Börsen oder Kredite nutzen zu können. Fairerweise muss man sagen, dass man PayPal und Tether nur bedingt vergleichen kann. Schließlich sind ihre Anwendungsfälle, Finanzspekulation vs. Shopping im Internet, gänzlich unterschiedlich.


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Sternstunde fürs AutoDaimler will mit Ontology das Fahrerlebnis transformieren

7 Stunden

Der Automobilhersteller Daimler arbeitet mit dem singapurischen Unternehmen Ontology zusammen, um Blockchain-Anwendungen zu entwickeln. Eine erste Lösung stellten die beiden Partner nun vor.

Der Autobauer Daimler und das Blockchain-Unternehmen Ontology haben am 24. September in Singapur verkündet, zusammen die Blockchain-Lösung Welcome Home entwickelt zu haben. Diese basiert auf der MoveX-Plattform. Die Lösung soll das Autofahren persönlicher gestalten und die Aufgabe erleichtern, eigene Daten zu verwalten.


Ontology spezialisiert sich auf digitale Identitäten und Daten. Mit MoveX möchten die beiden Unternehmen „die Erfahrung von Fahrern auf der ganzen Welt transformieren.“ Die verantwortlich zeichnende Daimler Mobility AG Blockchain Factory will etwa ein flüssigeres Wechseln des Autos bewerkstelligen. Durch das Speichern auf der Blockchain können die Nutzer der Lösung deshalb etwa Audiosystem- oder Lichteinstellungen in das neue Auto übernehmen.

Blockchain: Luxus für den Fahrer?

Gerade bei Leihwagen soll das ein schöneres Fahrerlebnis erlauben. Langwierige Registrierungsprozesse möchten die Kooperationspartner so ebenfalls eliminieren. Die Datenmitnahme soll Autofahrern helfen, bisher noch existierende Barrieren, insbesondere bei der Inanspruchnahme verschiedener Autovermietungen, zu überwinden. Der Pressemitteilung zufolge ist ein weiterer Vorteil das einfachere Teilen von Inhalten mit anderen Anwendern der Blockchain-Lösung. Dank der Dezentralität der Technologie sollen die Daten außerdem vor Diebstahl immer sicher sein.

Daimler Mobility arbeitete bisher hauptsächlich daran, die Effizienz von Lieferketten und Hintergrundprozessen zu steigern. In der Autobranche ist das Unternehmen aber nicht das einzige, das sich mit dieser Technologie auseinandersetzt. Beispielsweise kooperieren BMW, General Motors, Honda, Renault und Ford, um eine Blockchain-Lösung als Bezahl- und Identifikationssystem zu entwickeln. Auch Porsche arbeitet an einer Reihe von Blockchain-Anwendungen.

Bitcoin-Befreiungsschlag?BTC-Optionen für eine Milliarde US-Dollar laufen am Freitag aus

10 Stunden

Am Freitag laufen Bitcoin-Optionen im Gesamtvolumen von 1 Milliarde US-Dollar aus.

Dem Bitcoin-Kurs (BTC) könnte ein turbulentes Wochenende bevorstehen. Am Freitag, den 25 September, laufen Bitcoin–Optionen im Gesamtwert von einer Milliarde US-Dollar aus und damit rund die Hälfte aller ausstehenden Optionen.

Open Interest aller Bitcoin-Optionen
Quelle Skew

Das Auslaufen der Kontrakte dürfte frisches Kapital in den Markt spülen. Der Handel mit Bitcoin-Derivaten war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Auslöser für große Kursbewegungen. Wie die Tradingplattform Hxro in einem Tweet bekannt gab, liegt die Mehrheit der Optionen zwischen 11.000 und 12.000 US-Dollar:

Der Markt gibt Ihnen im Moment effektiv eine 20:1-Chance, dass der Kurs bis zum 25. September bei oder über 11.000 US-Dollar gehandelt wird.

Das Wochenende könnte somit einige Überraschungen für Hodler in petto haben. Aber nicht nur für die größte Kryptowährung. Bei Ethereum (ETH) sind ebenfalls Kontrakte im Wert von 450 Millionen US-Dollar fällig.

Bei Optionen können Händler Bitcoin zu einem zuvor festgelegten Kurs kaufen. Im Gegensatz zu Futures sind Händler jedoch nicht zum Kauf verpflichtet.

Eine Kuh macht MuhViele Kühe machen Geld: CV VC unterstützt Finka Token

2 Tagen

Crypto Valley Venture Capital (CV VC) gab eine Investition in den neuen Finka Token bekannt. Dieser ermöglicht Investitionen in die bolivianische Rinderzucht.

Der Risikokapitalgeber CV VC erklärte am 22. September, dass er eine Investition in den Finka Token getätigt hat. Das Investment schafft die Grundlage für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik des Schweizer Unternehmens. Eine weitere Motivation war, die Demokratisierung des Handels mit Krypto-Werten voranzutreiben.

Der Finka Token basiert auf der Viehzucht des Bauernhofs La Pradera im Departamento Santa Cruz in Bolivien: Die Schweizer Finka GmbH entwickelte den Token seit 2018, der sich momentan in der Endphase des Privatverkaufs befindet. Das Ziel der Krypto-Entwickler ist, sowohl institutionellen als auch Kleinanlegern Investitionen zu ermöglichen. Dies wollen sie mit der Tokenisierung illiquider Werte erreichen: Mittelsmänner fallen weg und Transaktionskosten sinken, wodurch finanzielle Hürden ebenfalls abgebaut werden.

Krypto-Anwendungen sollen Barrieren zerstören

Die Rendite soll dabei fünf bis acht Prozent jährlich betragen – eine Mindestinvestition beträgt 500 Schweizer Franken. CV VC ist ebenfalls im sogenannten Crypto Valley ansässig. Es gab kürzlich zwei Berichte zu wirtschaftlichen Entwicklungen im globalen und im Schweizer und Liechtensteiner Krypto-Sektor heraus. Es sprach dabei von einem anhaltenden Wachstum in dem Bereich.

Neue Krypto-BankKraken mischt traditionellen Banken-Sektor auf

2 Tagen

Die Bitcoin-Börse Kraken hat eine Bank in Wyoming eröffnet. Sie umgeht damit die Notwendigkeit einer Geschäftsbank zur Abwicklung klassischer Transaktionen.

Die Bitcoin-Börse Kraken erklärte am Mittwoch, den 19. September, dass sie eine eigene Bank im US-Bundesstaat eröffnet hatte. Mit Kraken Financial erlaubt die Börse ihren Kunden, mit Werten außerhalb der Krypto-Welt zu handeln. Eine speziell für Krypto-Unternehmen geschaffene Struktur der Wyoming Division of Banking wird diese Art von Finanzhaus regulieren.

Die meisten Bitcoin-Börsen sind von Drittparteien abhängig: Sie brauchen die Banken für die Interaktion mit dem Markt außerhalb ihrer eigenen Sphäre, sprich mit der „klassischen“ Wirtschaft. Viele meisten Banken sind den Krypto-Börsen allerdings nicht sehr zugetan. JPMorgan gehört zu den den Ausnahmen der Regel, seit die US-Grroßbank mit Coinbase und Gemini seit Mai zwei Krypto-Handelsplätze zu ihrem Kundenkreis zählt.

Bitcoin-Börse will effizienter werden

Mit dem Schritt verspricht sich Kraken eine bessere Infrastruktur ohne Mittelsmann. Kunden können daher nun schnellere Transfers zwischen ihrem Kraken-Account und ihrem Fiatgeld-Account erwarten. Sie können nämlich von nun an sowohl Krypto- als auch Fiatwährungen auf ihrem Kraken-Konto deponieren. Mit Krypto-Debitkarten, der Möglichkeit von Aktien- und Derivatehandel und weiteren Produkten und Dienstleistungen möchte die 2011 gegründete Bitcoin-Börse ihre Angebotspalette bald erweitern.

In Europa ermöglicht die Schweizer Bank InCore seit Juli Krakens Kunden, Krypto- und Fiatgeld tauschen zu können. Bisher bietet sie sieben nationale Währungen für Coins wie Ripple (XRP) und Tezos (XTZ) an. Die größten Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) nach Marktkapitalisierung und der Stable Coin Tether (USDT) sind allerdings die einzigen, die direkt gegen die sieben Fiatwährungen gehandelt werden können.


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