Transaktionsvolumen Tether (USDT) lässt PayPal und Bitcoin links liegen

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Das tägliche Transaktionsvolumen vom Stable Coin Tether (USDT) übertrumpft inzwischen das von PayPal und Bitcoin.

Dass die Krypto-Welt mit der traditionellen Finanzwelt mithalten kann, zeigt das Beispiel Tether (USDT). Der größte und bekannteste Stable Coin, der versucht den US-Dollar 1:1 abzubilden, konnte vermelden, dass das Volumen der täglichen Transaktionen größer ist als das von Bitcoin und PayPal. Da Bitcoin vor allem als Wertanlage genutzt wird, überrascht die Meldung nicht. Sehr wohl verwundert es aber, dass das PayPal-Transaktionsvolumen niedriger ist. Schließlich zählt PayPal zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet.

Laut CoinMetrics liegt der 7-Tage-Durchschnitt des bereinigten Transaktionsvolumens von Tether am 20. August über 3,55 Milliarden USDT. Das sind etwa 20 Prozent mehr als der Wert für Bitcoin, der zufolge 2,94 Milliarden US-Dollar betrug. Ähnlich hoch wie das tägliche PayaPal-Volumen.

Was steckt hinter dem Aufstieg von Tether (USDT)?

Die zunehmende Nachfrage nach Tether lässt sich vor allem durch den DeFi-Hype und Protokollen wie Uniswap oder Curve erklären. Stable Coins stellen hierbei die Grundlage, um diverse Anwendungen wie beispielsweise dezentrale Börsen oder Kredite nutzen zu können. Fairerweise muss man sagen, dass man PayPal und Tether nur bedingt vergleichen kann. Schließlich sind ihre Anwendungsfälle, Finanzspekulation vs. Shopping im Internet, gänzlich unterschiedlich.

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Bitcoin ZeroErster Bitcoin ETP ohne Verwaltungsgebühr auf dem Markt

1 Stunde

Der schweizer Finanzdienstleister Valour bringt einen Bitcoin ETP heraus: Den Bitcoin Zero. Dabei verzichtet das Unternehmen auf Verwaltungsgebühren.

In einer Pressemitteilung des Finanzdienstleisters Valour vom 3. Dezember hat das Unternehmen den „Bitcoin Zero” für den Verkauf freigegeben. Der ETP ist damit ab sofort an der schwedischen Börse „Nordic Market Growth“ handelbar. ETPs (Exchange Traded Products) ist dabei ein Sammelbegriff für passiv gemanagte, an der Börse gehandelte Wertpapiere, wie zum Beispiel ETFs oder ETCs.

ETP ohne Verwaltungsgebühr

Der Bitcoin ETP soll dabei das Investieren in die weltweit bekannten Krypto-Vermögenswerte einfacher, sicherer und kosteneffizienter machen. Der Erwerb ist durch Broker und Finanzinstitutionen möglich, die Zugang zur schwedischen Börse haben. Eine Verwaltungsgebühr entfällt, Investoren– und Vermittlungsgebühren bleiben jedoch.

Johan Wattenström, Gründer und Geschäftsleiter von Valour, bezeichnet den Herausgabe des „Bitcoin Zero” als: „Signifikanten Schritt in Richtung Mainstream-Akzeptanz gegenüber digitalen Vermögenswerten.“ Darüber hinaus ermögliche es den Anlegern, ihr Portfolio zu diversifizieren und Erfahrungen mit der Kryptowährung zu sammeln.

Valour folgt anderen ETP-Anbietern

Der schweizer Finanzdienstleister tut es nun anderen Anbietern gleich und bringt mit dem „Bitcoin Zero” einen eigenen ETP an die Börse. Bereits im Juli listete die amerikanische Investmentgesellschaft VanEck einen Bitcoin ETN an der Deutschen Börse.

Im November zog das schweizer Unternehmen 21Share nach und lancierte noch vor Valour einen eigenen Bitcoin ETP an der Xetra. Auf den Bermudainseln ging im September sogar der erste Bitcoin ETF an die Börse. Die vergleichsweise schwachen Regulierungen im Atlantikstaat erleichterten eine Zulassung.

Der Riese erwachtBitcoin auf dem Radar von BlackRock

16 Stunden

Larry Fink, Vorstandsvorsitzender von BlackRock, sieht im Bitcoin enormes Potential. Seiner Ansicht nach könnte sich die Kryptowährung als globales Standardinvestment etablieren und habe jetzt schon erhebliche Auswirkungen auf den US-Dollar.

Wie CNBC berichtet, ist Bitcoin auf dem Radar vom größten Vermögensverwalter der Welt aufgetaucht. Laut des Berichts sagte Larry Fink dies bei einer Veranstaltung eines US-Thinktanks. Dort sprach er der Kryptowährung enormes Potential zu und konstatierte schon jetzt Auswirkungen auf den US-Dollar.

„Bitcoin kann globaler Markt werden”

Zwar sei die Kryptowährung im Vergleich zu anderen Anlageklassen noch relativ klein, habe aber das Potential ein globales Level zu erreichen, so der 68-jährige. Den US-Dollar betreffe die Entwicklung des Bitcoin insofern, als dass es die amerikanische Währung weniger relevant auf dem internationalen Markt machen würde. Der CIO des US-Unternehmens Rick Rieder prophezeite sogar im November, dass der Bitcoin bald den Platz von Gold einnehmen werde. 

Fidelity vergleicht Bitcoin mit Investitionen in Schwellenländer

BlackRock ist nicht der erste große Vermögensverwalter, der Potential in Kryptowährungen sieht. Der im Oktober veröffentlichte Fidelity-Report erkannte ebenfalls die Möglichkeiten, die Bitcoin und der restliche Krypto-Space bieten. Im Bericht vergleicht der Vermögensverwalter die Investitionen in die digitale Währung mit Investments in Schwellenländer aus den 1980er Jahren. 

Währenddessen ist BlackRock auch indirekt durch die Beteiligung an Microstrategy, das dieses Jahr einen Großteil seiner Barreserven in BTC umgewandelt hat, in der Kryptowährung engagiert.

Der Trend geht weiterKapilendo legt mit Privatbank einen Krypto-Fonds auf

21 Stunden

Aktuell vergeht kaum eine Woche, an der nicht traditionelle Finanzinstitute regulierte Wertpapiere mit dem Basiswert Bitcoin herausbringen. So nun auch das renommierte Bankhaus Hauck & Aufhäuser, das zusammen mit dem Berliner FinTech Kapilendo einen Krypto-Fonds auflegt.

Um Investoren den Einstieg in regulierte Krypto-Assets zu erleichtern, haben nun Hauck & Aufhäuser sowie Kapilendo die Emission eines neuen Krypto-Fonds bekanntgeben. So heißt es aus der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, dass bereits im Januar 2021 in den Fonds investiert werden kann. Der Fonds HAIC Digital Asset Fund I (WKN/ISIN A2QKF2 – DE000A2QKF2) richtet sich allerdings nur an professionelle und semi-professionelle Investoren, die bereit sind mindestens 200.000 Euro zu zeichnen.

Institutionelle Investoren im Aufwind

Das neue Finanzprodukt liegt damit im gegenwärtigen Trend. So sind es vor allem institutionelle Investoren, die für die hohen Mittelzuflüsse in Bitcoin und Co. verantwortlich sind. Folglich entstehen immer mehr Angebote, um den hohen regulatorischen Ansprüchen der neuen Investorengruppe zu entsprechen. Beispielsweise hatte erst letzte Woche der Asset-Manager VanEck das Listing eines Bitcoin ETN an der Deutschen Börse bekanntgeben.

„Wir sehen, dass Digital Assets und Kryptowährungen zunehmend an Attraktivität bei institutionellen Investoren gewinnen“, betont Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstandes von Hauck & Aufhäuser zum neu aufgelegten Fonds und bestätigt damit einmal mehr, dass Kryptowährungen als Anlageklasse nicht mehr wegzudenken sind. Der Fonds selbst verfolgt dabei eine passive Anlagestrategie, wobei sich die Allokation der Kryptowerte an der jeweils aktuellen Marktkapitalisierung und weiteren quantitativen sowie qualitativen Kriterien orientiert.

Privatbank und Fintech: Ein typischer Zusammenschluss

Nicht nur liegt der Fonds im Trend, sondern auch die Art der Zusammenarbeit. Die extra gegründete Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH fungiert in diesem Konstrukt als Kapitalverwaltungsgesellschaft und verantwortet das Portfoliomanagement, während Kapilendo als Kryptoverwahrstelle agiert. Dass traditionelle Privatbanken mit innovativen Fintechs zusammenarbeiten, um Krypto-Dienstleistungen zu ermöglichen, findet sich dieser Tage häufig.

So hat beispielsweise das Bankhaus von der Heydt am 30. November bekanntgegeben, dass es mit dem Blockchain Analytics- und AML-Anbieter Coinfirm eine Partnerschaft eingegangen ist, um die Risikoüberwachung und das Risikomanagement im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verbessern. Mit Blick auf die letzten Wochen findet sich ein duzend solcher Meldungen, bei der es zur Zusammenarbeit zwischen der alten und der neuen Welt kommt. Für Investoren, die auf steigende Bitcoin-Kurse hoffen, ist dies ein sehr gutes Zeichen.

Wer hinter die Fassaden von Kapilendo blicken möchte, dem sei unser ausführlicher Hintergrundbericht im aktuellen Kryptokompass empfohlen.

„Brrr“Whale Alert schlägt Alarm – explodiert jetzt der Bitcoin-Kurs?

22 Stunden

Der Bitcoin (BTC)-Kurs steuert auf das nächste All Time High zu und die Stablecoin-Reserven erreichen neue Hochstände. Vor allem Tether-USDT kommt nicht zu Ruhe und druckt enorme Summen an neuen USDT – welche Folgen kann das haben?

Bitfinex und Tether sind ein unzertrennliches Team und schon seit Jahren hat die Krypto-Börse und der Stablecoin großen Einfluss auf den Krypto-Markt. USDT umfasst ein enormes Handelsvolumen und übertrifft sogar das tägliche Handelsvolumen von Bitcoin. Tether will ein sicherer Hafen für Krypto-Trader sein, da sich der Kurs der Währung am US-Dollar orientiert. Das Unternehmen hinter Tether behauptet, dass jeder USDT-Token durch einen US-Dollar hinterlegt sei. In den vergangen Jahren entstanden aber oftmals Kontroversen darüber, ob auch jeder USDT-Token wirklich mit US-Dollar gedeckt ist.

Tether-Drucker laufen heiß – Bitcoin bald über 20.000 US-Dollar?

Dennoch hat sich seit Anfang des Jahres 2021 die Marktkapitalisierung des USDT-Token rasant entwickelt:

Marktkapitalisierung USDT vs. Bitcoin-Kurs
Longhash: Marktkapitalisierung von USDT vs. Bitcoin-Kurs

Von Januar bis Dezember konnte USDT seine Marktkapitalisierung von unter fünf Milliarden US-Dollar auf mehr als 20 Milliarden US-Dollar steigern. Darüber hinaus ist Tether die unangefochtene Nummer eins im Stablecoin-Markt und kein anderer US-Dollar-Token kann USDT das Wasser reichen.

Aktuell laufen die Tether-Drucker heiß und erst vor zwei Tagen wurden mehr als 600.000.000 neue USDT geprägt:

Wie man in der Grafik von Longhash erkennen kann war in der Vergangenheit eine steigende Anzahl neuer USDT, fast immer ein Anzeichen dafür, dass der Bitcoin-Kurs steigt. Die jüngsten Entwicklungen bei Tether lassen daher vermuten, dass auch die neu gedruckten USDT in den Krypto-Markt fließen könnten.

Der Whale Alert, ein Bot der darauf spezialisiert ist BTC-Wal-Transaktionen zu beobachten, schlägt in letzter Zeit häufig Alarm:

Zwar weiß niemand genau, wohin die neu gedruckten USDT fließen, aber dennoch ist die Wahrscheinlichkeit aktuell hoch, dass der Bitcoin-Kurs durch die neuen Tether weiteren Aufwind bekommt.

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