Wer mindestens einen ganzen Bitcoin besitzt, gehört laut CryptoQuant einer zunehmend seltenen Gattung an. Hintergrund ist ein deutlicher Rückgang der Handelsaktivitäten auf der weltgrößten Krypto-Börse Binance. In einer aktuellen Analyse werden sogenannte Wholecoiner bereits als eine “vom Aussterben bedrohte Spezies” bezeichnet.
Die Zuflüsse von Wallets mit mindestens einem Bitcoin sind auf Binance demnach seit 2021 von rund 15.400 auf etwa 6.000 Bitcoin gesunken – ein Rückgang von mehr als 61 Prozent. Daraus lasse sich ein Trend ableiten: “Wholecoiner werden mit der Zeit immer seltener”, heißt es in der Analyse. Der Erwerb eines ganzen Bitcoin wurde nicht zuletzt über die Jahre immer kostspieliger.
“Die Onchain-Aktivität der Wholecoiner nimmt ab”
Auffällig sei dabei der Unterschied zum vorherigen Bullenmarkt. Sind die Zuflüsse im Jahr 2021 noch mit dem Kurs gestiegen, sind sie im aktuellen Zyklus kontinuierlich zurückgegangen. “Diese Entwicklung spiegelt den Rückgang der Onchain-Aktivität von Wholecoinern gut wider”, so CryptoQuant. Als möglichen Grund nennen die Analysten den Start der Spot Bitcoin ETFs Anfang 2024, nach dem sich der Rückgang der Zuflüsse nochmals beschleunigt habe.
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