CME Bitcoin Futures und Optionen auf Rekordjagd

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Die Bitcoin Futures und Optionen von der Chicago Mercantile Exchange (CME) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und knacken neue Höchststände.

Bereits im Dezember 2017 hatte die CME Group, einer der weltweit größten Börsenbetreiber für Termingeschäfte, Bitcoin Futures eingeführt. Insbesondere institutionelle Investoren scheinen diese nun immer stärker nachzufragen. So markierten die vom 15. Mai veröffentlichten Zahlen ein neues Allzeithoch. Insgesamt standen 10.789 Bitcoin-Terminkontrakte 53.945 Bitcoin entgegen (ein Kontrakt entspricht fünf Bitcoin) – Rekord.

Vom reinen Handelsvolumen an einem Tag konnte sich der 11. Mai besonders hervortun. Der Handelsumsatz lag mit über 21.000 Futures mehr als doppelt so hoch wie an den meisten anderen Tagen im letzten Monat. Das Bitcoin Halving am Montag, den 11. Mai, scheint hier also für erhöhtes Handelsinteresse gesorgt zu haben.

Wale gibt es auch im Futures-Handel

Während man bei sehr vermögenden Bitcoin-Besitzern von Walen spricht (>1000 Bitcoin), existiert im Futures–Handel der Begriff Large Open Interest Holders (LOIHs). Diese institutionellen Großpositionen sollen demnach ebenfalls zugelegt haben. Am 4. Mai sollen es so 66 LOIHs gewesen sein – ebenfalls Rekord.

Auch Bitcoin-Optionen gewinnen an Aufmerksamkeit

Eine noch viel jüngere Produktgruppe bei Bitcoin sind die Optionen, die noch ausgefeiltere Tradingoptionen bieten als Futures. Sei es zur Absicherung oder einfach nur zur Spekulation, Optionen oder Optionsscheine zählen zu den beliebtesten Derivaten. Diese gibt es erst seit kurzer Zeit an der CME zu handeln. So sollen bereits 5.000 Optionen mit einem Volumen von 25.000 Bitcoin seitdem gehandelt worden sein.

Auch hier konnten neue Höchststände verzeichnet werden. Vergleicht man die Zahlen dieser Woche mit den vorherigen, dann sieht man ein deutlich erhöhtes Volumen bei den Bitcoin Optionen. Insgesamt standen 2.909 Optionen (Open Interest) mit einem Bitcoin -Gegenwert von 14.545 BTC aus.

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Fidelity Digital AssetsBitcoin-Vermögensverwalter expandiert nach Asien

12 Stunden

Zwei Jahre nach der Gründung von Fidelity Digital Assets und ein Jahr nach der Expansion nach Europa folgt nun das nächste Abenteuer: In Singapur will der Vermögensverwalter mit einem Bitcoin Start-up kooperieren.

Fidelity Investments Inc. ist eine der größten Vermögensverwalter der Welt. Das Tochterunternehmen Fidelity Digital Assets wird nun weiter in den asiatischen Bitcoin-Markt expandieren. Dies teilte das Unternehmen dem Nachrichtenportal Bloomberg mit. Von dem Schritt profitieren zunächst jedoch nur große Investoren und Family Offices.

Gemeinsam mit dem Start-up Stack Funds aus Singapur will der auf Kryptowährungen spezialisierte Finanzdienstleister in Asien Fuß fassen. Seit kurzer Zeit ist die asiatische Nachfrage nach Bitcoin und Co. stark gestiegen, für das Angebot möchte man nun sorgen. Stack Funds kennt sich nach eigenem Bekunden besser im regionalen Markt aus, sodass es Probleme und Wünsche des dortigen Markts leichter identifizieren kann. Fidelity bietet im Gegenzug mit seinen Ressourcen die Möglichkeit, eine Verbesserung der Situation herbeizuführen.

Wachstum des Bitcoin-Markts in Asien

Erst Anfang Oktober hatte die Bitcoin-Börse Gemini ebenfalls angekündigt, auf dem ostasiatischen Markt eine Stelle eröffnen zu wollen. Auch das Analyse-Unternehmen Chainalysis hat erklärt, Büros in Tokyo und Singapur einrichten zu wollen. Bei Fidelitys Aktion fällt auf, dass es das erste Mal ist, dass das Unternehmen einem anderen seine Technologie zur Verfügung stellt.

Fidelity Investments verwaltet insgesamt etwa 3,3 Billionen US-Dollar. Das Krypto-Werte verwaltende Tochterunternehmen wurde Ende 2018 gegründet, im Dezember 2019 folgte der Sprung nach Europa. Mitte Oktober 2020 folgte die „Bitcoin Investment Thesis“, die der Digitalwährung ein großartiges Wachstumspotenzial zuspricht.

17.732 BitcoinsMicroStrategy CEO Michael Saylor hält 235 Millionen US-Dollar in Bitcoin

16 Stunden

Via Twitter äußerte sich der CEO von MicroStrategy Michael Saylor zu seinem Bitcoin-Besitz. Einige Leute hätten ihn diesbezüglich befragt.

Am 27. Oktober 2020 twitterte Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, dass er in Besitz von 17.732 Bitcoin sei. Dies entspricht einem derzeitigen Wert von 235 Millionen US-Dollar. Er erklärte, dass er die Bitcoin zu einem durchschnittlichen Wechselkurs von 9.882 US-Dollar gekauft habe. Somit hätte er Gesamtkosten von 175 Millionen US-Dollar.

In Anbetracht des aktuellen Bitcoin-Kurses hätte Saylor eine Gewinnsumme von rund 60 Millionen US-Dollar erzielt. Saylor betonte, dass sich sein Unternehmen MicroStrategy seiner persönlichen Bitcoin-Bestände im klaren gewesen sei, bevor es im August 2020 selbst in die Kryptowährung investierte. Damals kaufte das Unternehmen 38.250 Bitcoins im Wert von über 505 Millionen US-Dollar.

Für MicroStrategy war die Investition ein voller Erfolg. Das Unternehmen verzeichnete eines seiner stärksten Quartale der letzten Jahre. Im dritten Quartal konnte sich das Unternehmen über den höchsten Gesamtumsatz seit 2016 freuen. Mit 19,8 Millionen US-Dollar Gewinn verbuchte es eine Steigerung von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Michael Saylor ist von der Kryptowährung Bitcoin überzeugt. Vor Kurzem sagte er während eines Interviews, dass Bitcoin das beste Geld sei, das jemals geschaffen wurde.

CBDC-ForschungConsenSys und Forge experimentieren mit dem digitalen Euro

1 Tag

Das Blockchain-Unternehmen ConsenSys entwickelt gemeinsam mit Forge CBDC-Lösungen.

Am 27. Oktober 2020 kündigte ConsenSys an, für die Entwicklung von CBDC-Konzepten beauftragt worden zu sein. Das technische Know-How stelle Forge, die digitale Finanzmarktabteilung der französischen Geschäftsbank Société Générale, zu Verfügung. Das Augenmerk liege dabei vor allem auf der Ausgabe und Verwaltung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC).

Derzeit führen die französische Zentralbank und Forge, gemeinsam mit einigen anderen Finanzinstituten wie HSBC und SEBA Bank Experimente, diesbezüglich Tests durch. François Villeroy de Galhau, Gouverneur der französischen Zentralbank betonte indes, dass die Zentralbank offen für Forschungen rund um den digitalen Euro sei und zu einer digitalen Währung für den Einzelhandel beitragen wolle.

Bereits im Mai 2020 testete Forge gemeinsam mit der französischen Zentralbank den digitalen Euro. Bei dem Experiment wurden Ausgabe von Anleihen als Sicherheitstoken und deren Abwicklung in digitalen Euro betrachtet. Die Transaktion hatte einen Wert von 44 Millionen US-Dollar. ConsensSys baut seine CBDC-Bemühungen indes aus.

ConsenSys engagiert sich für Fortschritte im CBDC-Bereich und hat sechs Zentralbanken auf der ganzen Welt bei CBDC-Projekten unterstützt,

sagte Ken Timsit, globaler Leiter für Unternehmenslösungen bei ConsenSys in diesem Zusammenhang. Erst im September gab das Unternehmen bekannt, dass es mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) zusammenarbeitet. Die HKMA hat bereits ein Studienprojekt an ConsenSys vergeben.

Design und TechnologieFineqia investiert in den Blockchain-Fonds IDEO Colab Ventures

2 Tagen

Fineqia gab bekannt, dass es sich am Fonds IDEO CoLab Ventures beteiligt hat. Die Investition wurde über die Tochtergesellschaft Fineqia Investments Ltd abgewickelt.

Am 27. Oktober 2020 verkündete das Unternehmen Fineqia International, dass es sich an dem 21 Millionen US-Dollar schweren Fonds IDEO CoLab Ventures für die Förderung von Blockchain- und Krypto-Startups beteiligt hat. Das Design-Unternehmen IDEO hat unter anderem das Design der ersten Apple Maus konzipiert.

Die Kombination von Design und Technologie ist die Spezialität einiger weniger, aber das Vergnügen von sehr vielen,

sagte Bundeep Singh Rangar, CEO von Fineqia. IDEO investierte bereits in 30 Blockchain– und Krypto Start-Ups wie Braintrust und NEAR und unterstütze die Unternehmen in verschiedenen Bereichen.

Unsere tiefgreifenden Fähigkeiten in den Bereichen Design, Produktentwicklung und Blockchain-Technologie ermöglichen es uns, Unternehmer und Start-Ups von Weltklasse aus der ganzen Welt anzuziehen,

sagte Ian Lee, Geschäftsführer von IDEO CoLab Ventures. Dies hätte zu beispiellosen Investitionsmöglichkeiten und der Chance geführt, mit einigen der weltbesten Gründer und Unternehmen bei der Implementierung dieser Technologie und der damit aufgebauten Unternehmen gemeinsame Sache zu machen.

Bei der Investition erkannte Fineqia indes Wachstumspotential. IDEO CoLab Ventures soll sich folglich als Ergänzung und strategische Ausrichtung auf das Kerngeschäft des Unternehmens einbringen. In der Vergangenheit investierte Fineqia bereits in Unternehmen wie Black Insurance, Nivaura Ltd, Wave Financial Ltd, Phunware Inc. und PremFina Limited.


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