Postera Fund: Erster Krypto-Fonds nach europäischem Recht

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Postera Fund: Erster Krypto-Fonds nach europäischem Recht

Die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht FMA hat in der letzten Woche einen Fonds für Krypto-Assets genehmigt. Unter dem Namen Postera Fund – Crypto I ist der Fonds der weltweit erste regulierte Investmentfonds für auf der Blockchain basierende Assets. Er ist als Alternative Investmentfonds (AIF) konzipiert und nach europäischem Recht gestaltet.

In der vergangenen Woche, am 26. Februar, wurde ein Fonds von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein, der liechtensteinischen Regulierungsbehörde, reguliert, der Krypto-Assets wie Bitcoin, Ether und Co. in seinem Portfolio beinhaltet. Der als AIF konzipierte Fonds wird von der Independent Fund Management AG verwaltet und ist nach den Vorgaben der europäischen Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-RL) aufgelegt.

Promoter des Fonds ist laut der veröffentlichten Unterlagen die namensgebende Agentur Postera Capital – ein Research- und Beratungshaus für Blockchain und Krypto-Assets. Das Portfoliomanagement des Postera Fund – Crypto I übernimmt die Quorus Vermögensverwaltung, die zur Principal Holding gehört. Als Verwahrstelle ist die liechtensteinische Bank Frick angegeben, die zuständige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist die Ernst & Young AG.

Investition in aktiv gemanagtes Portfolio

Es handelt sich um den weltweit ersten regulierten Fonds, der in ein aktiv gemanagtes Portfolio aus Kryptowährungen investiert. Zudem ist es das erste Mal, dass ein Fonds, der in Blockchain-Assets investiert, nach der dafür vorgesehenen europäischen Richtlinie aufgelegt ist.

Als wesentliche Elemente des Fonds werden ein starker Diversifikationseffekt durch den Portfolioansatz des AIF, eine wöchentliche Liquidität zum Ermöglichen flexiblen Engagements und ein Höchstmaß an Sicherheit durch verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen am etablierten Fonds-Standort Liechtenstein herausgestellt.

Zudem wird die Vernetzung des Fonds mit der Krypto-Szene herausgestellt. So hat der Fonds-Manager Zugang zu Experten aus dem Krypto-Bereich und State-of-the-Art-Research. Diesen Informationsvorsprung soll er in seinen Anlageentscheidungen im Rahmen des aktiven Portfoliomanagements umsetzen.

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