Neues aus der Zentralbank: Kein Bock auf Krypto in Kuwait und Dänemark

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Bitcoins in a soap bubble on blue background. Unstable bitcoin concept. 3d render. via shutterstock

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Negative Stimmen von etablierten Finanzinstitutionen werden wieder laut. So hat Kuwaits Finanzministerium verkündet, dass sie Bitcoin nicht anerkennen und es Finanzunternehmen verboten ist, mit der Kryptowährung zu handeln. Ähnliche Töne werden in Dänemark angeschlagen – der Vorsitzende der Zentralbank greift das Blasen-Narrativ auf und warnt vor der Volatilität von Kryptowährungen.

Wie die Arab Times berichtet, will Kuwaits Finanzminister keine Kryptowährungen im Finanzsystem sehen. Dahingehend wollen sowohl die Zentralbank als auch das Finanzministerium den Handel von Kryptowährungen verbieten. Die Zentralbank von Kuwait erlaubt es Unternehmen nicht, mit Kryptowährungen zu handeln und geht sogar so weit, diese erst gar nicht anzuerkennen.


Die Forderung des Finanzministers muss jedoch noch von den zuständigen Behörden abgesegnet werden. Außerdem muss noch ein entsprechender Gesetzesentwurf und eine gerichtliche Entscheidung fallen. Dafür sind alle Finanzinstitute in Kuwait dazu angewiesen, relevante Informationen zusammenzutragen und an die Steuerabteilung des Finanzministeriums zu senden. Das Ganze soll noch bis Ende des Jahres vonstattengehen.

Die Zentralbank in Dänemark schlägt ähnlichen Ton an

Auch die dänische Zentralbank ist nicht gerade begeistert von der Kryptowährung. Der Vorsitzende der Bank, Lars Rohde gab die bekannten Argumente zum Besten. Bitcoin sei gefährlich, Spekulationsobjekt und verglich die Kryptowährung mit der Tulpenmanie, eine Blase, die außer Kontrolle geraten sei.

Außerdem bemängelte er die fehlende Regulierung durch Autoritäten. Wenn man sich mit Kryptowährungen verspekuliere, soll man sich nachher nicht bei der Zentralbank beschweren.

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Gerade letzteres „Problem“ einer fehlenden Regulierung wird momentan allerorts aufgegriffen. So forderte Frankreichs Finanzminister eine eingehende Diskussion zur Regulierung beim kommenden G20-Gipfel. Auch die südafrikanische Steuerbehörde SARS sucht aktuell nach Lösungen in diesem Bereich. Sie gehen sogar so weit, nach Möglichkeiten zu suchen, das Trading lückenlos zu überwachen, um ganzheitlich Steuern abzuführen. Während die Zentralbank in Malaysia noch beim alten Problem Geldwäsche und Terrorismus festhängt, ist Australien hingegen schon so weit, ihre Börse auf die Blockchain-Technologie umzustellen. Dieser dringende Ruf nach Regulierung durch die etablierten Institutionen zeigt in jedem Fall eines: Ob Manie, Blase, Spekulationsobjekt, Rohstoff oder Währung – der Rausch geht weiter.

BTC-ECHO


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