Monero-Initiative geht gegen Malware Mining vor

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Der Privacy Coin Monero war in der Vergangenheit immer wieder ein beliebtes Ziel von Malware Mining. Mit einer neuen Anti-Malware-Website will die Monero-Community jetzt gegensteuern und den Missbrauch von Rechenkapazität zum Monero Mining unterbinden.

Der Privacy Coin Monero zeichnet sich vor allem durch seinen hohen Grad an Anonymität und Privatsphäre aus. Durch eine Mischung aus verschiedenen Mechanismen werden Sender, Empfänger und die transferierte Summe für alle außenstehenden Dritten verschleiert. Diese Features machen Monero insbesondere bei jenen beliebt, die dritten Instanzen komplett misstrauen – oder die generell etwas zu verbergen haben.


Monero ist zudem darauf ausgelegt, mit möglichst einfachen technischen Mitteln gemint zu werden. Dadurch soll eine Zentralisierung des Minings durch einige wenige leistungsfähige Rechner vermieden werden. Die Kehrseite dessen ist allerdings, dass Hacker es so leichter haben, fremde Geräte zum Mining von Monero zu missbrauchen.

Monero Malware Response will Betroffenen helfen

Die Monero-Community möchte dieses Problem nun ernster angehen und Monero Malware Mining bekämpfen. Dazu hat eine Monero-Initiative eine Website ins Leben gerufen, die alle Nutzer über das Risiko in Bezug auf Monero-Malware aufklären soll. Auf der Malware-Response-Seite wird zudem eine Handlungsanweisung gegeben, wie man der Schadsoftware Herr wird.

In der Regel kommt beim Nutzer der Verdacht auf, Opfer von Malware-Attacken zu sein, wenn die Leistungsfähigkeit eines Geräts drastisch sinkt. So müsse der Nutzer zunächst unterscheiden, unter welchem Befall das betroffene Gerät leidet. Dabei können etwa ungewolltes In-Browser-Mining, ungewolltes System-Mining oder eine bösartige Ransomware der Grund für den Leistungsabfall der Hardware sein.

Hat der Nutzer sein Problem identifiziert, gibt die Seite eine kurze Erläuterung zur Natur der Malware. Darüber hinaus kann der Nutzer einen kurzen Leitfaden mit Maßnahmen nachlesen. Diese reichen von einfachen Verhaltensweisen – etwa die minende Website nicht mehr aufrufen – bis hin zu Softwareupdates.

Die Website ist übrigens nicht nur für jene zu empfehlen, die akut von Monero Mining Malware betroffen sind. Der geneigte und interessierte Leser kann auch unabhängig davon viel über die Natur von Monero und Malware Mining lernen. Wer noch mehr zum Privacy Coin Monero wissen möchte, dem sei auch die aktuelle Ausgabe des Kryptokompasses ans Herz gelegt. Dort steht Monero als „Altcoin des Monats“ besonders im Fokus.

BTC-ECHO

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