XMR im Abseits 

Kraken delistet Monero im Europäischen Wirtschaftsraum

Die nächste Krypto-Börse delistet Monero. Warum Kraken den Privacy Coin in Europa streicht – und was XMR-Investoren jetzt wissen müssen.

Tobias Zander
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Monero

Beitragsbild: Shutterstock

| Trotz Delisting auf mehreren Krypto-Börsen zeigt sich Monero (XMR) zuletzt bullish
  • Am gestrigen Dienstagabend gab Kraken bekannt, die Unterstützung für den Monero (XMR) einzustellen. Aufgrund regulatorischer Änderungen müsse man den Privacy Coin im Europäischen Wirtschaftsraum in naher Zukunft delisten.
  • “Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und sind weiterhin bestrebt, unseren europäischen Kunden ein außergewöhnliches Trading-Erlebnis zu bieten”, heißt es in der Stellungnahme des Unternehmens.
  • Verschiedene zentralisierte Krypto-Börsen (CEX) wie Binance und OKX hatten Monero und andere Privacy Coins wie Zcash bereits in den vergangenen Monaten delistet. Die Entscheidung kommt daher nicht überraschend.
  • Monero (XMR) existiert bereits seit 2014 und besitzt eine große Anhängerschaft unter Cypherpunks und Datenschützern, weil die Kryptowährung ihren Nutzern im Gegensatz zu Bitcoin tatsächliche Anonymität verspricht.
  • Als Investment enttäuschte Monero in den vergangenen Jahren allerdings. Derzeit handelt XMR bei 144,9 US-Dollar, ein Kursminus von 4,36 Prozent im Vergleich zum Vortag. Vom Allzeithoch bei 517,6 US-Dollar im Mai 2021 ist der Privacy Coin weit entfernt.
  • Was die Entscheidung für XMR-Anleger auf Kraken bedeutet: “Am 31. Oktober 2024 um 15:00 Uhr UTC werden wir den Handel und die Einzahlungen auf allen XMR-Märkten (XMR/USD, XMR/EUR, XMR/BTC, XMR/USDT) für im EWR registrierte Kunden einstellen.”
  • Gleichzeitig werden offene Orders geschlossen. Allerdings können Kraken-Nutzer noch bis zum 31. Dezember 2024 ihre XMR von der Krypto-Börse abheben. Sollten sie das nicht tun, werden die XMR dann automatisch zum Marktkurs in BTC umgewandelt.
  • Wegen Account-Sperrungen, Positionsschließungen und einem unzureichenden Support rief Kraken in der deutschen Krypto-Community zuletzt Kritik hervor. Mehr über den holprigen Deutschland-Start lest ihr hier.
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