Kündigungen bei Bitmain: Wie steht es um den Marktführer?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Die Gerüchte über weitreichende Personaleinschnitte bei Mining-Gigant Bitmain haben in der Szene gemischte Reaktionen hervorgerufen. Bis zu 85 Prozent der Stellen seien bedroht. Wieso derlei Berichte die Pferde nicht scheu machen sollten, erklärt indes Marktanalyst Alex Krüger via Twitter.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 04:07 Uhr von Andre Winterberg

Über die Sache mit der Hash Rate finden sich auf BTC-ECHO bereits diverse Artikel. Während so mancher die seit geraumer Zeit sinkende Rechenkapazität im Netzwerk schon als das Bitcoin-Todesurteil interpretiert, geben sich andere gelassen. Da die Miner aber eine zentrale Rolle für die Gewährleistung der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks spielen, können die Berichte über weitere Entlassungen bei Bitmain beunruhigend stimmen.

Stellen bei Bitmain bedroht?

Der Bitmain-Exodus setzt sich fort. Nachdem BTC-ECHO über die Schließung eines Forschungszentrum unter der Bitmain-Flagge im israelischen Ra’anana berichtete, stellte sich heraus, dass es damit noch nicht genug ist. Denn Mitarbeitern zufolge stehe das Pekinger Unternehmen vor substanziellen Personaleinschnitten. Bis zu 85 Prozent der Stellen seien bedroht. Dies gaben verifizierte Bitmain-Mitarbeiter auf dem chinesischen LinkedIn-Äquivalent Maimai zu Protokoll. BTC-ECHO berichtete.

Alex Krüger: Gerüchte geben keinen Anlass zur Panik

Selbst wenn sich die Gerüchte um eine bevorstehende Entlassungswelle bestätigen sollten, stelle dies keine existenzielle Bedrohung für das Großunternehmen dar. Zu diesem Schluss kommt Marktanalyst Alex Krüger.

Denn offenbar sind lediglich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mining-Sparte von Bitmain betroffen. Diese spielt dem Unternehmen nur 1,5 Prozent der akkumulierten Umsätze aus den verschiedenen Geschäftsfeldern ein. Die überwiegende Mehrheit der Umsätze (94,3 Prozent) generiert das Unternehmen indes aus dem Verkauf von Mining Hardware. Dies geht aus dem Geschäftsbericht von Bitmain hervor, den das Unternehmen im Zuge seines bevorstehenden Börsenganges publiziert hat.

Fokus aufs Wesentliche

Die möglichen Kündigungen könnten demnach Teil einer strategischen Neuausrichtung sein. Schließlich erscheint es vor dem Hintergrund sinkender Profitabilität im Bitcoin-Mining nur logisch, sich von einem Teil der Mining-Farmen zu trennen und dafür das Kerngeschäft auszubauen.

„Bitmain ist hauptsächlich ein ASIC-Chip-Designer und ein Verkäufer von Mining-Hardware,“

fasst Krüger den Unternehmensfokus zusammen.

Doch damit nicht genug. Denn sollte das Unternehmen seine Bitcoin-Mining-Farmen tatsächlich schließen, gelangt im Zuge dessen eine beachtliche Menge an Second-Hand-Hardware auf den Weltmarkt. Konkurrierende Miner hätten also die seltene Gelegenheit, vergleichsweise günstigen Antminern habhaft zu werden.

Dieser Mechanismus würde sodann den Verlust an Hash Rate im Netzwerk abfedern, da die Käufer die abgeschaltete Hardware wieder in Betrieb nehmen würden.

Bericht über Rücktritt von CEO unbestätigt

Derweil mehren sich die Gerüchte um den bevorstehenden Rücktritt der beiden CEOs Jihan Wu und Micree Zhan. Dies geht aus einem Bericht von OriginalPlanet Daily hervor.

„Dies könnte das letzte Bitmain-Drama des Jahres [2018, Anm. d. Red.] sein“, tweetet auch Dovey Wan, eine bekannte Krypto-Insiderin mit Verweis auf den o-daily-Artikel.

Wer den Co-CEOs folgen soll, ist derzeit unklar. Im Bericht ist die Rede von einem „Mr. Wang“. Da es ungefähr so viele Wangs in China wie Schmidts in Deutschland gibt, ist völlig unklar, um welchen der bei Bitmain beschäftigten Wangs es sich handeln soll.

BTC-ECHO

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