Kryptowährungen als Fluchtpunkt für Menschen in Venezuela

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Venezuelan flag via Shutterstock

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Das Minen von Kryptowährungen, allen voran Bitcoin und Ethereum, nimmt in Venezuela angesichts der anhaltenden Staatskrise weiter zu. Damit zeigen sich Kryptowährungen in einer ihrer ursprünglichen Formen – als Fluchtwährungen.

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Anhaltende Wirtschaftskrise, eine schleichende Entdemokratisierung unter Präsident Maduro, Hyperinflation,… Die Liste der Missstände in Venezuela ist lang. Insbesondere die rasant voranschreitende Geldentwertung trifft die Menschen in dem Land unerbittlich – Schätzungen zufolge soll die Inflationsrate 1600 % erreichen. Die Güterknappheit in dem Land führt zudem zu langen Warteschlangen vor Lebensmittelläden und leeren Regalen in den Supermärkten.


Dies alles führt dazu, dass das Vertrauen der venezolanischen Bevölkerung in die eigene Regierung sowie allgemein in die staatlichen Institutionen auf ein Minimum zusammengeschrumpft ist.

Neue Technologien können da zumindest währungstechnisch für etwas Entlastung inmitten der Krise sorgen.

Um ihr Überleben zu sichern, sind tausende Venezolaner dazu übergegangen, Kryptowährungen zu minen. Dies berichtete das amerikanische Magazin The Atlantic. Neben der Funktion als Stabilitätsanker im Vergleich zur eigenen Landeswährung und des Entziehens der Kontrolle der zunehmend kritisch betrachteten Staatsregierung hat der Mining-Aufschwung in Venezuela jedoch noch einen anderen Grund. Dank der extrem hohen staatlichen Subvention von Energie ist Strom quasi gratis erhältlich. In einem der erdölreichsten Länder der Erde, dessen Exportwirtschaft nahezu ausschließlich auf Erdölproduktion ausgerichtet ist, macht dieser Umstand Energie zur einzigen Ressource, die im Überfluss vorhanden ist.

Diese Tatsache, verbunden mit der außerordentlich vorteilhaften Entwicklung auf dem Krypto-Markt in den letzten Monaten, macht das Minen für die Bevölkerung Venezuelas extrem attraktiv. Wurde im letzten Monat noch vornehmlich Bitcoin gemined, sind Teile der Bevölkerung inzwischen verstärkt dazu übergegangen auf Ethereum zu setzen. ETH zu minen ist günstiger und weniger riskant. Das Risiko hängt dabei nicht zuletzt auch mit der scharfen Sanktionierung des Mining vonseiten der Regierung zusammen – Präsident Maduro bezeichnete Krypto-Miner und -Händler unlängst als „kapitalistische Parasiten“, was im sozialistischen Venezuela ein gefährlicher Vorwurf ist.

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