Die republikanische Senatorin Cynthia Lummis gilt seit Jahren als eine der bekanntesten Bitcoin-Befürworterinnen in Washington. Nun bekräftigte die Politikerin aus Wyoming ihre Forderung nach einer nationalen Bitcoin-Strategie und sprach sich dafür aus, dass die Vereinigten Staaten ihre Käufe offen und transparent durchführen sollten.
Hintergrund ist die wachsende Bedeutung der Kryptowährung auf staatlicher Ebene. Lummis erklärte, andere Nationen würden bereits still und leise Bitcoin anhäufen.
Lummis drängt auf strategische Bitcoin-Reserve
Die Senatorin gehört zu den treibenden Kräften hinter dem Vorschlag einer strategischen BTC-Reserve für die Vereinigten Staaten. Das Gesetz sieht vor, dass die USA bis zu eine Million Bitcoin erwerben. Die Bestände sollen anschließend mindestens 20 Jahre lang gehalten und nicht verkauft werden dürfen.
Bereits heute verfügt die US-Regierung über eine beträchtliche Menge an BTC. Diese stammen überwiegend aus Beschlagnahmungen im Rahmen von Strafverfahren. Lummis argumentiert jedoch, dass eine aktive Kaufstrategie einen deutlichen Unterschied zu den bereits vorhandenen Reserven darstellen würde.
Neben der BTC-Reserve unterstützt die Senatorin auch den Clarity Act, der für mehr Rechtssicherheit im Umgang mit digitalen Vermögenswerten sorgen soll. Das Gesetz gilt als eines der wichtigsten regulatorischen Vorhaben für die US-Krypto-Industrie und wird von vielen Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt.
Sollte die größte Volkswirtschaft der Welt tatsächlich beginnen, regelmäßig Bitcoin für eine strategische Reserve zu erwerben, dürfte dies auch an den Finanzmärkten nicht unbemerkt bleiben. Eine solche zusätzliche Nachfrage in dieser Größenordnung könnte Auswirkungen auf das verfügbare Angebot und damit langfristig auch auf den Kurs haben.
