Die Stimmung institutioneller Anleger bleibt angespannt. Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges Ende Februar ziehen Investoren kontinuierlich Kapital aus den Spot-ETFs für Bitcoin und Ethereum ab. Bitcoin konnte in dieser Zeit zwar zeitweise über die Marke von 80.000 US-Dollar steigen, notiert inzwischen jedoch wieder bei rund 63.000 US-Dollar.
Bereits der Mai endete bei den Bitcoin ETFs mit Nettoabflüssen von 2,43 Milliarden US-Dollar. Auch im laufenden Juni setzt sich der Trend fort. Seit Monatsbeginn wurden weitere 2,1 Milliarden US-Dollar aus den Anlageprodukten abgezogen. Die ETF-Daten zeigen damit seit mehreren Wochen eine klare Richtung.
Bitcoin wartet auf Trendwende
Allein am gestrigen Handelstag verzeichneten die Bitcoin ETFs Nettoabflüsse in Höhe von 213,85 Millionen US-Dollar. Die anhaltenden Mittelabzüge deuten darauf hin, dass institutionelle Investoren dem Markt weiterhin Kapital entziehen.
Auch bei den Ethereum ETFs bleibt die Entwicklung schwach. Am vergangenen Handelstag wurden 35,59 Millionen US-Dollar abgezogen. Auf Monatssicht summieren sich die Abflüsse inzwischen auf 167,12 Millionen US-Dollar.
Eine Ausnahme bilden die XRP ETFs. Sie konnten als einzige der großen Krypto-ETFs auf Monatssicht Nettozuflüsse verbuchen. Insgesamt flossen seit Monatsbeginn 11,26 Millionen US-Dollar in die Anlageprodukte.
Trotz der negativen Dynamik der vergangenen Wochen bleiben die Krypto-ETFs ein voller Erfolg. Die Bitcoin-Fonds kommen mittlerweile auf ein verwaltetes Vermögen von 77,33 Milliarden US-Dollar. Die Ethereum-Produkte vereinen aktuell 8,96 Milliarden US-Dollar auf sich.
