Der Krypto-Markt startet mit leichten Kursgewinnen in den Freitag. Bitcoin legt in den vergangenen 24 Stunden um 1,3 Prozent auf 63.400 US-Dollar zu. Auf Wochensicht notiert die größte Kryptowährung damit 1,5 Prozent im Plus. Ethereum steigt um 1,1 Prozent, liegt im Vergleich zur Vorwoche jedoch weiterhin 3,2 Prozent im Minus.
Bitcoin auf Bodensuche
Auch bei den Altcoins dominieren grüne Vorzeichen. XRP gewinnt 2,3 Prozent hinzu, Solana steigt um 2,5 Prozent. Tron dagegen rutscht mit einem Minus von 2,1 Prozent etwas ab. Die Gesamtmarktkapitalisierung klettert um 1,4 Prozent auf 2,26 Billionen US-Dollar.
Von Entwarnung kann jedoch keine Rede sein. Der Fear & Greed Index verharrt mit zwölf Punkten weiterhin im Bereich extremer Angst. Auch aktuelle On-Chain-Daten von Glassnode zeichnen ein vorsichtiges Bild. Dem Analysehaus zufolge befinden sich derzeit mehr als 95 Prozent der kurzfristigen Bitcoin-Investoren im Verlust. Die Analysten sprechen von einem weiterhin fragilen Marktumfeld und einer anhaltenden Kapitulationsphase. Die Nachfrage institutioneller Investoren habe zuletzt zudem deutlich nachgelassen.
Für den Krypto-Analysten Michaël van de Poppe bleiben nun zwei Kursmarken entscheidend. Auf X schreibt er: “Es ist eigentlich ganz einfach für Bitcoin. Durchbricht der Kurs die Bereiche bei 63.300 und 65.800 US-Dollar, eröffnet sich deutlich weiteres Aufwärtspotenzial”. Als mögliche Zielzonen nennt er 75.000 und 79.000 US-Dollar. Solange Bitcoin jedoch darunter notiert, sieht van de Poppe keine Bestätigung für eine nachhaltige Trendwende.
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