IOTA kooperiert mit Volkswagen Chief Digital Officer Johann Jungwirth

IOTA kooperiert mit Volkswagen Chief Digital Officer Johann Jungwirth
Kryptokompass

Die IOTA Foundation arbeitet nun mit Johann Jungwirth zusammen. Der Chief Digital Officer von Volkswagen soll fortan unter anderem im Aufsichtsrat der IOTA Foundation sitzen.

Während die News um den Diebstahl von online-generierten Seeds und den damit verlorenen MIOTAs Verunsicherung verbreiten, gibt es auch positive Nachrichten im Umfeld des Netzwerks zu verzeichnen. Wie der Twitter-Page zu entnehmen ist, bestätigt das Team um Dominik Schiener die künftige Zusammenarbeit mit Johann Jungwirth. Als Aufsichtsrat und Berater soll der 44-Jährige mit seinen Erfahrungen das Team tatkräftig unterstützen.

IOTA, die die Blockchain weiterentwickeln wollen und ihr das Tangle-Netz entgegensetzen, begeisterten seit ihrer Gründung bereits einige hochkarätige Unterstützer. So hat im Dezember letzten Jahres der Bosch-Konzern in IOTA investiert. Das Konzept von IOTA, das zu einer energie- und ressourceneffizienten Skalierbarkeit, schnellen Transaktionen und geringen Gebühren im Internet der Dinge führen soll, hatte letztes Jahr auch Microsoft überzeugt, was einen steilen Kursanstieg zur Folge hatte.

Kritik an IOTA wegen Seed-Hack

Gerade am Wochenende war die Internet of Things Association unter Beschuss geraten. So wurden die Entwickler z. B. auf Reddit dafür verantwortlich gemacht, dass Hacker zahlreiche IOTA-Wallets bestohlen hatten. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den geknackten Wallets jedoch um solche, bei denen die Besitzer ihre Seeds online hatten generieren lassen. Die betroffenen Homepages zur Generierung von Seeds sollen dahingehend schon vorher korrumpiert gewesen sein, was ein Ausspähen der jeweiligen Seeds extrem vereinfachte. Auf ihrer Homepage und in sozialen Medien hat man daher wiederholt betont, seine Seeds nicht online generieren zu lassen.

Als wichtige Sicherheitsvorkehrung ist die Offline-Generierung des Seeds zu empfehlen. Bei der Light Wallet einfach auf „Tools – Generate Seed“ tippen und nicht vergessen, die Internetverbindung vorher zu kappen. Wer unbedingt einen Online-Seed-Generator verwenden will, könnte dies dennoch tun. Den generierten Seed müsste man dann allerdings offline nochmals verändern, indem man nach Gutdünken Zahlen und Buchstaben vertauscht.

BTC-ECHO

Über Phillip Horch

Phillip HorchPhillip Horch hat im Oktober 2017 sein Masterstudium in Literatur-Kunst-Medien an der Uni Konstanz abgeschlossen. Bereits während des Studiums arbeitete er bei diversen Redaktionen und ist nun Redakteur bei BTC-ECHO. Im Fokus seiner Arbeit steht das disruptive sozio-ökonomische Potenzial der Blockchain-Technologie.

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