IOTA Foundation plant Neuerungen für Trinity

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IOTA Foundation plant Neuerungen für Trinity

IOTA-News: Die Foundation hat Updates für die Trinity Wallet veröffentlicht. Demnach sei nach dem erfolgreichen Launch im Juli eine neue Version geplant. Diese soll sehr viel nutzerfreundlicher sein.

IOTA ist etwas anders als andere Kryptowährungen. So baut sie etwa auf einem gerichteten azyklischen Graphen statt auf einer Blockchain auf. Das Ganze nennt sich dann Tangle, zu deutsch etwa: Gewirr. Durch die Verwendung dieser technologischen Grundlage zielt das Projekt darauf ab, die Kryptowährung für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) zu werden. Mit schnellen Transaktionen im Kleinstbereich sollen letztendlich Maschinen dazu fähig werden, sich gegenseitig zu bezahlen.

Damit auch die menschlichen Nutzer IOTA bequem nutzen können, hat die Foundation bereits im Juli Version 1 der Trinity Wallet veröffentlicht. Damit sollte es möglich werden, die Kryptowährung bequem von mobilen Geräten als auch von Rechnern aus zu verschicken und aufzubewahren. Nach Unternehmensangaben sei die Wallet bei der Community zwar gut angekommen. Dennoch gebe es Verbesserungsbedarf. Darum, so die Foundation in ihrem Blog-Eintrag weiter, will man die Wallet weiterentwickeln:

Wir müssen uns nun auf die zweite Iteration von Trinity freuen: eine neue Version, die viel umfassender ist als eine einfache Kryptowährungs-Wallet.

Neue Features für Trinity geplant

Diese soll laut Ankündigung „bald“ kommen. Zuvor gebe es jedoch auch noch einige Baustellen an der Trinitiy Wallet Version 1:

  • Ledger Nano X Bluetooth Support. Momentan ist die Trinity Wallet mit dem Ledger Nano X lediglich via USB-Anschluss kompatibel. Dies will IOTA jedoch durch die Möglichkeit erweitern, die Wallet via Bluetooth zu verbinden.
  • Trinity Desktop dev mode. Soll die Verbindung zwischen devnets beziehungsweise privaten Tanglen erleichtern.
  • Spent Adress Recovery Tool. Hier will die IOTA Foundation die Möglichkeit eröffnen, bereits verwendete Adressen überblicken zu können. (Die Adressen werden nach einer Transaktion verändert.)

Wenig Einblicke, große Pläne

Zu viele Insights für die Trinity Version 2 will das Unternehmen nicht verraten. So heißt es lediglich:

Wir planen ein hochmodulares System, das auf einem Core-Account-Modul basiert […]. Das Modul stellt eine zugriffsbeschränkte API für Plug-Ins von Drittanbietern bereit. Damit kann man auf Kernfunktionen wie Transfer-Initiierung, Adressgenerierung, Chat-integrierte Befehle usw. zugreifen. Dies öffnet Trinity für Entwickler, um eigene Module zu implementieren, die direkt mit Benutzerkonten verbunden sind. Auf einer einfachen Ebene ermöglicht dies Dinge wie die Integration auf Exchanges, aber auch die Möglichkeit vieler spannender zukünftiger Anwendungsfälle.


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Für das Unternehmen gibt es in der Zukunft einige Baustellen. Denn mit der aktuellen Ankündigung knüpft IOTA an eine Reihe von geplanten Fortschritten an, wie etwa den Koordinator abzuschaffen und darüber hinaus zum internationalen IOT-Standard zu werden.

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