Bitcoin-Kurs unter 6.000 US-Dollar gefallen

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

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Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Quelle: Shutterstock

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Ein wochenlanger Seitwärtstrend findet ein tragisches Ende: Nach einem weiteren fehlgeschlagenen Versuch, den seit Februar verfolgten Abwärtstrend zu überwinden, geht es für den Bitcoin-Kurs nun in eine Richtung. Und die heißt abwärts.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Geben die Bullen nun endgültig auf? Nach dem Seitwärtstrend der letzten Wochen und dem fehlgeschlagenen Versuch, das abwärts zeigende Triangle Pattern zu überwinden, fiel der Bitcoin-Kurs am Abend des 14. Novembers unter 6.000 US-Dollar. Seit Ende Juni war Bitcoin nicht mehr so tief gefallen. Mit diesem Kurssturz wird ein fundamentaler Support Bitcoins, die 5.800-US-Dollar-Linie, mehr als nur getestet.

Es sieht nicht gut für Bitcoin aus. Was bedeutet das für Bitcoin? Betrachten wir dazu die langfristige Entwicklung, sprich den Wochenchart:


Wir sehen, dass sich der Kurs zwischen dem gleitenden Mittelwert MA20 und dem seit November 2017 geltenden Support gezwängt hat. In irgendeine der Richtungen musste er nun ausbrechen – und bei dem immer stärker fallenden Volumen war „abwärts“ die einzige sich anbietende Richtung. Sollte der Kurs sich nicht doch wieder fangen – und Tests von Kurslevel unter 5.600 US-Dollar sprechen aktuell eine eher negative Sprache –, läge der nächste Support bei ungefähr 4.400 US-Dollar, 3.500 US-Dollar und 2.500 US-Dollar.

Bitcoin adé?  Kein Trostpflaster, aber ein Rück- und Ausblick

Gerade 3.500 US-Dollar sind, wenn man den Bärenmarkt nach 2014 als Vergleich nimmt, durchaus möglich, hätte man damit einen Drawdown vom Allzeithoch, der mit dem Bärenmarkt von 2014 bis 2016 vergleichbar ist. Andere Analysten wie Murad Mahmudov teilen diese These:

Vor einigen Tagen habe auch ich dargestellt, dass statistisch vieles gegen ein Wintermärchen spricht – von Black-Swan-Events mal abgesehen.

Ist das nun das Ende von Bitcoin? Nein. An verschiedenen Stellen haben wir immer wieder betont, dass das Ende erst dann auszurufen ist, wenn die zugrunde liegende Technologie in Frage gestellt wird. Und die entwickelt sich weiterhin! Morgen findet die zweite Lightning Session in Berlin statt, das Lightning Network kann über 4.000 Nodes vorweisen – jenseits des Kursgeschehens ist Bitcoin weit davon entfernt zu sterben! Gönnen wir Bitcoin und dem Krypto-Markt diesen Winterschlaf, in dem die Entwickler weiterarbeiten – Bitcoin wird daraus erstarkt hervorgehen!

BTC-ECHO


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