Bitcoin legt in den letzten 24 Stunden um knapp einen Prozent zu und handelt zum Zeitpunkt des Schreibens bei 64.465 US-Dollar. Auf Wochensicht steht BTC damit 3,4 Prozent im Plus.
Ursache für den Kursanstieg bei Bitcoin dürfte die Aussicht auf Frieden im Nahen Osten sein. Schon am Freitag hatte Pakistans Premierminister Shebaz Sharif von einem Durchbruch berichtet. US-Präsident Donald Trump schloss sich dem an. Demnach soll der Deal am heutigen Sonntag unterzeichnet werden, heißt es in einem Post auf X. Die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus werde danach “für alle geöffnet sein”, heißt es weiter.
Der Iran widerspricht jedoch. Wie die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf das Verhandlungsteam des Iran meldet, seien die Behauptungen über eine Einigung falsch. Es gebe noch keine finale Fassung eines Friedensvertrags, heißt es weiter. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums ging von einer Unterzeichnung in der kommenden Woche aus.
Bitcoin-Verkaufsdruck lässt nach
Derweil sucht Bitcoin nach wie vor seinen Boden. Aktuelle On-Chain-Daten geben nun Grund zur Hoffnung. So flossen den zehnten Tag in Folge Bitcoin von Krypto-Börsen ab. Der Analyst “CryptoOnChain” beobachtete allein auf Binance einen Outflow von 3.540 Bitcoin (225 Millionen US-Dollar). Ein positives Signal, bedeutet es doch, dass der Verkaufsdruck nachzulassen scheint und eine Akkumulationsphase beginnt.
Ebenfalls positiv: die Stablecoin Reserven auf Binance wuchsen auf 39 Milliarden US-Dollar. Für CryptoOnChain ein Signal, dass Anleger Kapital für mögliche Zukäufe in Stellung bringen. Gefahr sieht er im Derivatemarkt. Auf Binance gebe es immer noch einige Investoren mit hochriskanten Positionen. Sollte sie liquidiert werden, könnte dies eine neue Kaskade bei Bitcoin auslösen, so der Analyst.

