Peinliche Argumentation„Keine Anlageklasse“: Goldman Sachs verleugnet Bitcoin

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Goldman Sachs Logo auf einer Webseite wird mit Lupe vergrößert.

Die amerikanische Investment Bank Goldman Sachs tut sich schwer damit, Bitcoin als eine eigenständige Anlageklasse zu bezeichnen. Dies zeigen Präsentationsfolien der Bank.

Dass sich Investmentbanken wie Goldman Sachs oder JPMorgan schwer mit Kryptowährungen wie Bitcoin tun, ist kein Geheimwissen. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu kritischen Aussagen gegenüber den digitalen Assets. Inzwischen sind auch die großen Player eingeknickt und öffnen ihr Geschäft immer stärker für die Krypto–Assets. Nun ist bei Twitter eine Präsentationsfolie von Goldman Sachs aufgetaucht, die Bitcoin den Status als eine eigenständige Anlageklasse ab erkennt.

Goldman Sachs mit fadenscheiniger Argumentation

Die Argumente, die Goldman Sachs auf der Folie anführt, warum Bitcoin nicht als eigenständige Anlageklasse gewertet werden kann, sind ziemlich dürftig. Schließlich treffen die Punkte „es wird kein Cash Flow generiert“ oder „die Volatilität ist hoch“ auf auf unzählige andere Assetklassen zu. Beispielsweise generiert auch Gold keinen Cash Flow und wer glaubt, dass Bitcoin viel volatiler als andere Assets ist, der sollte sich mal die Volatilität der Ölkurse in den letzten Wochen anschauen.

Es scheint vielmehr so als hätte Goldman Sachs kein Interesse an Bitcoin, weil es nur schwer damit Geld verdienen kann. Die Frage, ob eine Investmentbank krypto-bezogene Dienstleistungen oder die Assets selbst anbietet, entscheidet sich ausschließlich an der Frage, ob ein derartiges Angebot wirtschaftlich ist. Es wird mit allem gehandelt, was erlaubt ist und Gewinn für die Bank bringen kann. Entsprechend sind die Aussagen auf der Folie nur bedingt ernst zu nehmen. Wenn Goldman Sachs aufgrund der Kundennachfrage dazu gedrängt wird, sich Bitcoin & Co. zu öffnen, dann wird Goldman Sachs das auch tun.

Die Aussagen zeigen dennoch mehr denn je, dass es eine Öffnung in der Wertedebatte zwischen physischen und digitalen Assets braucht.

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BTC-WerbekampagneGrayscale bringt Bitcoin in Millionen Haushalte

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Die jüngste Rallye hat auch das mediale Interesse an Bitcoin wieder geweckt. Grayscale sorgt mit einer US-weiten Werbekampagne dafür, dass das so bleibt.

Grayscale Investments, einer der weltweit umtriebigsten Vermögensverwalter im Krypto-Sektor, hat eine US-weite TV-Kampagne für Bitcoin angekündigt. Die Kampagne soll in kommender Woche mit Werbefilmen auf den Kanälen CNBC, MSNBC, FOX, und FOX Business starten.

Dies teilte Grayscale CEO Barry Silbert per Twitter mit. Silbert kommentierte euphorisch:

We’re going to brrring crypto to the masses. [sic]

Die Ausstrahlung erreicht potenziell ein Millionenpublikum und könnte ein wichtiger Anstoß in Richtung Adaption sein. Handelt es sich bei Grayscale doch um einen äußerst einflussreichen Vermögensverwalter im Krypto-Markt, der durch die Werbekampagne auch ein eher konservatives Publikum erreichten dürfte.

Aus gänzlich selbtslosen Motiven dürften die Werbefilme aber auch nicht ausgestrahlt werden. Letztlich dürfte sich das Unternehmen auch einen Kundenzuwachs erhoffen.

Grayscale Investments ist ein „Big Player“ im Bitcoin-Ökosystem, der seinen Einfluss durch konstant steigende Ausgaben in entsprechenden Krypto-Fonds weiter ausbaut. Mit mehr als 1,7 Prozent aller zirkulierenden Bitcoin ist Grayscale ein Blauwal unter den Walen, der sich immer weiter aufbläht,.

US-KongressabgeordneterTom Emmer: Bitcoin geht gestärkt aus der Krise hervor

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Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Tom Emmer hat sich in einem Interview mit Anthony Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin geäußert.

Bitcoin nach Corona stärker denn je

Laut Emmer könne die Krypto-Leitwährung ihr volles Potenzial ausschöpfen, wenn die Corona-Krise überstanden sei. Der Republikaner sagte:

Wenn wir aus der Krise herauskommen, wird Bitcoin nicht verschwinden, es wird stärker werden.

Emmer zufolge gewinnen Bitcoin und die zurgrundeliegende Blockchain-Technologie zunehmend an Bedeutung und gesellschaftlicher Relevanz.

Man schaut einfach zu, es hat einen Wert, wenn etwas einen Wert hat, werden die Leute Risiken eingehen und es wird sich weiterentwickeln.

Zudem sei die erst kürzlich beschlossene Legalisierung des Kryptoverwahrgeschäfts für US-Banken ein weiterer Türöffner für die Bitcoin-Akzeptanz im Land, so Emmer. Am 22. Juli erhielten Finanzinstitute den Segen vom Office of the Comptroller of the Currency (eine Bundesbehörde, die dem US-Finanzministerium untersteht), künftig auch Krypto-Assets wie Bitcoin verwahren zu dürfen.

Emmer hat sich bereits im Vorhinein des öfteren mit einer Pro-Krypto-Haltung positioniert und eine zu harsche Regulierung des Sektors bemängelt, die das Innovationspotenzial der Industrie ausbremst.

MachtkampfLieferengpässe bei Bitmain sorgen für drei Monate Verspätung

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Bitmain hat die Auslieferung seiner Antminer-Mininggeräte um drei Monate verzögert. Der Streit zwischen den Gründern, Jihan Wu und Micree Zhan Ketuan, um den Führungsposten spitzt sich zu.

Wie der in Peking ansässige Hersteller von Mining-Ausrüstung über einen Post auf seinem offiziellem Wechat-Konto verlauten ließ, müssen Kunden-Bestellungen von Juni und Juli bis September oder Oktober warten. Normalerweise bestellen Kunden die Ausrüstung drei Monate im Vorraus bei Bitmain, was bedeutet, dass die Lieferungen vermutlich schon im März herum bestellt wurden. Dies kann also durchaus eine kostspielige sechsmonatige Wartezeit für die Miner werden.

Die Verzögerung sei eine Folge „externer Einmischung in die Unternehmensführung“, hieß es in einem anderen Post am letzten Donnerstag. Die Rede ist wohl von Jihan Wu, der angeblich die Kontrolle über Bitmains Wechat-Konto ergriffen haben soll.

Wu und Micree Zhan befinden sich seit geraumer Zeit in einem erbitterten Machtkampf um den Führungsposten von Bitmain. Die beiden Mitgründer führten das Unternehmen viele Jahre lang gemeinsam. Im vergangenen Oktober jedoch wurde Zhan unter umstrittenen Umständen von Wu aus der Firma geworfen.

Im Juni entschied ein Gericht in China zugunsten von Zhan und erlaubte ihm die Rückkehr an die Führung. Zhan, der 37 Prozent des Unternehmens hält, hat aktuell die Leitung über die in Shenzhen ansässigen Betriebe von Bitmain übernommen.

BTC-AdaptionSquare Cash App: Über 800 Millionen US-Dollar Umsatz mit Bitcoin

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Die Quartalszahlen von Square belegen ein rasantes Wachstum der Handelsaktivitäten mit Bitcoin.

Angesichts der jüngsten Quartalszahlen von Square dürften sich Investoren die Hände reiben. Mit einem Gesamtumsatz von 1.92 Milliarden US-Dollar in Q2 2020 konnte das zweite Standbein von Twitter-CEO Jack Dorsey den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent steigern. Der Bruttoertrag hat sich im Vergleich um 28 Prozent auf 597 Millionen US-Dollar erhöht. Allen voran die Cash App mit Bitcoin-Integration erfreut sich demnach wachsender Beliebtheit:

Cash App erwirtschaftete im zweiten Quartal 2020 einen Bitcoin-Umsatz von 875 Millionen US-Dollar und einen Bitcoin-Bruttogewinn von 17 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 600 Prozent beziehungsweise 711 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Square Quartalsbericht.

Die Square-Aktie reagierte entsprechend und legte im heutigen Handelsverlauf um über 5 Prozent zu.

Der Kauf und Verkauf sowie Handel mit Bitcoin ist seit 2017 in der Cash App integriert und so etwas wie ein Herzensprojekt von Jack Dorsey. Der umtriebige Geschäftsführer, Software-Entwickler und Ex-Masseur ist ein erklärter Fan der Kryptowährung. In einem Interview bezeichnete Dorsey das zugehörige White Paper als Poesie und hat sich zudem eine Bitcoin Full Node zugelegt.


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