R3-Konsortium: Startschuss für Blockchain-Plattform Corda Network  

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock

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Der Startschuss für die Blockchain-Plattform Corda Network ist gefallen. Künftig soll das Krypto-Ökosystem allen Mitgliedern für Entwicklung und Datenaustausch zur Verfügung stehen und sie miteinander vernetzen. Leitung und Übersicht übernimmt die neu gegründete Organisation Corda Network Foundation. Dies verkündet das Blockchain-Breitenprojekt R3 in dieser Woche und hofft damit auf einen Meilenstein für die Blockchain-Integration in Industrie und Wirtschaft.

Über 300 beteiligte Unternehmen mit 2.000 Finanz- und Technologieexperten, 180 Angestellten in 13 Ländern sowie zahlreichen Blockchain-Piloten – was Einfluss und Breitenwirkung angeht, ist das Konsortium R3 einer der wichtigsten Vorreiter für die Integration von Distributed-Ledger-Technologien in Industrie und Wirtschaft.

Nun ist der Startschuss für sein bisher wohl ehrgeizigstes Projekt gefallen, der Blockchain-Plattform Corda Network. Wie R3 am Mittwoch, dem 17. Januar, auf seiner Website verkündet, soll die dezentrale Plattform ab sofort für alle Partner des Konsortiums nutzbar sein. Damit Start und Betrieb der Plattform reibungslos gelingen können, übernimmt die neu gegründete Organisation Corda Network Foundation künftig die Leitung und Koordination des Netzwerkes.

„Cordas Mission war es immer, die Versprechen der Blockchain vom offenen und reibungslosen Datenaustausch sowie globaler Vernetzung für Unternehmen zugänglich zu machen. Der Start von Corda Network und der Corda Network Foundation verkörpern dieses Ziel in perfekter Art und Weise. Mitglieder können ihre [Blockchain-]Systeme nun exakt auf ihre eigenen Bedürfnisse einstellen […] und gleichzeitig von den Vorzügen des gemeinsamen Netzwerkes profitieren“,

beschreibt R3-Geschäftsführer David Rutter die Vision hinter Corda Network. Die Plattform soll es beteiligten Unternehmen nun ermöglichen, gemeinsam an individuellen Blockchain-Lösungen zu arbeiten. Vor allem jedoch sollen die Mitglieder des Ökosystems, zu denen Industriegrößen wie MicrosoftAmazonLGCommerzbankBBVA oder UBS gehören, auf die Fortschritte ihrer Partner aufbauen können.

Blockchain-Konsortium R3 – Gemeinsam zum Erfolg?

Die Technologie des Systems wurde bereits erfolgreich getestet. Die Vernetzung über Corda Network sei nun der nächste notwendige Schritt, um Nutzer zusammenzubringen. Auf diese Weise könne man die verschiedenen Vorstöße „effektiver und effizienter“ gestalten, erklärt Rutter.

Ursprünglich galt Corda als große Hoffnung des Finanzsektors. So zählten zu den ersten Gründungsmitgliedern von R3 im Jahr 2014 vor allem internationale Banken. Ihre Suche galt einer Blockchain-Lösung für den internationalen Zahlungsverkehr. Im Zuge vergangener Jahre wuchs das Projekt indes um ein Vielfaches und erlebte einen Zuwachs neuer Mitglieder verschiedener Sektoren. Heute sind die Ziele des Konsortiums breit gefächert. So soll Corda Network laut R3 neben der Finanzindustrie künftig auch der Blockchain-Entwicklung im Gesundheits-, Versicherungswesen oder der Logistik dienen.


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