R3 und “Corda”: Eine neue Blockchain Technologie

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Das Konsortium Startup R3CEV hat angekündigt, dass sie an einem neuen dezentralen Registersystem arbeitet das einer Blockchain ähnelt, aber prinzipiell nichts damit zu tun hat.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

ll auf finanzielle Institutionen  zugeschnitten sein. Die einzige Information die dezentral ist die von den Mitgliedern.

In einem Blog Post hat Chief Technology Officer und Projektleiter von R3, Richard Gendal Brown, die Hauptunterschiede zwischen Corda und der allgemein gängigen Ansicht einer Blockchain erklärt:

“Wir bauen keine Blockchain. Anders als bei anderen Entwürfen in diesem Bereich, beginnen wir bei individuellen Verträgen zwischen Unternehmen… Wir sehen von der Möglichkeit ab, dass alle Daten zu allen Teilnehmern kopiert werden sollen, selbst wenn sie verschlüsselt sind.”


Andere Hauptunterschiede beziehen sich darauf, dass die Entwickler von Corda, darunter Chief Engineer James Carlyle und Lead Platform Engineer Mike Hearn, sich von Beginn an darauf eingestellt haben wie man die gesetzliche Grundlage bei strittigen Verträgen mit einbindet und welche anderen besonderen Umstände in bei regulierten Finanzunternehmen berücksichtigt werden müssen.

“Wir müssen die Hürde für Geschäftslogik und ihre Integration in existierenden Code so einfach wie möglich machen”, schrieb Brown, der seit September von IBM für dieses Projekt abgeworben wurde. “Wir müssen den Fokus auf Kompatibilität setzen und wir müssen die Tanzschritte der Unternehmen unterstützen, während sie ihre Verträge aufsetzen.”

Brown betonte, dass Corda nicht wie die Bitcoin Blockchain die ganze Liste aller Transaktionen auf die Knoten verteilt, sondern nur die bestätigten Transaktionen teilt.

Regulierungsorgane werden “betreuende Beobachterknoten” bekommen, von denen sie aus das System überwachen können. Dies ist eine Funktion die in bestehende Blockchain Systeme eingebaut wird, darunter auch Overstocks tØ platform.

Bloomberg berichtete, dass R3 Konsortiummitglieder, die an der Entwicklung beteiligt sind, Corda über die nächsten Wochen testen werden. In den kommenden Monaten plant das Unternehmen den Kern der Plattform als open Source freizugeben, “möglicherweise als Beitrag für andere Unternehmungen”, so der Blog Post.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Michael del Castillo via coindesk


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