Entworfen vom "Vater des iPhone" Stax von Ledger: “Unsere Lösung für deinen gesamten digitalen Besitz”

Mit Stax veröffentlicht Ledger einen “neuen Standard für Hardware-Wallets”. Im Fokus: Design, Sicherheit und Nutzbarkeit. Ein Interview.

Giacomo Maihofer
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Beitragsbild: Ledger

| Das Stax von Ledger

Digitale Identitäten, Kunst und Design in Krypto: Das waren einige der großen Themen der Non Fungible Conference in Lissabon vom 28. bis 30. Mai in Lissabon, auf der auch BTC-ECHO für euch unterwegs war. Eines der Highlights: Stax, das neue Produkt von Ledger. Entworfen von Tony Fadell, dem “Vater des iPhones”, soll mehr als nur eine Hardware-Wallet werden. Es wurde 2022 angekündigt und auf der NFC vorgestellt. Geplant ist es noch für diesen Sommer. Vorbestellungen beginnen bald.

BTC-ECHO sprach vor Ort mit Ariel Wengroff, der Leiterin der Kommunikationsabteilung von Ledger. Sie arbeitete vorher für Vice, gründete später ihre eigene Medienagentur und produzierte einen Kurzfilm für Netflix. Forbes wählte sie 2019 in die Liste der 30 unter 30.

BTC-ECHO: Was ist Stax und warum ist es mehr als eine Hardware-Wallet?

Ariel Wengroff: Wir feiern bei Ledger unser zehnjähriges Jubiläum. Wir haben als Firma angefangen, auf der du deine Bitcoin lagern kannst. Aber wir sind eigentlich der Kryptographie verpflichtet.

Stax ist unsere Lösung für deinen gesamten digitalen Besitz, der neue Standard der Hardware-Wallets. Nicht mehr nur ein USB-Stick, sondern ein Touchscreen. Du kannst Transaktionen mit deinem Fingerabdruck signieren. Du kannst auf dem Display deine NFTs ausstellen. Und es wird Apps geben, die zusätzliche Funktionen bringen. Es wurde von Tony Fadell entworfen, dem “Vater des iPhones”. Und es kombiniert sein schönes Design mit der kompromisslosen Sicherheit von Ledger.

“Wenn du sichere Apps willst, dann benutz Ledger”

Es sieht schon aus wie ein Handy. Warum habt ihr nicht gleich ein Smartphone daraus gemacht? Mit Saga von Solana ebenfalls mit Hardware-Wallet gibt es ja einen Vorläufer.

Die Frage wird uns oft gestellt. Die Realität ist, dass unsere Smartphones heute so gebaut werden, dass Entwickler damit unterschiedliche Dinge machen können. Stell es dir vor wie eine große Bank, aber plötzlich hast du noch eine Kirche obendrauf, einen Kindergarten und all die anderen Sachen und es wird immer schwieriger, die Sicherheit von allem zu gewährleisten. Unsere Handys sind für eine breite Anwendung gebaut, nicht für Sicherheit. Ledger ist ein sicheres Betriebssystem. Das fordert aber auch Opfer. Wenn du Sachen wie WhatsApp, Instagram und Co. willst, nimm ein Handy. Wenn du sichere Apps willst, dann benutze Ledger. Diese Dinge müssen voneinander getrennt werden. Und wir sehen das bereits jetzt.

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Ariel Wengroff, Kommunikationschefin von Ledger

Inwiefern?

Die Leute haben unterschiedliche Wallets für verschiedene Zwecke. Eine für Gaming, andere für Web3-Anwendungen oder zum Sparen. Du hast ja auch ein Girokonto und ein Sparbuch.

Du hast auf der Bühne auch über ein großes Problem von Krypto geredet: User Experience. Warum ist die nach so vielen Jahren immer noch so dürftig?

Es ist schon sehr viel besser geworden. Man muss sich daran erinnern: Als das Internet populär wurde, musstest du dich anfangs über ein Modem einwählen. Das konnte bis zu zehn Minuten dauern. Wenn jemand telefonierte, war es nicht möglich. Mit Web3 sind wir in einer ähnlichen Situation. Viele nutzen für die Bequemlichkeit ja Software Wallets. Und sind sich nicht bewusst, dass diese sehr unsicher sind. Wenn du in Krypto arbeitest, und an Dezentralisierung glaubst, dann muss dir die Selbstverwahrung am Herzen liegen. Und genau das ist unsere Mission.

Warum ist dir persönlich das wichtig?

Ich glaube, dass Individuen ihre digitale Identität selbst besitzen sollten. Ich komme aus den Medien. Ich habe lange für VICE gearbeitet. Und ich habe bei den Karrieren vieler Freunde beobachtet, dass sie vor großen Herausforderungen standen, weil sie nicht die Rechte an ihren eigenen Produkten hatten und so schlechte Entscheidungen getroffen haben, weil sie das nicht wussten. Das war der Grund, warum ich mich für Blockchain entschieden habe. Das hier kann einen generationsübergreifenden Einfluss auf Kreative haben, wenn sie es nur verstehen. Deshalb werden wir für Stax auch mit Künstlern zusammen arbeiten. Wir wollen die Leute aufklären.

Vielen Dank für das Gespräch.

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