UBS-CEO Ermotti nennt Blockchain „Must-Have“ für Unternehmen und Banken

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Der Geschäftsführer des Schweizer Bankenriesen UBS, Sergio Ermotti, hält viel von der Blockchain. Im Gespräch mit dem US-Nachrichtensender CNBC sieht er den Distributed-Ledger-Technologien in dieser Woche  besonders im Finanzsektor eine große Zukunft voraus. Vor allem für Banken stellten die Technologien eine wegweisende Möglichkeit dar. So hätten sich diese für Unternehmen mittlerweile fast zu einem „Must-Have“ gemausert. Derweil richten weltweit immer mehr Geldhäuser ihre Augen auf die Potentiale der Blockchain.

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UBS-CEO Sergio Ermotti ist alles andere als ein Krypto-Fan – das hat der Schweizer in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. Von der Blockchain-Technologie hinter den Kryptowährungen jedoch lenkt ihn dies nicht ab. Mehr noch: Im Gespräch mit dem US-Wirtschaftsnachrichtendienst CNBC betont er in dieser Woche die besonderen Potentiale der Blockchain für den Bankensektor.

„Die Blockchain ist fast ein Must-Have. Technologien werden [zukünftig] Ressourcen freimachen und uns [Banken] so effizienter machen. Die Blockchain ist eine großartige Möglichkeit, die uns erlaubt, Kosten zu reduzieren.“

Ebensolche Kosteneinsparungen seien notwendig, da langfristig der Geschäftsdruck auf Banken wachse, so Ermotti.

Diese sehen sich in Zeiten blühender Digitalisierung der gesamten Finanzbranche mit schwindenden Gewinnmargen konfrontiert. Besonders im Bereich des Tagesgeschäfts laufen immer mehr private Unternehmen den traditionellen Geldhäusern den Rang ab.

„Unsere Industrie wird auch weiterhin mit Blick auf die Brutto-Margen unter Druck stehen. Da besteht kein Zweifel. Die einzige Art und Weise relevant zu bleiben, liegt nicht nur in Kapital, Produkten, der Qualität der Mitarbeiter sowie in der Kundenberatung. Man muss zudem in der Lage sein, hieraus die richtigen Preise abzuleiten“,


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so der UBS-Geschäftsführer über die Vorteile kommender Blockchain-Anwendung. Neben der Adaption im Transaktionsgeschäft wird den Distributed-Ledger-Technologien (DLTs) entscheidende Voraussagekraft für Märkte und Kundenverhalten zugeschrieben. Hiervon könnten Banken künftig für ihre Geschäftsbereiche Gebrauch machen.

Dennoch betont Ermotti am 18. Juni, dass sich Kunden und Banken noch gedulden müssen. So dauere es bis zum Durchbruch der Blockchain noch weitere fünf bis zehn Jahre.

Dann jedoch stehe ein Umbruch an, ist sich der 58-Jährige sicher. Dabei werde sich die Blockchain für den Bankensektor als „so wegweisend und einschneidend wie die [Finanzmarkt-]Regulierung der vergangenen zehn Jahre“ erweisen.

Banken und die Blockchain: Gemeinsam in die Zukunft?

Während gerade Banken, glaubt man Expertenmeinungen, in ihrem Geschäftsmodell von DLT am deutlichsten bedroht werden, richten immer mehr Geldhäuser den Blick auf die Potentiale der Technologien. So zeigt unter anderem eine Studie des US-Beratungsunternehmens Greenwich Advisors vergangener Woche, dass sich die Anstrengungen der Finanzinstitute im Blockchain-Sektor im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt haben. Ganze 1,7 Milliarden US-Dollar sollen Banken 2017 weltweit in die Forschung und Entwicklung von DLT-Lösungen gesteckt haben.

Eine dieser Bankenhoffnungen ist das Unternehmen R3. In dem Konsortium haben sich eigenen Angaben zufolge über 200 Finanzinstitute, Regulatoren, Handelsverbände und Technologieunternehmen zusammengeschlossen. Unter ihnen Größen wie Microsoft, Barclays, HSBC und UBS. Ihr Ziel soll es sein, Blockchain-Lösungen für Geschäftsanwendungen und besonders den banklichen Zahlungsverkehr zu entwickeln.

Des Weiteren forschen die Schweizer derzeit gemeinsam mit dem US-Softwareriesen IBM an einer eigenen Blockchain-Anwendung. Ihre Handelsplattform Batavia soll künftig die Finanzierung des internationalen Warenverkehrs auf sichere Füße stellen.

Die Vorstöße von UBS und die Einschätzungen ihres Geschäftsführers Sergio Ermotti unterstreichen in dieser Woche einen globalen Trend: Besonders Banken haben die Potentiale der Distributed-Ledger-Technologien fest im Blick.

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