R3-Konsortium stellt grenzübergreifenden Zahlungsverkehr auf der Blockchain vor

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Das Fintech-Unternehmen R3 und 22 der größten im DLT-Konsortium mitwirkenden Banken haben gemeinsam ein System entwickelt, um den internationalen Zahlungsverkehr zu revolutionieren. Damit sollen Transaktionen von Fiat- sowie von Krypto-Währungen unter Zuhilfenahme der Blockchain über Ländergrenzen hinweg getätigt werden können.

Anfang des Monats berichteten wir von BGC-ECHO bereits über die Fertigstellung von Corda V1.0, dem Update der Corda-Plattform für blockchain-basierte Transaktionen. Damit wurde ein Schritt zur Öffnung des Projektes für verschiedenen Anwendungen vollzogen.

Laut einem Report der Nachrichtenagentur Reuters wurde die Plattform nun dazu genutzt, ein grenzüberschreitendes Zahlungssystem zu kreieren. Dieses soll auf dem Austausch von tokenisierten Fiat-Währungen basieren, die zwischen verschiedenen Währungsräumen hin und her transferiert werden können.

„Damit wird ein wesentlicher Meilenstein für Distributed Ledger Technologien geschaffen, indem, in Zusammenarbeit mit den beteiligten Banken, zum ersten mal ein weltweites Zahlungssystem entsteht. Damit wird das Geschäft für Banken, die im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr tätig sind, in Zukunft bedeutend einfacher werden.“,

so R3-CEO David Rutter.

Unter den teilnehmenden Banken sind unter anderen Barclays, BBVA, CIBC, Commerzbank, DNB, HSBC, Intesa, KBC, KB Kookmin Bank, KEB Hana Bank, Natixis, Shinhan Bank, TD Bank, U.S. Bank und Woori Bank.

„Unserer Meinung nach ist das von R3 vorgesehene Projekt sehr vielversprechend, da es mit Corda auf einer sehr guten Basis beruht. Hervorzuheben ist, dass von vorneherein klargestellt wird, wie mit Zentralbankgeld umgegangen werde soll.“,

so Frederic Dalibard, Vorstand Digital für Corporate & Investment Banking bei der französichen Bank Natixis.

BTC-ECHO

Über Tobias Schmidt

Tobias SchmidtTobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Studium hat er im Fach Politik und Wirtschaft an der Universität Münster mit dem Bachelor abgeschlossen und war während seines Studiums zudem am Lehrstuhl als studentische Hilfskraft tätig. Darüber hinaus sammelte er berufliche Erfahrungen in der parlamentarischen Arbeit und in der strategischen Kommunikation, bevor er in das journalistische Fach wechselte. Seit 2017 widmet er sich der Blockchain-Technologie, wobei er sich insbesondere auf die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fokussiert.

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