Philippinische Notenbank akzeptiert zwei neue Kryptobörsen

Peter Hermann

von Peter Hermann

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Peter Hermann ist langjähriger Wirtschaftsjournalist für internationale Finanzen und Geldanlage. Zudem besitzt er die Zertifizierung zum Anlageberater nach § 34f.

Quelle: Parade of colorful smiling mask at Masskara Festival, Bacolod City, Philippines

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Die philippinische Zentralbank, Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP), hat Berichten der Tageszeitung Philippine Stars zufolge zwei neuen Kryptobörsen zugelassen. Damit erhalten die Exchanges die Berechtigung, Transaktionen zwischen dem philippinischen Peso und Kryptowährungen durchzuführen.

rong>Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP), hat Berichten der Tageszeitung Philippine Stars zufolge zwei neuen Kryptobörsen zugelassen. Damit erhalten die Exchanges die Berechtigung, Transaktionen zwischen dem philippinischen Peso und Kryptowährungen durchzuführen.

Wie der stellvertretende Gouverneur der Philippinen, Chuchi G. Fonacier, jüngst erklärt hat, habe die Zentralbank des Landes die Anträge der beiden Plattformen akzeptiert. Die zwei neuen Gesellschaften machen damit den drei bereits bestehenden Kryptobörsen Rebittance Inc., Betur Inc. und BloomSolutions Konkurrenz. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Business World hat die Umwandlung des philippinischen Pesos in virtuelles Cash während der vergangenen Jahre stark zugenommen.


Aktuell gibt es auf dem Inselstaat 29 Anwendungen für den Austausch von Kryptowährungen. Der Gesamtwert aller Transaktionen hat im ersten Quartal 2018 36 Millionen US-Dollar pro Monat betragen. Fonancier erklärte darüber hinaus, die Aufsichtsbehörde dürfe in Zukunft die Antragsteller nicht mehr zu umfangreichen Zulassungsverfahren verpflichten, um den gesamten Prozess insgesamt zu erleichtern.

Regierung der Philippinen verfolgt Cyberkriminelle

Allerdings steht auch die Zentralbank des Landes den möglichen Risiken im Hinblick auf Volatilität und Kriminalität kritisch gegenüber. Wie BTC-ECHO kürzlich berichtete, will der Gesetzgeber härter gegen Kryptokriminalität vorgehen. Eine Senatorin habe einen entsprechenden Antrag eingereicht, in dem sie höhere Strafen für kriminelle Aktivitäten in Bezug auf Bitcoin & Co. verlangt habe.

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Es sei oft für die Behörden schwierig, entsprechende Verbrechen zu ahnden. Daher sei es unumgänglich, höhere Strafen für solche Delikte festzulegen. Die Schwere der Vergehen soll auch danach bemessen werden, wie hoch der Geldwert in philippinischen Pesos zum Tatzeitpunkt gewesen war. Solange die entsprechenden Beträge in einer jeweiligen Kryptowährung nicht einem Betrogenen zustehe, solle der Staat in der Lage sein, diese einzuziehen.

Besondere Kryptozone geplant

In den nördlichen Landesteilen der Philippinen, der Cagayan Special Exonomy Zone, soll durch besondere Bemühungen ein potenzieller Knotenpunkt für Blockchain-Startups und eine „Fintech-City“ entstehen. Die Cagayan Special Exonomy Zone, die durch die staatliche Handelsagentur verwaltet wird, soll die Heimat für 25 Handelsplattformen werden. Dementsprechend sei die steuerliche Rechtsprechung in dieser Region besonders nachsichtig.

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